Ps. Morgen bist du tot – Vera Kurian

(Unbezahlte Werbung)

Schon seit langem hatte ich Lust auf einen perfiden Psychothriller, sodass ich mir erhofft habe, dass dieser Titel meine Wünsche erfüllen wird. In diesem Buch begeben wir uns an die Seite von Chloe, die neu an der John Adams University in Washington ist. Sie ist eine von sieben diagnostizierten Psychopathen, die an einer klinischen Studie der Universität teilnehmen. Doch das ist nicht nur der eine Grund, warum Chloe hier ist. Viel mehr hat es Chloe auf einen Kommilitonen abgesehen, der damals ihr was Schreckliches angetan hat. Nun sieht ihr Plan so aus, dass sie ihn in 60 Tagen umbringen wird. So versessen in ihren Plan, merkt sie nicht, dass parallel Teilnehmer der Studie umkommen. Schließlich schließt sie einen Pakt, und muss achten, dass sie nicht zur Gejagten wird.

Meine Hoffnungen, dass mich der Psychothriller gut unterhalten wird, wurden erfüllt. Ich fand sowas von gut, dass im Mittelpunkt des Buches keine 0815 Protagonistin steht, sondern viel mehr eine Figur, die antagonische Charaktereigenschaften aufweist. Zudem ist nicht nur sie sehr verstörend, sondern die anderen Figuren auch. Zudem kann man keine Figur so richtig durchblicken, da sie sehr geheimnisvoll handeln. Willkommen im Irrenhaus!

Es war sehr spannend zu verfolgen, inwiefern Chloe Schritt für Schritt vorgeht. Nichts passiert zufällig, da alles einem gut durchdachten Plan nachläuft. Aber auch die anderen Perspektiven waren durch die Autorin sehr intensiv sowie authentisch gestaltet worden, sodass man sich gut auf die Geschichte einlassen kann.

Schreibstiltechnisch war das Buch auch gut gestaltet worden, da ich richtig gut durch die Seiten durchgeflogen bin. Eine kleine inhaltliche Sache habe ich zu bemängeln. Da wir Chloe fast 60 Tage verfolgen, ist es logisch, dass ab und zu Tage übersprungen werden. Dadurch hatte ich aber beim Lesen das Gefühl, dass mir der Inhalt von den nicht thematisierenden Tagen gefehlt hat. Dies ist aber natürlich nur Kritik auf hohem Niveau, da die ganzen anderen positiven Sachen an diesem Buch diesen Aspekt überstrahlen.

Fazit: Wer mal Lust auf einen anderen Thriller hat, sollte sich dieses Buch anschauen. Im Mittelpunkt stehen diagnostizierte Psychopathen, bei denen jeder ein anderes Ziel verfolgt. Spannung ist reichlich vorhanden. Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen, abgerundet auf vier Sterne!

Dunkle Tiefen – Elizabeth Kay

(Unbezahlte Werbung)

Vor zwei Jahren wurde im Bastei Lübbe Verlag der Roman „Sieben Lügen“ von der Autorin Elisabeth Kay publiziert. Dieser hat mich mittelmäßig begeistert, sodass ich diesem neuen Werk mit dem Titel „Dunkle Tiefen“ eine neue Chance der Autorin geben wollte. Schön fand ich, dass dieses Buch designtechnisch an den anderen Roman anknüpft.

In diesem Buch begeben wir uns als Leser*in in ein sehr abgelegenes Cottage an der Küste von England. Drei Schwestern wollen nach etlichen Jahren wieder das Weihnachtsfest zusammen feiern. Bisher sind sich die drei Schwestern immer aus dem Weg gegangen, da vor zwanzig Jahren ein tragisches Ereignis die Familie erschüttert hat. Die jüngste Schwester Rose ist damals von einer Klippe gefallen. Wie dieses tragische Ereignis passiert ist? – Das weiß niemand! Nun soll die Wahrheit langsam ans Licht geführt werden.
Die Geschichte wird jeweils aus verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass man als Leser selbst entscheiden muss, welchen der Figuren man Glauben schenkt und wem nicht. Dadurch kann man auch schön miträtseln. Hier fand ich leider nur schade, dass die Figurenausarbeitung recht eintönig war, sodass ich mir kein klares Bild über die Schwestern bilden konnte.

