Mit „Do the hard thing first“ habe ich mir ein Sachbuch erhofft, welches mir ab und zu bei meinem Prokrastranieren helfen wird. Denn dieses Buch beschäftigt sich mit diesem Thema.
Wir kennen es alle: Die Steuererklärung ist fällig und der Chef wartet auf den Bericht, doch plötzlich muss ganz dringend das Bad geputzt werden. So stapeln sich die unerledigten Aufgaben, die To-do-Liste im Kopf wird immer länger und zum Energiefresser. Denn die unschöne Angewohnheit, die schwierigsten To-dos als Letztes anzugehen – oder überhaupt nicht – führt zu Stress, Überforderung und Schuldgefühlen. Doch Prokrastination ist keine Charaktereigenschaft, sondern eine antrainierte Verhaltensweise, die sich umlernen lässt. Scott Allan hat ein Repertoire an 22 neuen Strategien zusammengestellt, mit denen Sie lernen, sich auf die wichtigsten Aufgaben des Tages zu konzentrieren und das Beste aus sich herauszuholen. Und das nicht erst morgen, sondern jetzt.
Das Sachbuch hat mir insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn man eher weniger neues erfährt. Für Einsteiger in dieses Genre oder die Thematik ist das Buch genau richtig. Man bekommt auf knapp 250 Seiten die wichtigsten Informationen an die Hand gereicht, sodass man über die Thematik einen guten Überblick bekommt. Dabei geht aber der Autor nicht in die Tiefe, sondern schneidet Aspekte nur an. Mir hat es auf jeden Fall gereicht, um mein Wissen noch einmal zu erfrischen. Die dazugehörigen Praxisübungen zu den Theorieteilen waren erfrischend und nicht zu anstrengend.
An vielen Stellen stellt der Autor einen Bezug zu anderen bekannten Büchern aus diesem Genre her. Folglich kann man sagen, dass falls sich jemand für dieses Thema interessiert, kann sich mit den anderen Büchern auch beschäftigen.
Am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen. Das Buch liest sich flüssig. Ich kam gut durch!
Fazit: Ein gutes Sachbuch, welches mein Wissen zu dem Thema auffrischen konnte. Ich hatte viel Lesespaß!
Young bloods – Sasha Laurens
Für mich stand mit dem Roman „Young Bloods“ wieder ein Vampir Roman an. Ich war gespannt, was mich erwartet würde.
In Young Bloods geht es an ein Vampirinternat. Kat ist eine 17-jährige Vampirin, doch das ewige Leben der Vampire erscheint ihr wie eine Strafe: Ihre Familie muss unter Menschen leben, und das Geld ist jeden Monat knapp. Als Kat ein Stipendium für das Vampirinternat Harcote erhält, möchte sie nichts lieber, als zu den Youngblood-Vampiren des Internats zu gehören, den schockierend gut aussehenden, privilegierten Töchtern und Söhnen der Vampirelite. Aber bei ihrer Ankunft am Internat trifft sie auf Taylor – jene ebenso hübsche wie undurchschaubare Vampirin, die vor Jahren für Kats Verbannung in die Menschenwelt verantwortlich war …
Durch einen sehr leichten sowie flüssigen Schreibstil bin ich ohne Probleme in das Buch eingestiegen. Schnell macht man sich mit Kat und Taylor vertraut. Beide Figuren fand ich durchaus sympathisch, jedoch fand ich, dass sie nicht detailliert genug gezeichnet worden sind. Trotzdem haben sie gut in das Buch hineingepasst – trotz Klischees.
Vom Grundsatz her, geht die Autorin auf viele Themen ein: bisschen Politik etc. Ich hätte mir gewünscht, wenn ein Thema ausgewählt worden wäre und dieses intensiver thematisiert worden wäre. In diesem Buch wurden einfach viel zu viele Themen nur angeschnitten, ohne in die Tiefe zu gehen. Zu viel des guten…
Von der Spannung her war das Buch solide – auch wenn der Verlauf teilweise vorhersehbar war. Hier hätte ich mir noch mehr erhofft.
