Das Licht – T.C. Boyle

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Im Buch „Das Licht“ werden die Grenzen des menschlichen Verstandes im 20. Jahrhundert gebrochen. Der wissenschaftliche Assistent Fitz wird zur einer LSD-Party des sehr bekannten Professors Timothy Leary in Harvard eingeladen. Fitz strebt einen wissenschaftlichen Werdegang an, merkt aber nach Gesprächen, dass Leary’s Ziele wenig mit der Medizin zu tun haben. Leary möchte das Bewusstsein des Menschen revolutionieren. Fitz ist fasziniert über Leary’s Plan und so entscheidet er sich mit seiner Familie, sich Leary’s Truppe anzuschließen. Ein greller und verrückter Trip beginnt, über Drogenexperimente, Rausch und Verrücktheit. 

Leider bin ich kein Befürworter von Rauschmitteln, dennoch konnte mich der Inhalt des Buches inspirieren. Das Cover sowie der Anfang des Buches konnten mich regelrecht sehr überzeugen. Die Schilderungen des Autors über die Experimente und Forschungen zu LSD werden detailreich und authentisch beschrieben. Dennoch blieb es im Buch fortlaufend bei diesem Muster der Erzählungen. Ohne viel vorwegzunehmen sorgte dieses Schema für eine gewisse Monotonität im Buch. Dazu passieren zu wenige Wendungen und Schlüsselmomente, die für eine Spannung sorgen konnten. Ich fand die Geschichte von Fitz und seiner Familie interessant. So konnte der Autor Boyle mit seinen Charakterentwürfen überzeugen, da diese sehr authentisch sind. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die Figur Leary stärker in der gesamten Geschichte vorkommt. Ab und zu trat er in der Geschichte, blieb aber die größte Zeit distanziert zum Leser.

Zusammengefasst liefert der Roman „Das Licht“ interessante Einblicke in die Forschung von LSD und zeichnet sich durch eine gute Charakterdarstellung aus. Dennoch konnte mich das monotone Schema des Buches nicht überzeugen und an Spannung hat es im Gesamten auch gefehlt.

Batman Damned (Band 1) – Brian Azzaraelo

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Batman und Gotham Fans aufgepasst: Joker ist TOT. Als Batman schwer verletzt aus einem Krankenwagen und voller Verletzungen durch Gotham City läuft, begegnet er einer Person namens John Constantine. Dabei fällt Batman in Ohnmacht und als er aufwacht, erfährt er, dass sein Rivale Joker kaltblütig getötet worden ist. In Bruce Wayne kommt ein Verdacht auf, dass sich die bösen Mächte gegen sich verschworen haben. Als wäre es nicht schlimm genug, plagt Batman seine Vergangenheit. Dämonische Geheimnisse werden wiedererweckt. 

Auf sechzig Seiten werden wir in eine neue Batman Geschichte entführt, die es in sich hat. Auch wenn es für mich der erste richtige Comic ist, den ich lese, kann ich sagen, dass es sich bei der Batman Damned Reihe, um eine sehr düstere und brutale Reihe von Batman-Comics handelt. Und dies merkt man schon auf den ersten Seiten, als man Batman blutüberströmt im Krankenwagen erkennt. 

Die recht kurze Geschichte, die sich über sechzig Seiten streckt, bietet einen großen Raum für Interpretationen. Man wird als Leser direkt ins Geschehen geschickt und hinterfragt viele Fakten. Wie Batman tappt man sehr lange im Dunkel und es lässt sich feststellen, dass im Comic noch nicht viel handlungstechnisch passiert. Es liegt eine tolle Einführung in die Geschichte vor, die dann im Band 2 hoffentlich weiterentwickelt wird. Constantine als Charakter habe ich bisher nicht gekannt und war erstaunt über sein Auftreten. Schön fand ich die Rückblicke in die vergangenen Geheimnisse von Batman, da diese die Geschichte gut ergänzten. Der Comic überzeugt mit einem grandiosen Artwork. Das Cover, die Zeichnungen sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Da muss ich ein riesiges Kompliment an den Zeichner aussprechen, da man merkt, dass er auf seinem Fachgebiet ein Spezialist ist. 

Zusammengefasst kann ich sagen, dass erste Band der Batman Damned Reihe eine tolle Einführung in eine neue Geschichte darstellt. Handlungstechnisch passiert wenig. Dennoch überzeugen die Zeichnungen sehr.


