Tot ist sie dein – Casoy/Montes

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Ein Thriller aus zwei brasilianischen Federn stand diesmal für mich auf dem Leseprogramm. Mit „Tot ist sie dein“ begibt man sich nämlich als Leser nach Sao Paulo und lernt Veronica Torres kennen, die bei einem Polizeikommissariat arbeitet. Eines Tages stürzt eine Frau aus dem Fenster des Kommissariats und stirbt direkt. Die Arbeit drinnen wird weiter fortgesetzt, als wäre nichts passiert. Der Fall wird schnell abgeschrieben, da die Ermittler die Frau als arme, psychisch labile Frau betiteln. Was will man da denn noch großartiges ermitteln?! Veronica Torres platzt da der Kragen. Im Alleingang nimmt sie Ermittlungen auf und möchte sich an einem Mann rächen, der von der verwirrten Frau angezeigt worden ist. Die Anzeige wurde damals kaum beachtet. Veronica weiß, dass hinter dem Mann noch viel Größeres steckt.

Das war mal ein brutaler sowie actionreicher Thriller, der mir insgesamt ganz gut gefallen hat. Den beiden Autoren gelingt es vor der Kulisse einer brasilianischen Großstadt ein spannendes Leseabenteuer zu entwerfen. Mitten im Geschehen lernen wir Veronica kennen, die keine Gnade kennt. Auch wenn ich ihre Beweggründe total nachvollziehen konnte und sie an manchen Stellen Sympathien gewann, ist Veronica nicht ohne. Sie ist knallhart und geht über jede Grenze. Wir verfolgen ihre Ermittlungen, was ich sehr spannend fand. Parallel dazu verläuft ein Nebenstrang über eine Frau namens Jeanette, die einen Tyrannen als Mann hat. Wie alles zusammenhängt, das müssen sie schon selbst herausfinden!

Cool fand ich auf jeden Fall, dass der Schreibstil an den Wechsel der Perspektiven angepasst worden ist. Veronicas Sicht verfolgen wir aus der Ich-Perspektive und Jeanettes Perspektive aus der Sie-Perspektive. Dieses Erzählprinzip mag ich sehr gerne, da dadurch man eine klare Trennung hat.

Wie erwähnt, ist Spannung reichlich vorhanden. Dazu kommen noch brutale sowie blutige Beschreibungen einzelner Taten, was nichts für schwache Nerven ist. Hier wird nämlich das subjektive Kopfkino stark angeregt. Zudem beschreibt das Autorenduo das Setting detailliert!

Fazit: Insgesamt hat mir der Thriller „Tot ist sie dein“ total gut gefallen. Knallharte Action, eine toughe Protagonistin und reichlich Spannung vor einer genialen Kulisse. Man darf gespannt sein, was vom Autorenduo noch kommen wird. Ich vergebe 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5 Sterne.

Der Plot – Jean Korelitz

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Vom Klappentext her habe ich mir bei diesem Thriller sehr viel erhofft, sodass ich mir diesen Thriller zugelegt habe. In diesem Buch geht es nämlich um einen Autor namens Jake Finch Bonner, der in New York bekannt war. Jetzt ist er an einem College tätig, an dem er den Studenten das Kreative Schreiben beibringt. Damals hat Jake die Geschichte eines verstorbenen Studenten übernommen, wodurch er dadurch zum Starautor wurde. Nun Jahre später erreicht ihn an einem Tag eine E-Mail mit den Worten „Du bist ein Dieb“. Mit jedem neuen Tweet oder jeder neuen Nachricht werden die Drohungen gegen Jake schlimmer. Wer steckt hinter dem Absender?

Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Grundidee des Buches im Großen und Ganzen gefallen hat. In diesem Buch findet man als Leser Buchauszüge aus vergangenen Ereignissen (dem Plot), sodass man hier sagen kann, dass das Gesamtkonzept durchaus erfrischend war.