Fazit: „Young Bloods“ ist ein von der Grundidee her, solider Vampirroman mit sympathischen Figuren, welcher aber keine Tiefe und eine vorhersehbare Handlung aufweist. Ich verteile 2,5 Sterne, Tendenz nach oben.
Only a monster – Vanessa Len
(Unbezahlte Werbung)
Mit viel Interesse bin ich auf diesen Fantasy-Roman gestoßen, welcher vor kurzem im Piper Verlag erschienen ist. In diesem Buch lernen wir Joan kennen. Zu Besuch in London bei der exzentrischen Familie ihrer Mutter, ist Joan fest entschlossen, Spaß zu haben. Als ihr Schwarm Nick sie um ein Date bittet, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann kommt die Wahrheit heraus: Joans Familie verfügt über schreckliche, verborgene Kräfte. Und Nick entpuppt sich als legendärer Monsterjäger, der alles tun wird, um sie zur Strecke zu bringen. Joan ist gezwungen, sich mit dem skrupellosen Aaron Oliver zu verbünden, dem Erben einer verfeindeten Familie, und muss gleichzeitig akzeptieren lernen, dass sie in dieser Geschichte nicht die Heldin ist …
Für mich stellte dieser Titel einen ordentlichen Fantasy-Roman dar, welcher aber meiner Meinung nach an vielen Stellen in seinem Potential sowie Ideenreichtum nicht komplett ausgeschöpft worden ist.
Ich hatte in das Buch einen holprigen Start. Man wird direkt in die Handlung geschmissen und nach und nach mit dem Plot, der Welt und den einzelnen Figuren vertraut gemacht. Nach 100 Seiten war alles schön und gut. So muss ich aber sagen, dass bis zum Ende des Romans hin, sich wenig geändert hat. Ich hatte das Gefühl, dass man als Leser sehr wenig über die Welt also das Setting sowie Hintergrundinformationen erfährt. Dadurch habe ich nach dem Lesen ein sehr brüchiges Bild in meinem Kopf, welches aber hoffentlich nach dem zweiten Band dieser Reihe sich bessern wird.
Positiv zu bewerten wäre in diesem Roman auf jeden Fall die düstere Atmosphäre, die sich von Anfang bis Ende durchzieht. Spannend ist das Buch zudem an vielen Stellen auch, wodurch eine gute Sogwirkung entsteht. Hier erhoffe ich mir aber aus dem zweiten Band, dass die ein oder andere unvorhersehbare Wendung integriert wird, damit es noch spannender wird. Die Figuren sind solide ausgearbeitet, sind meiner Meinung nach, aber in ihrer Gestaltung auch nicht völlig ausgeschöpft worden. Hier freue ich mich schon auf Band 2 um Joan noch mehr kennenzulernen.
Fazit: Durchaus ein interessanter Fantasyroman, welcher aber noch viel Luft nach oben hat. Hier darf man gespannt sein, was man in Band 2 erfahren wird. Ich vergebe 3 Sterne.
Gott ist böse – Tom Falkner
Der Psychoanalytiker Robert Forster kennt sich aus mit Gewalt – seine Patienten sind Schwerkriminelle und Psychopathen. Ihn wirft so schnell nichts aus der Bahn. Da geschieht das Unfassbare: Während eines seiner Anti-Aggressionstrainings explodiert eine Bombe, ein Patient stirbt. Kurz darauf kommt der nächste Schock: Sechs von Forsters Studenten werden entführt. Der Täter fordert Forster zu einem makabren Spiel um das Leben der Menschen auf. Er droht, jeden Tag einen von ihnen brutal zu töten, wenn Forster nicht mitmacht. Forster begreift, dass nur er die Studenten retten kann – und dass der Täter jemand sein muss, der ihn kennt.