Die Einblicke in die Vergangenheit fand ich gut im Buch platziert und sorgten zum gegenwärtigen Handlungsstrang für eine Abwechslung, da man dadurch gute Hintergrundinformationen erfahren kann.

Für einen (Psycho-)Thriller fand ich das Buch spannungstechnisch zu schwach. Viel mehr war dieses Buch für mich persönlich ein Spannungsroman. Für einen Thriller war mir der Handlungsverlauf und die offenbarten Geheimnisse – abseits des Finales – zu ruhig. Dadurch empfand ich das Buch auch als recht zäh, sodass ich zudem die gewünschte Sog-Wirkung nicht verspürte. Aber auch bei der Gestaltung der Atmosphäre nahm ich viel Luft nach oben wahr. Die Düsterheit des Settings kam nicht rüber. Dies fand ich schade, da der Ort bzw. das Cottage an der Klippe sehr viel Potential mit sich gebracht hat.

Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft habe. Auch wenn der Plot von der Grundidee gut ist und das Ende des Buches positiv zu bewerten wären, nahm ich Schwächen in der Spannungsgestaltung, den Figuren sowie dem Setting wahr. Ich kann das Buch leider nur mit zwei schwachen Sternen bewerten.

Das Reich der Vampire – Jay Kristoff

(Unbezahlte Werbung)

Eins der gehyptesten Fantasy-Bücher, welche ich dieses Jahr lesen wollte, ist der erste Band von „Das Reich der Vampire“. Die Nevernight-Serie vom Autor habe ich nicht gelesen, sodass ich umso mehr gespannt war, da ich bisher viel Positives über Jay Kristoff gelesen habe.

In diesem Buch geht es um die Vorherrschaft der Vampire. Stück für Stück haben sie seit vielen Jahren ihr Reich ausgedehnt. Menschen können nur an wenigen Plätzen ein leichtes Leben führen. Mitten im Geschehen befindet sich der junge Gabriel de Leon. Er musste sein Heimatdorf verlassen. Sein Weg führt ihn zu einem Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Dabei ahnt Gabriel nicht, dass er bald eine mächtige Position einnehmen wird und eventuell die letzte Hoffnung dieser Welt sein kann.

Vorab kann ich sagen, dass mich das Buch designtechnisch umgehauen hat. Die zahlreichen Illustrationen sowie die Karte machen einen sehr tollen Eindruck und dienen als eine gute Orientierung.

Zu der Geschichte kann ich sagen, dass mir die Geschichte insgesamt trotz einiger Längen gut gefallen hat. Besonders hat mir das Worldbuilding des Autors und die indirekt damit verbundene Charakterentwicklung und –ausarbeitung gefallen. Hier findet man bei den Figuren Gabriel und Co. sowie dem Setting reichlich Tiefgang, um sich auf das Vampirreich einlassen zu können. Die Figuren passten hervorragend in das Buch und, abseits der Clichees, waren sie sehr einzigartig.

Zu Beginn des Buches habe ich erwartet, dass dieses Fantasy-Buch eher für Jugendliche geeignet ist. Dies war nicht so der Fall, da man im Buch viele actionreiche sowie blutige Szenen aber auch sarkastischen Humor vorfindet. Diese haben dem Buch einen positiven Schub gegeben, und teilweise die unnötigen Längen und Wiederholungen im Buch in den Hintergrund gerückt.

Fazit: Insgesamt hat mich der Auftakt in das Reich der Vampire gut gefallen. Über ein gutes Worldbuilding sowie Charaktere habe ich mich sehr gefreut. Hier bin ich schon gespannt, ob in Band zwei wieder Längen vorzufinden wären und in welche Richtung sich die Geschichte weiterentwickeln wird. Ich vergebe für den ersten Band vier Sterne!