Dennoch gab es auf der anderen Seite Aspekte mit denen ich mich sehr schwer tat. Zum einen kam ich mit dem Schreibstil kaum zurecht, da ich diesen sehr monoton und anstrengend zum Lesen fand. Dadurch hatte ich nicht das Gefühl, dass ich mich auf die Geschichte einlassen konnte. Zudem wirkten die Figuren zu distanziert. Auf der anderen Seite fand ich die Figuren wie Jake und Co. unsympathisch und der Spannungsbogen war nicht so gut wie erhofft. Egal ob es die Buchauszüge sind oder der Haupthandlungsstrang – ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, dass ich unbedingt wissen wollte, wie das Buch enden soll. Recht schade, da der Klappentext meiner Meinung nach viel versprochen hat. Hier hätte meiner Meinung nach, der ein oder andere unvorhersehbare Twist die Spannung positiv beeinflusst. Positiv zu loben wäre nur das Ende, dass ich unabhängig von der Auflösung nicht so erwartet habe.

Fazit: Ich habe mir bei diesem Buch viel erhofft, und wurde leider enttäuscht. Mich konnten der Schreibstil sowie die Figuren nicht abholen sowie war für mich persönlich kaum Spannung vorhanden. Schlussendlich kann ich das Buch nur mit 2 Sternen bewerten.

Silent Death – Mark Griffin

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Die Reihe um Holly Wakefield verfolge ich sehr aufmerksam, sodass ich mich immer freue, wenn ein neuer Band um Wakefield und Bischop erscheint. In diesem dritten Band geht es um den Tod einer Prostituierten, die brutal verstümmelt worden ist. Neben der Leiche findet das Team eine Strichmännchenzeichnung, die schon bei vergangenen Fällen vor mehreren Jahren auch gezeichnet worden ist. Damals konnte der Killer nicht gefasst werden. Ist der Killer wieder aktiv?

Das Wiedersehen mit Bischop und Holly war toll. Von Anfang an wird man als Leser in den Fall eingeführt. Auch wenn man die ersten beiden Bücher nicht gelesen hat, finde ich, dass der Autor die wichtigsten Details kurz und knapp nennt, sodass man dieses Buch perfekt auch als Stand-Alone lesen kann. Wenn man natürlich die Figurenentwicklung verfolgen möchte, muss man nichtsdestotrotz mit dem ersten Band „Dark Call“ anfangen.

Der Fall aus diesem Band ist dem Autor wieder gut gelungen. Er ist sehr verschachtelt und man wird als Leser oft auf die falsche Fährte gelockt. Ich habe viel mitgefiebert und die eingesetzten Plottwists sorgten für eine Verstärkung der Spannung. Natürlich gab es einige ruhige Momente – diese waren aber überschaubar. Zudem war das Ende richtig gut, da hier her Autor einen tollen Schluss konzipiert.

Fazit: Mit „Silent Death“, dem dritten Fall für Wakefield und Bishop, präsentiert der Autor einen tollen verschachtelten Fall mit zwei besonders sympathischen Protagonisten im Vordergrund.

Elternhaus – Jennifer Mentges

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Mal wieder stand ein neuer Thriller aus dem Fischer-Verlag an. Diesmal wagte ich mich an „Elternhaus“. In diesem Buch geht es um ein leerstehendes Haus in Hamburg. In dieses Haus zieht eines Tages Yvette Winkler mit ihrer Familie ein. Endlich möchte Yvette ihren Traum vom perfekten Haus verwirklichen und einen Neustart in ihrer Ehe wagen. Kurz vor dem Einzug beobachtete Barpianist Tobias Hansen dieses Haus, da es ihn unheimlich fasziniert. Als die Familie dort einzieht, hat Hansen Angst das Haus zu verlieren und möchte sich in das Leben von der Familie integrieren. Dies gelingt ihm auch, da er Klavierunterricht den Kindern von Yvette anbietet. Yvette schein glücklich zu sein, jedoch ist ihr nicht bewusst, wen sie wirklich in ihr Haus gelassen hat.