Der Autor Tom Falkner kreiert mit dem Thriller „Gott ist böse“ ein gutes Debüt in diesem Genre, da es sich hierbei um einen spannende, brutalen sowie abwechslungsreichen Thriller handelt, der mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat.
Eins kann man vorab sagen. Bei dem Buch handelt es sich nicht um einen leichten Thriller, da der Autor einzelne brutale Szenen detailgetreu beschreibt, sodass man hier wirklich einen Magen aus Stahl haben muss. Hier kann zu der Brutalität ein Bogen zu Werken von Karin Slaughter bzw. Chris Carter geschlagen werden. Mit der Brutalität hatte ich keinerlei Probleme und es hat irgendwie zu der Gesamtstory gepasst.
Das Buch ist insgesamt sehr spannend gestaltet. Ich hatte fast nie das Gefühl, dass es zähe Momente in diesem Buch gibt, sodass mich das Buch richtig gut gecatcht hat und ich durchaus ganze Zeit am Ball bleiben wollte. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der Psychoanalytiker Forster sowie eine Ermittlerin, welche zusammen als im weiten Sinne als Duo auftreten. Beide Figuren sind mit einer gewissen Tiefe entworfen worden, sodass ich mir als Leser schon ein erstes genaues Bild über die Figuren bilden konnte. Dennoch muss ich sagen, dass mir noch zu beiden Figuren ein paar Background Informationen zu den Figuren sowie ihrer Vergangenheit fehlen. Ich erhoffe mir, dass man diesbezüglich in kommenden Bänden mehr erfahren wird.
Sonst zusammengefasst kann ich sagen, dass ich Spaß hatte, das Buch zu lesen. Falkner entwirft wirklich ein guter Auftakt in eine neue Reihe und nimmt kein Blatt vor den Mund. Spannender Plot, Brutalität, gute Auflösung. Ich bin gespannt, was wir noch vom Autor hören werden. Ich verteile vier Sterne.
Iron Widow (Band 1) – Xiran Jay Zhao
Iron Widow entführt uns ins futuristische China an der Seite der Protagonistin Zetian. Sie tritt der Armee bei, um Rache an dem Mörder ihrer Schwester zu nehmen. Sie wird Konkubinen-Pilotin einer Kampfmaschine, die nur von der Qi-Magie eines Mannes und einer Frau gemeinsam aktiviert werden kann. Doch die Macht des männlichen Piloten ist viel größer als die seiner Partnerin, und ist er nicht vorsichtig genug, brennt er die ihm untergeordnete Pilotin aus. Bei Zetian ist es anders, und die junge Frau erlangt ihre Rache auf spektakuläre Weise. Plötzlich ist sie eine Macht, mit der zu rechnen ist. Wird sie das Land im Kampf gegen die Bestien jenseits der Großen Mauer zerstören, wie viele fürchten? Oder ist sie die letzte Hoffnung auf den Sieg?
„Iron Widow“ war eine gelungene Mischung aus traditionellem chinesischen Setting verbunden mit einer sehr futuristischen Welt. Dabei lässt sich sagen, dass die Autorin ein neuartiges und spannendes Magiesystem bestehend aus unterschiedlichen Elementen konzipiert, welches mich in der Gestaltung her überzeugen konnte.
Von Anfang an nimmt die Autorin keine Hand vor den Mund und beschreibt das Setting detailgetreu, sodass man sich diese gut vorstellen kann. Neben der Sehnsucht nach Rache wird die Unterdrückung der Frauen sowie eine Liebesbeziehung als Thema im Buch behandelt. Die ersten beiden Sachen werden authentisch und interessant im Buch thematisiert. Letzteres fand ich leider persönlich ein bisschen anstrengend, auch wenn das Ende erfrischend war.