Chain of Gold (1) – Cassandra Clare

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In Cassandras Clare neuem Buch „Chain of Gold“ geht es um Cordelia Carstairs am Anfang des 20. Jahrhunderts. In ihr brennen zwei Seelen. Zum einen sollte die junge Schattenjägerin heiraten, doch zum anderen plant sie eigentlich eine Zukunft als Dämonenjägerin. So befindet sich die junge Frau in einem Zwiespalt und kann sich nicht für eine Sache entscheiden. Doch während Cordelia zwischen ihrem Schicksal und der Liebe zu James Herondale hadert, passiert eine Katastrophe den Schattenjäger von London. Es tauchen Dämonen auf, die drohen die Stadt zu überrennen. Ein Kampf gegen die Zeit beginnt und Corderlia muss erfahren, was der wahre Preis für das Heldentum ist.

Bisher habe ich nur positive Meinungen über Cassandra Clare und ihren Büchern gehört und wollte mich somit in ein neues Abenteuer einer neuen Reihe stürzen. Das historische Setting sowie die Atmosphäre, die in diesem Roman aufkommen, sind wunderbar und gefallen mir sehr. Mit den Chroniken der Unterwelt sowie mit den Schattenjägern haben mich bis dato nicht befasst, kann jedoch sagen, das mir es total gefällt. Mit den vielen Namen am Anfang des Buches bin ich problemlos zurechtgekommen. So kam nach paar Seiten direkt eine gute Spannung auf, da schon was recht unerwartet passiert. So fand ich die Lucie und James sehr passend gewählt und sympathisch. Die weiteren Nebencharaktere, die positiv jedoch auch negativ hervorstachen, ergänzen die ganze Geschichte gut. Corderlia als Charakter hat mir zugleich auch gut gefallen, da sie trotz ihre Stärke und Durchsetzungsfähigkeit, eine einfühlsame Seite offenbart, die insbesondere zu einer Person zum Vorschein kommt. Durchgehend war im Buch Spannung vorhanden und das Ende hinterlässt uns einen miesen Cliffhanger, der Lust auf den zweiten Band macht.

Insgesamt stellt Chain of Gold einen gelungenen Auftakt einer neuen Trilogie dar. Sympathische Charaktere und eine durchgehende Spannung sind in diesem Buch vorzufinden. Da ich gelesen habe, dass in diesem Buch Charaktere aus unabhängigen Reihen vorkommen, werde ich mir auf jeden Fall diese Bücher auch zu Gemüte ziehen.

Rattenflut – Andreas Gössling

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Kiras Hallstein dritter Fall steht an, obwohl sie von ihren Diensten beurlaubt worden ist. Sie macht sich zusammen mit einer Sonderheit des Europol auf den Weg, um eine Menschenhandelsgesellschaft namens „Die Bruderschaft“ zum Fall zu bringen. Die Bruderschaft ist verantwortlich für Versklavung, Entführung, Folter und Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Dabei stoßt Kira und ihr Team auf eine Krebsklinik in Berlin, wobei sie vermutet, dass die Klinik zum Bund der Bruderschaft angehört. Mit großem Glück gelingt es ihr Kontakt zu einem Pfleger der Klinik aufzubauen. Doch bevor sie entscheidende Informationen über die Klinik vom Pfleger erfahren kann, wird der Pfleger bei einem Raubüberfall kaltblütig ermordet. Reiner Zufall oder Absicht?

Der Thriller „Rattenflut“ bildet den letzten Teil der Hallstein-Trilogie und ist meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven. Mir war vorher bekannt, worum es in diesem Thriller geht, aber ich dachte mir, dass ich bisher jeden Psychothriller meistern konnte – dann warum nicht diesen?