Anhand verschiedener Perspektiven konnte ich mich gut auf die Geschichte einlassen. Man erhält Einblicke in die Gedankenwelt von Thomas, Yvette, jedoch auch in die Gedanken von einer Haushälterin sowie einer älteren Nachbarin. Viele Perspektiven, die ermöglicht haben, die Geschichte vielschichtiger kennenzulernen. Hier fand ich besonders die Nebenperspektiven sehr interessant! Zudem kann noch ergänzt werden, dass Rückblicke in die Vergangenheit den Haupthandlungsstrang ergänzt haben.

Leider nahm ich in der Spannungsgestaltung ein bisschen Schwächen wahr, da viele Abschnitte recht langatmig waren und mich ein bisschen gelangweilt haben. Für mich war es somit eher Spannungsroman als ein wirklicher Thriller. Auf der anderen Seite war die Atmosphäre besonders hervorragend durch die Autorin entworfen worden. Diese wurden darüber hinaus durch einen sehr poetischen und gutlesbaren Schreibstil verstärkt. Figuren waren authentisch sowie ausreichend beschrieben worden, auch wenn ich das ein oder andere Detail vermisst habe.

Fazit: Insgesamt kann ich über einen gut durchdachten sowie atmosphärischen Spannungsroman hier berichten, der sich aufgrund einer guten sowie poetischen Sprache gut gelesen hat. Ich bewerte das Buch mit 3,5 Sternen, Tendenz nach unten.

Angela Constantine – Terry Goodkind

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Anfang dieses Jahres erschien Goodkinds Thriller „Teufelsnest“ im Festa Verlag. Nun wurde eine Fortsetzung von „Teufelsnetz“ publiziert, die uns wieder in die Welt entführt. Mit dem Buch „Angela Constantine“ werden dem Leser*in zwei (Kurz-)Thriller um die Protagonistin Angela präsentiert. Im ersten Teil mit dem Titel „Sorgenkind“ findet Angela eine brutal zugerichtete Leiche, an welcher ein Wolf seinen Hunger stillt. Angela schaut sich kurze Zeit später die Leiche genauer an und findet auch menschliche Bisse. Eine Jagd nach einem Serienmörder beginnt… Im zweiten Titel dieses Buches geht es um eine Frau namens Wanda, die eine Freundin von Angela ist. Wanda lässt sich auf eine Affäre mit einem verheirateten Mann ein. Danach eskaliert die Situation und Wanda dreht in einem brutalen Amoklauf durch. Dabei versucht Angela sie zu beruhigen.

Auf guten 200 Seiten präsentiert uns der Autor Goodking zwei in sich abgeschlossene Thriller-Kurzgeschichten, die meiner Meinung nach sehr intensiv waren und hervorragend als Anschluss an „Teufelsnetz“ gelesen werden können. Ich hatte Spaß die beiden Geschichten zu lesen, da man somit die Möglichkeit hatte, noch tiefer in das Setting einzutauchen und parallel dazu Angela noch näher kennenzulernen. Längen sind in beiden Kurzgeschichten kaum vorhanden, da Ereignisse sehr schnell hintereinander passieren. Zudem ist der Schreibstil auch sehr flüssig, wodurch man dieses Buch innerhalb eines Tages durchlesen kann. Mehr bleibt mir nicht zu sagen, da ich finde, dass dieses Buch eine gute Erweiterung der „Teufelsnetz“-Welt ist. Ich bin schon auf die nächste Fortsetzung mit dem Titel „Mädchen von Mond“ gespannt, in der wir wieder in das Setting durch den Autor entführt werden. Da mir das Buch rundum gefallen hat, vergebe ich an dieser Stelle 4,5 Sterne, abgerundet auf vier Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich besonders für Leser*in von Teufelsnetz aus.