Zetian, aber auch Shimin sowie Yizhi fand ich in ihrer Gestaltung ausführlich gestaltet. Ich konnte mich auf die Figuren einlassen und diese in ihren Grundzügen sowie Charaktereigenschaften ausführlich kennenlernen. Zudem lässt sich sagen, dass ich mit diesen auch anfreunden konnte.
Am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, da ich das Buch flüssig lesen konnte und keine Schwierigkeiten habe, durch das Buch durchzukommen.
Fazit: Die Autorin konzipiert ein düsteres chinesisches Zukunftsszenario mit starken Figuren und thematisiert in ihrer Geschichte wichtige Aspekte. Ich vergebe 4,5 Sterne, abgerundet auf 4 Sterne. Ich freue mich auf Band 2.
Die Fremde in meinem Haus – JP Delaney
(Unbezahlte Werbung)
JP Delaney hat mich mit seinen Thrillern „Tot bist du perfekt“ sowie „Du gehörst uns“ gut unterhalten, sodass ich mich dieses Jahr auf den neuen Thriller „Die Fremde in meinem Haus“ lesen wollte. Vom Klappentext hat sich das Buch auf jeden Fall sehr vielversprechend angehört:
„Hallo, ich bin Anna. Aber geboren wurde ich als Sky und ich glaube, dass du meine leibliche Mutter bist.“ Diese Nachricht trifft Susie wie ein Schlag in die Magengrube. Tatsächlich hat sie vor 15 Jahren als junge, mittellose Musikerin ihre Tochter zur Adoption freigegeben– und diese Entscheidung seitdem stets bitter bereut. Als Anna dann über ihre strengen Adoptiveltern berichtet, ist Susie überzeugt, dass das Mädchen Hilfe braucht. In der Hoffnung, ihren Fehler aus der Vergangenheit wieder gutzumachen, nimmt sie Anna bei sich auf. Doch das Mädchen verhält sich seltsam und verstrickt sich mehr und mehr in Lügen. Eine nur verständliche Reaktion auf die traumatischen Zustände in ihrer Adoptivfamilie? Oder steckt mehr dahinter? Was sind die wirklichen Gründe für die Adoption vor 15 Jahren? Und wer hütet hier welches Geheimnis?
Delaney hat mich mit seinem neuen Werk eher enttäuscht, als wieder begeistert. Obwohl ich in das Buch total gut eingestiegen bin, hatte ich das Gefühl, dass die ganze Handlung im Buch eher dem Zufall überlassen wollte. Es wirkte sehr konstruiert, sodass es mir an Authentizität gefehlt hat. Somit wirkte der Verlauf der Handlung eher unglaubwürdig, als realistisch. Aber auch die Figuren wie z.B. Susie handelten meiner Meinung nach sehr unglaubwürdig und unrealistisch. Teilweise so naiv und unrealistisch, sodass ich mich mit ihr als Protagonistin leider nicht anfreunden konnte. Ich meine, wie kann man als Mutter so viel durchgehen lassen? Aber auch ihren Ehemann, sowie (besonders) ihre Tochter, die sie damals zur Adoption freigegeben hat, empfand ich eher als nervig als sympathisch.
Auch wenn die Handlung sehr unrealistisch wirkte, hat es der Autor dennoch geschafft, dass ich am Ball geblieben bin. Es war nämlich an manchen Stellen spannend geschrieben. Schlag auf Schlag passierten viele Ereignisse, sodass man keine Längen im Buch hatte. (Leichter Spoiler!) Doch dann am Ende ging mir es persönlich doch alles dann zu schnell. Hier ein Ereignis, dann da wieder ein neues Ereignis. Zudem das Implementieren einer weiteren Schlüsselfigur in das Buch war dann meines Erachtens nach too much. Es passte an dieser Stelle nicht und sprengte den Rahmen. Darüber hinaus weist aber das Buch einen guten Schreibstil auf.
Fazit: Delaney hat mich mit seinem neuen Thriller eher enttäuscht. Die Handlung war zu sehr dem Zufall überlassen, nervige Figuren sprengten den Rahmen und das Ende wieß auch Schwächen auf. Leider kann ich dem Buch nur 2 Sterne geben – obwohl ich flüssig durch das Buch durchgekommen bin.