Der Mann, der vom Himmel fiel – Walter Tevis

(Unbezahlte Werbung)

In diesem Roman mit leichten Sci-Fi-Elementen geht es um einen mysteriösen menschlichen Außerirdischen namens Thomas Jerome Newton. Wie aus dem Nichts taucht Thomas in der amerikanischen Stadt Kentucky auf und verdient innerhalb kurzer Zeit sehr viel Geld. Dabei lernt er eine Frau namens Betty Jo kennen, die sich in ihn verliebt. Parallel dazu wird ein Wissenschaftler namens Nathan auf ihn aufmerksam und hinterfragt, was hinter dem plötzlichen Erscheinen von Thomas auf sich hat.



Die Geschichte um Thomas und co. wurde mit diesem Werk neu übersetzt. In die Geschichte bin ich problemlos gestartet. Ich fand es schön, dass wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven wahrnehmen konnten und dabei die wichtigsten Figuren kurz und knapp kennenlernen durften. Zudem war es möglich viel mehr als die Figuren zu wissen, sodass man Hintergrundinformationen erfahren konnte. Gesellschaftskritische aber auch historische Themen rücken durch Konversationen und Gedankengänge der Figuren stark in den Vordergrund. Dadurch erhält dieses Buch an Tiefe. Aber nicht nur das. Hinter dieser sehr schlichten Geschichte beinhaltet diese Geschichte viele interessante Themen und philosophische Botschaften, die dem Leser*In auf den Weg mitgegeben werden. Dadurch ist es nicht nur ein simpler Plot. Es ist viel mehr eine kurze Reise in den Menschen selbst.



Fazit: Dieser „Sci-Fi-Roman“ konnte mich gut unterhalten, da mich die Geschichte um Thomas und co. interessiert hat. Es ist ein sehr tiefgründiges Buch, welches Sie, wie mich, bestimmt auch nach dem Lesen zum Reflektieren anregen wird. Von mir gibt es starke vier Sterne!

Cinderella ist tot – Kalynn Bayron

(Unbezahlte Werbung)

Der Klappentext dieses Buches hat mich sehr neugierig gemacht, sodass ich die Geschichte um Sophia im Cinderella Königreich kennenlernen wollte.
Zeitlich befindet man sich 200-Jahre nachdem Cinderella ihren Traumprinzen gefunden hat. Doch im Königreich scheint alles düster. Frauen werden unterdrückt und sollten so schnell, wie möglich einen Mann finden. Wer am Ende der Ballnacht noch keinen Mann hat, wird als vogelfrei erklärt. Dies stellt für Sophia, die Protagonistin, ein Problem dar, da sie nicht auf der Suche nach einem Mann ist – sie ist verliebt in ihre beste Freundin Erin. Daraufhin muss sie nach einem Ereignis fliehen und versuchen die Herrschaft der Männer im Königreich zu beenden.

Durchaus hat mir die Geschichte um Sophia und Co. gefallen. Der Handlungsverlauf ist trotz einigen vorhersehbaren Wendungen der Autorin gelungen, sodass ich mit viel Interesse den Plot verfolgt habe. Darüber hinaus liegt ein flüssiger Schreibstil vor, wodurch ich auch bedingt durch die kurzen Kapitel, gut durch das Buch durchkam.

Dennoch tat ich mich mit einigen Sachen schwer. Einerseits fand ich die Ausarbeitung der Figuren sehr flach. Es fehlte hier eindeutig an Tiefe, sodass ich das Gefühl hatte, keine Bindung zu den Figuren aufbauen zu können. Zudem fehlte es mir an Tiefgründigkeit in der Beschreibung des Settings. Auch wenn einzelne Aspekte des Cinderella Königreichs kurz und intensiv thematisiert worden sind, fehlten mir Background-Informationen, um mir ein detaillierteres Bild des Handlungsorts vorstellen zu können. Anderseits fand ich die sehr negative Stimmung im Buch sehr erdrückend. Da fehlten mir an mancher Stelle die positiven “Vibes“.