Abendrot – Lucy Foley

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Lucy’s Foley Thriller habe ich seit „Neuschnee“ für mich entdeckt. So freue ich mich immer wieder, wenn ich mitbekomme, dass ein neuer Thriller der Autorin erscheinen wird.

In diesem Jahr erschien ihr Buch mit dem Titel „Abendrot“, wo uns die Autorin ins Pariser Viertel namens Montmartre entführt. Jess möchte so schnell wie möglich zu ihrem Bruder, der in diesem Viertel wohnt. Sie soll ein paar Wochen bei ihm unterkommen, jedoch findet sie vor Ort ihren Bruder nicht. Die Wohnung ist leer. Zugleich lernt Jess die Nachbarn kennen und merkt, dass Fremde hier nicht willkommen sind. Aus diesem Grund fängt Jess an, Ermittlungen aufzustellen. Je mehr die Zeit vergeht, desto umso mehr fühlt sie sich beobachtet. Was hat es mit diesem Ort auf sich und wo ist ihr Bruder?

Das erste Buch der Autorin mit dem Titel „Neuschnee“ war gut, danach kam „Sommernacht“, welches besser als der Vorgänger war. Jetzt kann ich nach dem Beenden des Buches sagen, dass ich diesen Thriller der Autorin am stärksten fand.

Auch wenn das Buch von dem Handlungsverlauf eher ruhiger gestaltet war, war das Buch für mich persönlich, abseits eines kleinen Teils in der Mitte des Buches, extrem spannend. Es hat mir sehr viel Spass gemacht, in die Geschichten der einzelnen Figuren einzutauchen und nach und nach die einzelnen Geheimnisse der Figuren zu offenbaren.

Wenn man schon die anderen Bücher der Autorin kennt, weißt man, dass Foley sehr gerne viele Erzählperspektiven in den Thriller integriert. Diese Perspektivwechsel waren Mal wieder hervorragend und sehr übersichtlich gestalten. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich jede Figur sehr ausführlich kennenlernen durfte. Zudem sorgten der ständige Wechsel der Erzählperspektiven für eine gute Dynamik. Das Buch war für mich ein wahrer Pageturner, sodass ich das Buch innerhalb zwei Tagen verschlungen habe.

Fazit: Das Buch hat viel zu bieten. Viele Geheimnisse und Twists, die nacheinander aufgedeckt werden, Figuren mit vielseitigen Charaktereigenschaften und ein toller Spannungsverlauf. Ich hatte tolle Lesestunden und freue mich umso mehr auf kommende Bücher der Autorin. Von mir gibt es starke 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5 Sterne.

Die Jagd – Gabriel Bergmoser

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Thriller, die in Australien spielen, sind für mich immer wieder eine besondere Thrillersorte. Umso mehr habe ich mich nun auf diesen Thriller vom Autor Bergmoser gefreut. Die Handlung des Buches spielt im australischen Outback. Im Fokus des Buches stehen Charlie und Delilah, die einen Roadtrip durch das Outback absolvieren. Eines Tages halten die Beiden an einer einsamen Tankstelle. Diese Entscheidung war der größte Fehler ihres Lebens. Denn sie stecken nun in einer mörderischen Verfolgungsjagd. Wird das Abenteuer noch gut gehen?

Vorab kann ich sagen, dass dieses Buch für mich ein kurzweiliges, aber hochrasantes Leseabenteuer war. Auch wenn man laut Klappentext davon ausgehen kann, dass Charlie und Delilah im Fokus des Buches stehen, kommen noch weitere Figuren sowie ein Nebenhandlungsstrang dazu. Dadurch hat man viele Perspektiven, die eine gute Dynamik im Buch erzeugen.