Der Autor stützt sich bei seiner Handlung auf einem Skandal aus Großbritannien und lässt ihn in seinem Buch wiedererleben. Dabei geht es um einen Showmaster, der jahrelang Kinder und Jugendliche in Hospizen und Krankenhäusern missbraucht hat. Nur wird dieser Skandal auf Berlin mit neuen fiktiven Charakteren übertragen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei diesem Buch an meine Grenzen kam. Der Autor beschreibt einzelne Vorfälle vom Missbrauch bis zu Morden ohne Gnade, sodass ich an manchen Stellen schwer schlucken musste. Dazu kommen die verschiedenen Perspektiven, auch aus der Sicht des Täters, die das Szenario noch schrecklicher machen. Der Autor zeichnet insbesondere beim Täter einen brutalen, abstoßenden Charakter, den man einfach nur hassen kann. Hier hat man gesehen, wie zerstört eine Welt eines Menschen sein kann. Die Story an sich im Großen und Ganzen spannend. Dennoch fand ich viele Szenen im Buch irreführend und unpassend, wodurch man das Buch an manchen Stellen kürzen könnte. Dadurch würde man einen leichteren Lesefluss haben. Positiv hervorzuheben wären zum Schluss die Nebencharaktere, die eine tolle Rolle in diesem Thriller einnehmen. Zusammengefasst kann ich sagen, dass „Rattenflut“ ein schonungsloser und brutaler Thriller ist, der mich an meine Grenzen geführt hat. Es wäre sicher vorteilhaft, die beiden Vorbänder gelesen zu haben, um mehr über Kira Hallstein herauszufinden und um sie besser zu verstehen. Demnach wäre hier aufgrund des Themas eine klare Triggerwarnung auszusprechen

Kein Falscher Schritt – Brad Parks

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Tommys Jump Schauspielkariere steht vor dem Abgrund. Teilweise denkt Tommy, dass er sich einen besseren Job suchen sollte, da er seine Frau Amanda und sein zukünftiges Kind versorgen muss. Wie aus dem Nichts erhält Tommy ein Angebot von seinen alten Schulkameraden Danny, der jetzt beim FBI tätig ist. Er schlägt ihm vor, dass Tommy in ein Gefängnis eingeschleust wird, damit er Informationen von Mitchell Dupree, einen ehemaligen Banker erhält, der Geld für ein mexikanisches Drogenkartell gewaschen hat. Dabei soll Tommy Informationen über geheime Dokumente erlangen, die Mitchell irgendwo versteckt hält. Diese Dokumente können ein ganzes Kartell aufdecken. Tommy begibt sich ins Gefängnis und merkt, dass man niemanden trauen kann.

Als ich den Titel zum ersten Mal gesehen habe, erinnerte mich die Story sehr stark an „den Insassen“ von Sebastian Fitzek. Und rein handlungstechnisch ist der Thriller auch so aufgebaut. Wir lernen zu Beginn Tommy kennen. Er ist ein sehr optimistischer und sympathischer Mensch, den man schnell ins Herz schließen kann. Dennoch hat Geld für ihn eine hohe Position, was natürlich nachvollziehbar ist, wenn man in so einer Krise steckt wie er. Deswegen ist Geld auch der Hauptgrund warum er sich einschleust und nicht rational handelt. Aber hey – im Gefängnis gewann die Geschichte eine gute Spannung. Die Spannung wird insbesondere durch die Ich-Erzählform des Protagonisten verstärkt. Die Geschichte nimmt aber nicht nur im Gefängnis den Verlauf. Abseits des Gefängnisses verlaufen Handlungsstränge aus der dritten Sicht zum Kartellboss El Vio, Tommy Freundin Amanda und weiteren Nebencharakteren. Während der Geschichte werden einzelne Geheimnisse ans Licht gebracht, die die Spannung gut aufrechthalten. So fand ich den Verlauf der Handlung gut, da diese authentisch war. Dennoch erinnert mich die Handlung sehr stark an das genannte Buch, wodurch ich einen Stern abziehen muss.

Zusammengefasst ein Thriller mit einer bekannten Thematik, einem sehr sympathischen Charakter und durchgehender Spannung. Drogen, Macht, Spannung, Verrat – was will man mehr?

Raum der Angst – Marc Meller

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Seit kurzer Zeit gehören Escape Rooms in vielen Ländern auf der Welt zu einer spannenden Freizeitbeschäftigung. Der Autor Marc Meller greift damit ein hoch interessantes Thema auf und lässt acht Teilnehmer in sieben verschlossene Räume los, die ums Überleben kämpfen. Ein Killer ist dabei in Spiellaune. Er nennt sich Janus – nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Hannah ist auf dem Weg nach Hause. Zuhause merkt sie, dass sie nicht alleine ist. Plötzlich fallen ihr die Augen zu. Nach einiger Zeit erwacht sie in einem kahlen Raum. Dabei trifft sie auf sieben weitere Personen. Schnell merken die acht Teilnehmer, dass es sich hierbei um kein Freizeitvergnügen handelt, sondern um einen Überlebenskampf. Die Teilnehmer erwartet ein Spiel voller tödlicher Rätsel. Das Problem bei dem ganzen Spiel: Dieses Spiel erlaubt nur einen Sieger.