Fazit: Auch, wenn der Roman „Cinderella ist tot“ durchaus einen spannenden Plot, begleitend durch einen flüssigen Schreibstil, hat, fehlte es mir insbesondere bei der Figurenausarbeitung sowie bei der Setting-Beschreibung an Tiefe. Für mich persönlich war es an dieser Stelle einfach zu flach. Deswegen denke ich, dass ein paar mehr Seiten dem Buch besser getan hätten. Ich bewerte das Buch mit 2,5 Sternen.

Das Letzte, was du hörst – Andreas Winkelmann

(Unbezahlte Werbung)

Seit drei Jahren freue ich mich schon jeden Sommer auf einen neuen Winkelmann Thriller. In diesem Jahr konzipiert der Autor ein Buch mit dem Titel „Das Letzte, was du hörst“, in welchem ein Podcast namens „Hörgefühlt“ im Vordergrund steht. Die Protagonistin dieses Buches namens Sarah entwickelte fast schon eine Sucht nach diesem Podcast. Die Stimme des Podcasters ist für Sarah wie ein seidiges Kissen, ein Halt im Alltag. Doch Sarah ist nicht bewusst, was wirklich hinter diesem Podcast steckt. Parallel dazu versucht die Journalistin Roya herauszufinden, was es wirklich mit dem Podcast auf sich hat und ob der Tod einer Frau wirklich Selbstmord war.

Winkelmann ist es mal wieder gelungen einen hochinteressanten sowie spannenden Thriller zu kreieren. Anhand von verschiedenen Perspektiven stürzt man sich in einem komplexen Inhalt, bei dem durch den Autor immer wieder auf die falsche Fährte gelockt wird. Besonders der Schluss des Buches war richtig gut, da Winkelmann hier sich ein raffinierendes Ende überlegt hat.

Die Multiperspektivität ist dem Autor auf jeden Fall gelungen, da ich spannend fand, das Geschehen aus verschiedenen Standpunkten wahrzunehmen. Zudem fand ich die Rückblicke interessant, da man hier lange warten musste, um einen Zusammenhang herauszufinden. Die Figuren waren charaktertechnisch gut ausgearbeitet und die Spannungsgestaltung war abseits von einzelnen Längen großes Kino. Lediglich hätte ich mir noch eine intensivere Thematisierung des Podcasts gewünscht, da dieser Hauptgegenstand dieses Buches bzw. des Handlungsstrangs war. Dennoch war es eine gute Idee.

Fazit: Winkelmann verfasste mal wieder einen spannenden Thriller, in welchem man als Leser*in oft auf die falsche Fährte gelockt wird. Wie man es vom Autor kennt, waren die Figuren gut ausgearbeitet worden und es waren zahlreiche Wendungen vorhanden. Ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autors. 4/5 Sterne!

Das Haus der stummen Toten – Camilla Sten

(Unbezahlte Werbung)

„Das Dorf der toten Seelen“ fand ich vor zwei Jahren richtig gut, da der Gruseleffekt unterschwellig hervorkam. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich herausgefunden habe, dass die Autorin einen neuen Roman publizieren wird.

Im neuen Buch lernen wir die Protagonistin Eleanor kennen, die ihre Großmutter besuchen fährt. Vor Ort findet sie ihre Großmutter tot vor. Den Täter nimmt sie nur kurz im Augenwinkel auf. Eine Zeit später erfährt die Protagonistin, dass sie einen Hof von der Großmutter geerbt hat. Zusammen mit ihrem Mann fährt Eleanor auf das Anwesen, wo kurze Zeit später komische Dinge passieren. Ist jemand mit ihnen im Haus?