Das Kloster des geheimen Ordens – Samantha Shannon
(Unbezahlte Werbung)
Ich habe für meinen Urlaub das Buch „Das Kloster des geheimen Ordens“ mitgenommen und ich war gespannt, was der Fantasyroman zu bieten hat. Hierbei handelt es sich um ersten Band der Dilogie, welcher die Vorgeschichte von „Der Orden des geheimen Ordens“ beinhatet. Dies ist der Klappentext:
Zwei Frauen stehen am Scheideweg ihres Schicksals – und ahnen nicht, dass sich ihre Wege kreuzen werden. Das größte Problem von Glorian, der zukünftigen Herrscherin von Ynis, scheint es zu sein, sich für einen zukünftigen Prinzgemahl zu entscheiden. Gleichzeitig erfährt im fernen Seiiki am anderen Ende der Welt die junge Dumai, dass sie die Tochter des Kaisers ist, und muss sich völlig unvorbereitet den Intrigen des Hofes stellen. Doch all die Machenschaften der Sterblichen werden unwichtig, als auf dem Gipfel des Furchtberges drei Drachen ihre Schwingen ausbreiten, um Verderben über die Menschheit zu bringen …
Der Auftakt dieser Dilogie war ein spannendes sowie atmosphärrisches Buch, welches ich genoßen habe, zu lesen. Die Autorin entwirft ein sehr detaillierte Welt, welche ich rundum sehr gelungen empfand. Man bekommt viele Informationen über die Regionen, Figuren, Völker etc., sodass ein ausführliches Kopfkino angeregt wird.
In diesem Buch gibt es nicht nur eine Perspektive. Wir verfolgen die Geschichte aus verschiedenen Sichtsweisen, welche zudem jeweils in einer anderen Himmelsrichtung der Karte spielt. So hat man die Möglichkeit die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven wahrnehmen, was ich total gut fand. Es hat wirklich Spaß gemacht, in diese Welt einzutauchen und die Geschichte aus der Sicht der Figuren zu verfolgen. Besonders die Geschichte aus der Sicht von Glorian fand ich sehr interessant, wie die Protagonistin sich in einen inneren Konflikt verwickelt. Total spannend. Aber auch die Geschichte um Dunai, wie sie sich in eine komplett andere Welt begibt, war durchaus interessant. Man bekommt viel Zeit die einzelnen Figuren kennenzulernen und in diese einzutauchen.
Wie erwähnt, fand ich das Buch spannend. Auf der anderen Seite kann man aber sagen, dass es natürlich ab und zu langatmige Momente gab. Besonders der Anfang war recht zäh. Dies hing mit der Einführung der einzelnen Figuren/der Welt zusammen. Da solltet ihr aber trotzdem gut durchkommen.
Am Schreibstil habe ich sonst nichts auszusetzen. Das Buch hat sich gut gelesen. Die Sätze waren nicht zu kompliziert gestaltet und die Kapitellänge empfand ich als angenehm.
Fazit: Der Auftakt der Dilogie bietet ein detailliertes Worldbuilding mit einer spannenden Storys, welche man anhand von verschiedenen Perspektiven verfolgt. Ich hatte Spaß und freue mich schon auf Band 2. Ich bewerte das Buch mit vier Sternen.
Amazement Park – Kiersten White
(Unbezahlte Werbung)
Auf den Roman „Amazement Park“ hatte ich sehr viel Lust, da ich seit längerer Zeit einen guten Horror-Thriller Roman lesen wollte. In diesem Buch geht es nämlich in einem verlassenen Freizeitpark, in dem verschiedene Teilnehmer eine Woche lang sich verstecken müssen, ohne gefunden zu werden. Als Gewinn gibt es viel Geld, um ein neues Leben zu beginnen. Eine der Teilnehmer ist Mack, die von Natur aus, schon lange gut im Verstecken war. Mit viel Engagement ist sie dabei, jedoch merkt sie schnell, dass bei der Challenge etwas nicht stimmt und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Den Roman „Amazement Park“ fand ich in seiner Grundidee gelungen, jedoch an manchen Stellen ausbaufähig.