Gekennzeichnet ist das Buch vor allem dadurch, dass Ereignisse Schlag auf Schlag passieren. Dadurch, dass das Buch nur 288 Seiten hat, passieren die Ereignisse recht schnell hintereinander, sodass man als Leser aufpassen muss, dass man hinterherkommt. Dies ist natürlich positiv zu bewerten, da dadurch langatmige Szenen kaum Platz in diesem Buch finden. Auf der anderen Seite beeinflusst die Kürze des Buches die Figurenausarbeitung, die meiner Meinung nach nur ausreichend ist. Hier war auf jeden Fall noch Luft nach oben, jedoch kann ich diesbezüglich auch ein Auge zu drücken. Zu guter Letzt möchte ich noch auf die Beschreibungen des Autors zu sprechen kommen, welche meiner Meinung nach, gut waren. Ich konnte mir das Outback gut vorstellen.

Fazit: Wer auf ein kurzweiliges aber hochspannendes Abenteuer, wird sich mit diesem Thriller zufriedengeben. Ich vergebe 4 Sterne!

Turmschatten – Peter Grandl

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Auf den Thriller „Turmschatten“ wurde ich schon letzte Zeit aufmerksam geworden, schaffte es jedoch nicht, das Buch zu lesen. Umso mehr habe ich mich gefreut nun den Thriller diesen Sommer lesen zu können.

In diesem Buch geht es um die Geiselnahme von drei Nazis durch einen Mann namens Ephraim. Als wäre die Tat nicht schlimm genug, wird die Geiselnahme live übertragen. Dabei werden die Zuschauer mit in das Schicksal der Geiseln integriert, da die Zuschauer selbst entscheiden, wer sterben und wer weiterleben darf. Die Polizei ist fassungslos und versucht unter Druck alles aufzuklären. Doch dabei ist die Polizei sich nicht im Klaren, dass es sich bei Ephraim um einen Ex Agenten handelt, der nicht verhandeln kann.

Was ein tolles Buch! Mich konnte der Autor mit seinem Thriller richtig gut unterhalten. Ich bereue es so sehr, dass mich an diesen Thriller schon nicht letztes Jahr rangewagt habe.

Durch ständig wechselnde Perspektiven mit einzelnen Rückblicken in die Vergangenheit entwirft der Autor eine tolle Dynamik im Buch, wodurch die Spannung konstant hochgehalten wird. Es war faszinierend, wie es dem Autor gelungen ist, jeder der Figuren sehr authentisch zu konstruieren. Ich als Leser konnte mir ein umfassendes Bild über die Charaktere machen und die Figuren sowie die Handlung bildlich vorstellen. Teils hatte ich das Gefühl, dass ich wirklich mitten im Geschehen bin. Zudem kommt ein toller sowie flüssiger Schreibstil, der es ermöglicht hat, super durch die Seiten zu kommen. Darüber hinaus kommt es am Ende des Buches zu einem sehr großen Spektakel, auf welches man sich als Leser*In sehr freuen kann!

Fazit: Wie erwähnt, bereue ich es, dass ich mich vorher nicht an dieses Buch rangewagt habe. Der Thriller ist wirklich super spannend, gut geschrieben und weist einen tollen Handlungsverlauf auf. Ich bin schon auf Band 2 der Turmreihe gespannt, welcher Ende des Jahres erscheint!

Der Aufstieg – Amy McCullogh

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Cecily hat eine große Aufgabe vor sich. Sie darf nämlich einen der berühmtesten Bergsteiger namens McVeigh interviewen, der innerhalb eines Jahres alle vierzehn 8000er bestiegen hat. Doch vor dem Interview muss Cecily den Manaslu mit ihm zusammen erklimmen. Mit weiteren Leuten macht sich Cecily auf ein Bergsteigerabenteuer. Kurz darauf passiert ein schrecklicher Unfall. Parallel dazu erhält Cecily eine Nachricht, dass sich die Menschen in Sicherheit bringen sollen, da ein Mörder sich auf dem Berg befindet. Ist ein Mörder in der Gruppe?