Wie schon es beim letzten Roman der Fall war, finde ich, dass es der Autorin wieder sehr gelungen ist, eine sehr düstere Atmosphäre zu entwerfen. So tauchen die Gruseleffekte langsam unterschwellig auf und sorgen beim Lesen für den nötigen Nervenkitzel. Die nötige Spannung, die fast durchgängig vorhanden ist, verstärkt die Atmosphäre.

Der Erzählstil der Autorin ist insgesamt gut gestaltet. Durch transparente Kapitelüberschriften weiß man immer, ob man sich im gegenwärtigen oder vergangenen Erzählstrang befindet. So hat man unterschiedliche Erzählstränge, welche nach und nach in sich verlaufen. Am Ende erwartet sie etwas Tolles!
Im Vordergrund steht eindeutig Eleanor. Obwohl sie im Vordergrund steht, habe ich das Gefühl gehabt, dass sie trotzdem mir irgendwie fremd geblieben ist. Die weiteren (Neben-)Figuren erhalten jedoch genügend Raum, um sie kennenzulernen.

Fazit: Insgesamt kann ich behaupten, dass der Autorin Sten gelungen ist, einen gruseligen Thriller zu entwerfen. Dieser wird ihnen zahlreiche gruselige Lesestunden zubereiten. Ich vergebe 4 starke Sterne.

Kill Club – Wendy Heard

(Unbezahlte Werbung)

Sie sind auf der Suche nach einem knallharten Actionthriller? Dann werden sie hier fündig.

Jazz Leben war bisher nicht das Beste. Doch als dann die Adoptivmutter von ihrem kleinen Bruder Carol alles tut, damit Jazz keinen Kontakt mehr zu ihrem Bruder hat, droht die Situation zu eskalieren. Sie versucht alles in ihrer Macht, damit ihr Bruder wieder bei ihr leben kann. Doch von Hoffnung keine Spur … oder? Die Lösung soll der Killclub sein. Jazz soll jemanden Unbekannten töten und dafür wird Carol für immer verschwinden. Doch als dann ihr erster Auftrag misslingt, wird die Protagonistin immer tiefer in die dunklen Machenschaften des Kill Clubs gezogen … und landet schnell auf der Abschussliste.

Mir hat der Thriller insgesamt total zugesagt. An der Seite einer toughen Protagonistin stürzt man sich in ein Abenteuer bei welchem Jazz alles versucht ihren Bruder zu sich zu holen. Ich konnte mich sehr schnell im Buch einfinden und auf die Handlung einlassen. Die Idee mit dem Kill Club war mir aus Filmen bekannt, jedoch wird sie hier nochmal auf eine andere Art und Weise thematisiert.

Im Buch passieren Ereignisse Schlag auf Schlag, sodass ich als Leser kaum hinterhergekommen bin. Es war einfach sehr spannend. Zudem fand ich die Perspektiven weiterer Figuren wie die der Ermittler sehr gut, da man so eine andere Sichtweise noch auf die Handlung erhalten hat. Lediglich hätte ich mir noch ein bisschen Tiefgründigkeit bei Jazz gewünscht (Kritik auf hohem Niveau). Darüber hinaus sind die Kapitel schön kurz und der Schreibstil liest sich sehr flüssig.

Fazit: Somit bewerte ich das Buch mit sehr starken vier Sternen! Ich bin gespannt, ob die Geschichte hier weitergehen wird, oder ob es sich bei diesem Buch um ein Stand-Alone Werk handelt? Man darf gespannt bleiben!

Die Spur – Jan Beck

(Unbezahlte Werbung)

Jan Becks Thriller liebe ich! Die ersten beiden Bänder um Björk und Brand waren sehr gelungen, sodass ich mich sehr auf den dritten Band gefreut habe. Nun hatte ich ihn endlich ihn in der Hand und habe ihn in 24 Stunden verschlungen.