Zuerst kann ich aber sagen, dass ich die Atmosphäre im Buch richtig gut fand. Es herrscht eine düstere Grundstimmung, welche den Leser von Anfang bis zum Ende des Buches begleitet. Man spürt als Leser das Grauen.
Mack stellt die Protagonistin des Buches dar. Leider habe ich ihre Rolle als Protagonistin nicht so ganz wahrgenommen. Natürlich merkt man als Leser, dass der Blick verstärkt auf ihre Handlungen und Perspektive gelegt wird. Dennoch erhält man zu den sechs weiteren Nebenfiguren auch Einblicke, jedoch meiner Meinung nach zu viel. Dadurch ging oft der Fokus auf die Protagonistin verloren, sodass ich auf den knappen 330 Seiten das Gefühl hatte, dass ich Mack nicht richtig kennenlernen durfte. Folglich nahm ich die ganze Handlung um sie nicht so intensiv wahr. Ich glaube, dass ich es persönlich besser finden würde, wenn nur ausschließlich Mack’s Sichtweise dargestellt wird und man zu Ava, Brandon etc. nur wirklich einzelne Sätze zu lesen bekommen würde.
Die Handlung sonst war spannend. Gut geschrieben und an den richtigen Stellen setzt die Autorin gute Wendungen ein. Das Finale bzw. das Ende des Buches fand ich durchaus in Ordnung und geben mich mit diesem zufrieden.
Fazit:
Für mich stellt das Buch „Amazement Park“ einen soliden Horror-Thriller-Roman dar, auch wenn ich an manchen Stellen, etwas zu bemängeln habe. Das Buch bietet eine düstere Atmosphäre, welche sie erschauern lässt und sie nicht so schnell loslassen wird. Meine persönlichen verbesserungswürdigen Aspekte habe ich erläutert. An dieser Stelle vergebe ich für den Roman 3 Sterne.
The darkest gold (Band 2) – Raven Kennedy
(Unbezahlte Werbung)
Nachdem der erste Band der Reihe einen miesen Cliffhanger aufwies, habe ich den zweiten Band direkt lesen wollen und ich war gespannt, wie die Reise um Auren und co. weitergehen wird.
Inhalt:
Aus der Sicht von Auren: Ich bin meinem goldenen Käfig entkommen. Nach zehn Jahren hinter den Mauern von König Midas’ Schloss konnte ich endlich die Freiheit kosten – nur um direkt wieder in Gefangenschaft zu geraten. Nun befinde ich mich in den Fängen eines feindlichen Königs, bin allein inmitten seiner Armee. Diese Armee wird angeführt von einem Mann, der für seine Grausamkeit und seine tödliche Effizienz auf dem Schlachtfeld bekannt ist. Und das ist noch nicht einmal das Schlimmste. Denn Kommandant Riss ist nicht einfach nur ein Mann. Er ist ein Fae, ebenso trügerisch wie verführerisch. Und er droht mein gefährlichstes Geheimnis zu entlarven …
Im Vergleich zum Auftakt fand ich den zweiten Band handlungstechnisch stärker. Ich hatte das Gefühl, dass die Story wirklich mehr Handlung (besonders spannende Handlung) aufwies, sodass im Buch wirklich viel passiert ist. Ich habe nämlich am ersten Band bemängelt, dass dieser eher eine Einführung mit wenig Handlung darstellt.
Zudem habe ich in diesem Buch die Möglichkeit bekommen, Auren noch näher kennenlernen zu dürfen. Es war wirklich interessant zu sehen, auf welche Art und Weise sich die Protagonistin dieses Buches weiterentwickelt. Die Entwicklung gefällt mir bis dato ganz gut und hier bin ich schon gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird.