In den Thriller bin ich mit einigen Schwierigkeiten eingestiegen, da ich viel Zeit gebraucht habe, um die ganzen Figuren auseinanderzuhalten. Zudem konnte ich die Atmosphäre nicht so richtig spüren, wie erhofft. Ich vermute, dass dies stark mit der gegenwärtigen Hitze in Deutschland zurzeit zusammenhängt. Aus diesem Grund denke ich mal, dass dieses Buch, wenn man es im Winter liest, ein komplett andere Atmosphäre hergibt.

Beim Lesen merkte ich, dass die Autorin sehr authentisch und detailliert geschrieben hat. Hier merkte man, dass sie hinsichtlich des Bergsteigens ein großes Fachwissen mit sich bringt. Zudem kreiert die Autorin eine sympathische Protagonistin, wodurch man viel Spaß hat, das Abenteuer an ihrer Seite zu verfolgen. Man erfährt auch in vergangenen Erzählungen viel über sie – teils zu viel, da dies einen eher negativen Einfluss auf die Geschichte hat und meiner Meinung nach, der Fokus auf den Haupthandlungsstrang verflogen ist. Dennoch kommt zum Schluss noch genügend Spannung auf, sodass den Leser*in ein spannendes Ende erwartet.

Fazit: Wer sich auf ein tödliches Bergsteigerabenteuer begeben will, wird mit diesem Buch viel Spaß haben. Empfehlen kann ich es Ihnen auf jeden Fall nicht bei Hitze zu lesen, da die Atmosphäre nicht so stark wirken wird. Da mir das Buch gut gefallen hat, gibt es von mir 3,5 Sterne, aufgerundet auf vier Sterne.

Die Geister in New York – Craig Schaefer

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Geister in New York? Der Titel des Buches hat mich sehr neugierig gemacht. Besonders dadurch, dass es sich um ein Fantasy Buch spielend in New York handelt, wollte ich mich in dieses Abenteuer stürzen.

In diesem Buch lernen wir von Anfang an den Reporter Lionel Page kennen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Scharlatane und Wunderheiler zu entlarven. An surreale Phänomene glaubt Lionel nicht. Doch eines Tages erhält Lionel eine neue Aufgabe von einer mysteriösen Frau, wodurch er sich nach New York begeben muss. Dort muss er ein altes verschollenes Edgar Allan Poe Manuskript aufspüren. Vor Ort merkt Lionel, dass er dem Übernatürlichen nähergekommen ist, als er überhaupt wollte.

Ich liebe die Millionenmetropol New York, da ich finde, dass diese ein großes Potential für verschiedene Geschichten mit sich bringt. Und hier gelingt es dem Autor New York auf eine andere, teils übernatürliche, Art darzustellen. Ich konnte mir als Leser alles total gut vorstellen und mich gedanklich in den Handlungsort begeben. Es war kein reines Fantasy-Buch, wie man es von „Hidden Worlds“ kennt, sondern wurde hier mehr der Fokus auf Mythologie sowie Magie in Verknüpfung mit der Realität gelegt.

Schön fand ich, dass man Lionel ausgiebig kennenlernen kann und auch seine Beweggründe sowie seine Vergangenheit erfahren darf. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Geschichte an seiner sowie Maddies (eine weitere Figur) zu verfolgen. Es erwarten die Leser*in viele unerwartene Momente, die jedoch zum Schluss ein bisschen abnehmen. Aus diesem Grund fand ich das Ende schwächer als den hervorragenden Anfang. Zudem lag ein toller Schreibstil vor, wodurch ich hervorragend durch die Seiten kam.

Fazit: Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es war einfach eine wundervolle Reise in die Metropole. Wer Lust auf ein leichtes Fantasyabenteuer mit ungewöhnlichen Charakteren hat, wird hier wahrscheinlich voll auf die Kosten kommen. Ich vergebe 4,5 Sterne, abgerundet auf vier Sterne.