Einen Escaperoom-Thriller habe ich bisher noch nicht gelesen und war gespannt, was mich erwarten wird. Den Autor kenne ich unter einem anderen Namen und kann sagen, dass er mich damals schon mit der Komplexität von Thrillern überzeugen konnte. Nach paar Seiten war ich durch die Geschichte gefesselt. Die Entführung, das Aufeinandertreffen, die ersten Rätsel und vieles mehr sorgten direkt für eine wunderbare Spannung. Insbesondere nimmt die Geschichte Fahrt auf, als die Teilnehmer/Charaktere sich bewusstwerden, dass das Spiel wirklich über das Leben und Tod entscheidet. Mir haben die Gestaltung der Charaktere und deren Denkweisen sehr gefallen, da diese perfekt gewählt sind und jeder von denen einzigartig gestaltet ist. Parallel dazu, beginnen die Ermittlungen der Polizei über das Verschwinden der Charaktere. Dadurch erhält man einen detailreichen Überblick über die gesamte Geschichte. Auch wenn man im letzten Drittel die Auflösung erahnt und dadurch die Spannung ein bisschen nachlässt, war es trotzdem interessant den Verlauf der Handlung zu verfolgen. Das Finale konnte mich überzeugen und der nette Cliffhanger sorgt dafür, dass ich mich auf ein weiteres Buch freue.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass der Thriller mich mit einer durchgehenden Spannung, tollen Charakteren und guten Wendungen überzeugen könnte. Der Autor zeigt, dass er sich in ein neues Gebiet gewagt hat, und es perfekt gemeistert hat.

Das Manuskript – John Grisham

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Wie aus dem Nichts steuert der gewaltige Hurrikan Leo auf Camino Insel zu. Der Gouverneur reagiert richtig und lässt die Insel evakuieren. Der Buchhändler Bruce Cable, der den Protagonisten in diesem Buch darstellt, bleibt trotz der hohen Gefahr auf der Insel. Beim Hurrikan kommen zehn Menschen ums Leben. Zu den Opfern gehört Nelson Kerr, ein berühmter Thrillerautor, der mit Bruce befreundet war. Nelson erlag seinen tödlichen Kopfverletzungen. Aber kann es sein, dass wirklich der Sturm hinter dem Tod von Nelson steckt? Bruce ist am Zweifeln, und spekuliert, dass die Figuren aus Nelsons Manuskript realer sind als erwartet. Bruce ermittelt und stößt auf Informationen, die grausamer als Nelson Vergangenheit sind.

Ich habe mich sehr auf diesen Roman gefreut, da durch den Klappentext sich der Roman vom Autor Grisham vielversprechend und spannend anhört. Der Roman fängt sehr ruhig an, da sich der Hurrikan langsam aufbaut und man als Leser Bruce und Camino Island besser kennenlernen kann. Auch wenn wenig Spannung aufkamen, fand ich den Anfang sehr gelungen. Es wird eine beklemmende Atmosphäre durch die Angst vor dem Hurrikan vermittelt. Dann fegt Hurrikan Leo durch die Insel und lässt die Insel in Schutt und Asche zurück. Dies gefiel mir richtig. Grisham zeigt, dass er einen tollen Schreibstil aufweist, da er die Beschreibungen der Verwüstung sehr detailreich beschreibt, als ob man sich direkt vor Ort befindet. Irgendwann ab der Hälfte des Buches nimmt das Buch einen anderen Lauf. Bruce beginnt mit den Ermittlungen und man erfährt als Leser immer mehr. Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Verlauf der Handlung in keiner Weise vorausahnen konnte. So hat mich die Auflösung recht überrascht. Dennoch fehlte mir die Spannung beim Lesen. Ich fühlte mich und konnte nur bei den Ermittlungen eine recht distanzierte Haltung zum Geschehen einnehmen, wodurch sich die Seiten recht zäh gelesen haben. Zu Bruce als Person konnte ich auch keine Bindung aufbauen. Schade. Aber ich denke, dass ich dem Buch eine zweite Chance gebe, wenn ich den Vorgänger „Das Original“ vorher lesen werde.