Lediglich hätte ich bei dem zweiten Band das Worldbuilding noch zu bemängeln. Natürlich ist dieses im Vergleich zum ersten Band detaillierter, jedoch habe ich immer noch das Gefühl, dass an dieser Stelle noch viel Potential nach oben vorliegt. Der Schreibstil ist sonst weiterhin gut.
Fazit:
Ich nahm den zweiten Band der Reihe viel stärker wahr als es beim ersten Band der Fall ist. Spannendere Handlung sowie intensivierte Charakterauseinandersetzung. Dennoch bleibt noch hinsichtlich des Worldbuilding Luft nach oben. Ich vergebe 4 Sterne und freue mich auf Band 3.
The darkest gold (Band 1) – Raven Kennedy
(Unbezahlte Werbung)
Der erste Band der „The Darkest Gold“ Reihe mit dem Titel „Die Gefangene“ hörte sich mit dem Midas-Bezug sehr spannend an, sodass ich mich an den Roman aus dem Endlich-Kyss-Verlag gewagt habe.
In dem Auftaktband geht es um Auren. Gold. Goldene Böden, goldene Wände, goldene Möbel, goldene Kleider. Im Schloss von Hohenläuten ist alles aus Gold
Selbst Auren.
Sie ist das lebende Symbol der Macht von König Midas. Die Macht, alles in Gold zu verwandeln, was er berührt. Für Außenstehende ist sie nur seine goldene Hure, aber für Midas ist sie mehr. Sie war schon bei ihm, bevor er König wurde. Sie war bei ihm, als wir nur einander hatten. Er hat ihr damals versprochen, dass er für ihre Sicherheit sorgen würde. Und das hat er getan. Obwohl sie ihre Freiheit opfern musste, ist sie sich sicher – bis Krieg und Verrat deren goldenes Schloss erreichen. Bis ihr Vertrauen in Midas erschüttert wird. Bis sie die Monster kennenlernt, vor denen er sie schützen sollte …
Der Auftaktband war für mich ein Buch, welches mich mal wieder mit sehr gemischten Gefühlen zurücklässt. Obwohl die Thematik und die Story sehr schlüssig war, hatte ich das Gefühl, dass es sich bei diesem Auftakt eher um eine Einleitung in die Story handelte. Handlungstechnisch passierte meines Erachtens nach, sehr wenig, wodurch ich auch der Meinung bin, dass man das gesamte Buch auf weniger Seiten kürzen könnte.
Die Protagonistin fand ich an sich in ihrer Gestaltung interessant. Manche Charakterzüge fand ich an manchen Stellen nervig, jedoch mochte ich ihre Durchsetzungskraft sowie Engagement sehr interessant. Hierbei darf man schon gespannt sein, wie sich die Protagonistin in den nächsten Bändern entwickelt wird.
Die Karte am Ende des Buches sowie der immer wiederkehrende Bezug zu den unterschiedlichen Königreichen fand ich im Gesamten gelungen für den ersten Band. Natürlich hätte ich mir noch ein tiefer ausgearbeitetes Worldbuilding gewünscht, jedoch vermute ich, das uns dies im nächsten Band erwarten wird.
Aufgrund des miesen Cliffhangers werde ich natürlich den zweiten Band weiterlesen. Ich möchte hier wissen, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird und was man noch mehr über die Welt sowie die Königreiche erfahren wird.
Fazit: Ein durchwachsender Auftakt in die neue Reihe der Autorin. Es war ok, auch wenn ich an manchen Stellen mir noch mehr erhofft habe. Dennoch bleibe ich bei dieser Reihe am Ball und werde in absehbarer Zeit den zweiten Band „Die Verräterin“ lesen. An dieser Stelle verteile ich aber für dieses Buch 3 Sterne.