Im dritten Band haben wir 3 Städte und zugleich 3 Opfer. Zudem nur 48 Stunden, um den nächsten Mord zu verhindern. Alle Opfer wurden auf dieselbe Art und Weise hingerichtet – wie Statuen. Doch wie ist das möglich, wenn zwischen den Tatorten über zweitausend Kilometern liegt. Björk und Brand müssen nun so schnell wie möglich alles tun, um die Mordserie zu verhindern. Als dann den Ermittlern auffällt, dass die Taten mit einer Elite aus Top-Talenten zusammenhängen, wird es für die Ermittler noch schwieriger.

Nach einer intensiven Lesesession kann ich sagen, dass mich Beck mal wieder sehr begeistern konnte. In seinem neuen Buch reisen wir durch Halbeuropa und jagen einen brutalen Mörder, der es auf bestimmte Menschen abgesehen hat. Nach ein paar Seiten war ich mit Björk und Brand wieder sehr vertraut und hatte die Möglichkeit sie noch weiter kennenzulernen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, den beiden Ermittlern wieder bei den Ermittlungen zuzuschauen. Der Fall war mal wieder, wie man es vom Autor kennt, sehr verschachtelt und es traten an den richtigen Stellen die guten Wendungen auf. So wurde die Spannung zudem auch konstant hochgehalten. Ich kann wirklich nur positives berichten. Folglich freue ich mich schon auf den vierten Band! Vielleicht diesmal mit einem grünen Cover 😉

Fazit: Beck hat mal wieder einen knallharten sowie spannenden Thriller geliefert. Björk und Brand sind wieder im Mittelpunkt und versuchen einen perfiden Killer zu finden. Von mir gibt es fünf Sterne!

All Lovers Lost – Madeleine Puljic

(Unbezahlte Werbung)

Ab und zu lese ich gerne Vampirromane. So wurde ich zufällig auf diesen Roman aus dem Droemer Knaur Verlag aufmerksam und entschied mich ihn zu lesen.

In diesem Buch lernen wir die Medizinstudentin Sina und den Vampir Lazar kennen. Sina verliebt sich schnell in Lazar und weiß nicht genau was sie so richtig fühlen soll, als sie herausfindet, dass Lazar ein Vampir ist. Dann in einer Nacht wird aus dem Traum der ewigen Liebe ein schrecklicher Albtraum. Die beiden Protagonisten werden voneinander getrennt und Sina beginnt ihre Identität zu hinterfragen. Was möchte sie wirklich sein? Und wie soll ihr Leben weitergehen?

Schön fand ich, dass mit dem Hamburger-Setting die Vampirszenerie nach Deutschland kommt. Bis dato spielten alle meine gelesenen Vampirromane irgendwo in Amerika oder auf einem nichtexistierenden Planeten. Somit war das Setting für mich sehr erfrischend. Darüber hinaus beinhaltet der Roman sehr viel Spannung, wodurch man auch bedingt durch einen flüssigen Schreibstil, hervorragend durch das Buch durchkommt. Somit hatte ich ein tolles Leseabenteuer.

Leider hat mir aber der Anfang nicht gefallen. Ich fand, dass es an dieser Stelle sehr an Tiefe gefehlt hat und die Entwicklung der Liebe zwischen den beiden Protagonisten meiner Meinung nach viel zu schnell abgelaufen ist. Teilweise empfand ich, dass auch dadurch die Authentizität leicht verschwand. Aber auch fehlte mir eine gewisse Tiefe bei der Ausarbeitung der Figuren. Ich hätte gerne noch mehr über Lazar und Sina erfahren.

Auf der anderen Seite fand ich gelungen, dass wir nicht zur die Perspektiven der beiden Protagonisten erfahren, sondern zwei weitere interessante Perspektiven dazukommen, die das Buch sowie die Spannungskurve positiv beeinflusst haben.

Fazit: Durchaus weist der Roman „All Lovers Lost“ interessante Aspekte – bedingt durch ein tolles Setting, eine gelungene Spannungskurve sowie einen flüssigen Schreibstil – auf, jedoch fehlte es mir an Tiefe bei den Charakteren sowie nehme ich viele Schwächen in dem Beginn wahr. Folglich bewerte ich diesen Roman mit soliden drei Sternen.