Insgesamt kann ich sagen, dass der Klappentext viel mehr verspricht, als die Geschichte hergibt. Dennoch überzeugte mich John Grisham sprachlich und in der zweiten Hälfte mit detailreichen Beschreibungen und toller Atmosphäre.

The Secret Book Club – Die Liebesromanmission – Lyssa Kay Adams

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Der Protagonist und Clubbesitzer Braden Mack ist davon überzeugt, dass echte Männer keine Liebesromane lesen. Dennoch gehört Braden einem geheimen Buchclub an, in dem die Männer über Romances reden, um die Frauenwelt besser zu verstehen, ihre Wünsche besser zu erfüllen und somit den perfekten Ehemann darzustellen. Liv, die sture Schwägerin von Gavin, stellt Braden vor einem großen Geheimnis. Sie verabscheut Liebesromane und sieht sie als Zeitverschwendung an. An einem Tag verliert Liv ihren Job. Dies ist die perfekte Gelegenheit für Mack. Er möchte Liv helfen und ihren Exchef Royce ruinieren, indem er seine sexuellen Belästigungen auffliegen lässt. Leichter gesagt als getan. Doch nebenbei verfolgt Braden das Ziel, Livs Herz zu erobern.

Den Vorband habe ich nicht gelesen, aber gewusst, dass es nicht nötig ist ihn zu kennen, da man die Geschichte unabhängig voneinander lesen kann. Ich bin gut ins Buch gestartet und ich fand die beiden Protagonisten Braden und Liv von Anfang an sehr sympathisch. Und dabei ist es durchgängig geblieben! Mack hat eine total humorvolle und offene Art und Weise, wie er mit Menschen umgeht. Natürlich stellt Liv charaktertechnisch das komplette Gegenteil dar. Sie ist eher sehr abweisend, stur und durch ihre Vergangenheit sehr stark beeinflusst. Aber nach und nach taucht Liv auf… Dadurch kann man sagen, dass ihre kontrastreichen Charaktereigenschaften sich gut ergänzen.

Schön aber kurz fand ich, dass man ein bisschen über den geheimen Männerbuchclub erfahren hat und die weiteren männlichen Charaktere kennenlernen durfte. Ich denke aber, dass man im ersten Band viel mehr über den Buchclub erfahren hat, wodurch ich den ersten Band auch mal lesen sollte um noch tiefgründigere Informationen herauszufinden. Aber ich kann sagen, dass Insbesondere „Der Russe“ für mich an manchen Stellen für Lachmomente sorgte. Schon lange habe ich in einem Buch nicht so viel gelacht. Der Konflikt mit Royce, Livs ehemaligen Chef, wurde gut aufgegriffen und nahm einen authentischen Handlungsverlauf auf.

Auch wenn ich in diesem Genre neu bin und wenig bis gar keine Bücher hieraus lese, fand ich den zweiten Band von „The Secret Book Club“ sehr humorvoll, sodass ich einfach gut unterhalten worden bin. Klare Leseempfehlung!

Jigsaw Men – Nadine Metheson

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In der Hauptstadt von England tauchen wie aus dem Nichts Leichenteile auf. Die Londoner Mordkommission ist geschockt. Alle einzelnen Teile weisen dieselbe Markierung auf – ein Halbmond mit einem Kreuz. Doch dieses Symbol hat der berücksichtigte Jig Saw Killer immer benutzt, der seit einiger Zeit im Gefängnis seine Strafe absitzt. Das Mordermittlungsteam um Detective Inspector Henley steht vor einem großen Fall. Kann es sich hierbei um einen Nachahmungtäter handeln? Oder wie lässt sich diese Mordserie erklären?

Mit dem „Jig Saw Man“ schreibt die Autorin ihr erstes Debüt und lässt den Leser in die grausame Welt von London eintauchen. An der Seite der Protagonistin und zugleich Hauptermittlerin Henley nehmen wir die Ermittlungen in diesem Fall auf. Schon zu Beginn fiel mir Henleys unsympathische und skurrile Art auf. Auch wenn sie bei mir keine Sympathien entwickeln konnte, merkt man, dass sie in ihre Ermittlungsart effektiv und erfolgreich ist. Die Ermittlungen im Jig Saw Fall beginnen recht träge. Bis so richtig Fahrt aufkommt, befindet man sich schon auf der zweiten Hälfte des Buches. Dann kam gute Spannung auf, die trotz sehr wenigen Wendungen bis zum Ende vorhanden war. Die Personenanzahl hat mich bei den Ermittlungen recht gestört, da es einfach zu viele waren. Da würde ich mir wünschen, dass man Henley und ihren Azubi Ramouter noch stärker kennenlernen kann, da die Beiden ein starkes Team bilden. Damit ist aber gemeint, dass man Henleys Psyche näher beleuchtet und nicht ihre familiären Probleme noch stärker aufgreift. Diese beeinflussten den Thriller nämlich negativ. Auf der anderen Seite weist die Autorin einen fließenden Schreibstil auf, den man gut lesen konnte. Mir hat persönlich die Kürze der Kapitel sehr gefallen, da diese sehr zum Buch gepasst haben.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass der „Jig Saw Man“ ein gutes Debüt der Autorin ist. Dennoch bleibt viel Luft nach oben und ich glaube daran, dass die Autorin uns mit einer Fortsetzung noch stärker hinsichtlich ihres Können überzeugen wird.

The Age Of Darkness (Band 1) – Katy Rose Pool

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Vor vielen tausend Jahren waren sieben Propheten für das Schicksal der Welt bestimmt. Doch irgendwann sind sie verschwunden. Geblieben ist nur ihre letzte geheime Prophezeiung. Leider bringt die Prophezeiung etwas Schlechtes mit sich, da sie ein Zeitalter der Dunkelheit voraussagt. Ein neuer Prophet soll nun die Welt retten oder der Schuldige für den Untergang der Welt sein. Nun führt fünf junge Menschen die Prophezeiung zusammen. Ephyra, auch die „Blasse Hand“ genannt, ist eine Mörderin. Sie tut es nur, um ihre Schwester Beru am Leben zu erhalten. Beru, die eigentlich mit ihrem Leben abschließen möchte. Prinz Hassan, der in einem persönlichen inneren Konflikt steckt. Der getreue Paladin Jude, der sich nie zwischen seinem Herz und dem Pflichtgefühl entscheiden kann. Und zu guter Letzt Anton, der wie die anderen eine besondere Gabe aufweist und eine grausame Vergangenheit hat. Einer der fünf besonderen Personen wird die Macht haben, die Welt zu retten. Oder doch zu zerstören? Wird das Zeitalter der Dunkelheit eingeleitet werden?

Schön zu Beginn fiel mir das schöne Artwork und Design des Buches auf. Insbesondere die Karte und das Glossar sorgen für eine gute Orientierung beim Lesen. Auf den ersten Seiten habe ich mich mit dem Schreibstil vertraut gemacht und ich muss sagen, dass er mir sehr gefallen hat. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und konnte durch bildhafte Erzählungen die Welt von „The Age of Darkness“ wunderbar und detailreich darstellen. Einzelne Handlungsorte wie die Tempel werden auf eine wunderbare Art und Weise gestaltet, sodass man sich einzelne Sequenzen noch genauer vorstellen kann. Auf der Reise durch „The Age of Darkness“ verfolgen wir die Geschichte aus der Sicht der fünf Auserwählten. Jeder dieser Charaktere ist im Aufbau einzigartig. So fand ich es gelungen, dass jeder dieser Charaktere eine besondere Gabe aufweist und ein anderes Verständnis vom Leben hat. Dabei muss ich sagen, dass mich am meisten Ephyra überzeugen konnte. Sie weist, meines Erachtens nach, die detailreichste und tiefgründigste Entwicklung auf. Sonst war die Geschichte von der Spannung her in Ordnung. Einzelne Wendungen waren zu erahnen. Dennoch gefiel mir über das Buch hinweg der Humor.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass die Autorin mit ihrem Debüt ein gelungenes Werk präsentiert, indem das Worldbuilding nicht besser sein konnte. Mir haben die einzigartigen Charaktere sehr gefallen, da diese sehr komplex sind. Natürlich war es abzusehen, dass zum Schluss viele Fragen offengeblieben sind. Deswegen freue ich mich auf den zweiten Band von „The Age of Darkness“.