Was die Nacht verschweigt – Louise Doughty

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Der Klappentext war der Grund, warum ich mich an diesem neuerschienenen Roman gewagt habe. In diesem Buch begeben wir uns an einen Bahnhof in Peterborough. Während alle Menschen zuhause am Schlafen sind, ist ein Mann an Gleis 7. Kurz bevor ein Güterzug an ihm vorbeirast, stürzt der Mann sich aufs Gleis. Er kommt um. Dabei beobachtet Lisa Evans ihn. Die Frau sowie die Ermittler sind schockiert. Ermittlungen werden aufgestellt, da es nicht das erste Mal war, dass jemand sich an dieser Stelle umgebracht hat. Was hat es mit Gleis 7 auf sich?

Meiner Meinung nach weist dieser Roman interessante Ansätze auf, wird aber an vielen Stellen einfach zu sehr in die Länge gezogen. Auch wenn ich ein Detaillreichtum total mag, war es bei diesem Buch too much, da dadurch die Handlung im Buch sehr schleppend vorankam und ich mich oft an vielen Stellen gelangweilt habe.

Was zu loben wäre, wäre der Ich-Schreibstil. So konnte man die Handlung und Gegebenheiten aus der Perspektive von der Protagonistin Lisa Evans verfolgen. Ein Erzählstil in der dritten Person würde meiner Ansicht nach das Buch negativ beeinflussen. Obwohl man viel über sie erfährt, war Lisa für mich dennoch nicht greifbar. Aber auch der Ermittler Lockhart war zu distanziert. Hier fände ich es besser, wenn man bei Lisas Perspektive sich auf das Wesentliche konzentrieren würde und folglich Lockhart mehr Handlungsspielraum geben würde.

Von der Spannungsgestaltung kann ich sagen, dass das Buch eher ruhig gehalten ist. Die Spannung wird in meinen Augen hauptsächlich durch die tragischen Ereignisse verursacht. Von Action oder ähnlichem fehlt jegliche Spur. Dadurch hat mich das Buch nicht so gecatcht wie erwartet, sodass ich nicht immer den Drang hatte, weiterzulesen.

Fazit: Mich konnte der neue Roman von Doughty leider nicht so begeistern, wie erhofft. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass sich dieser ruhige Spannungsroman für den ein oder anderen Leser*in eignen wird. Von mir gibt es leider nur zwei Sterne.

Dreh dich nicht um – Karin Slaughter

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Obwohl ich gemerkt habe, dass ich Slaughters ewig langen Kapitel gar nicht mag, greife ich immer wieder zu einem Buch von ihr. Diesmal geht es um den dritten Band der Tolliver-Linton Reihe mit dem Titel „Dreh dich nicht um“. Der erste und der zweite Band konnten mich sehr gut unterhalten, sodass für mich klarstand, dass ich auch diesen Band lesen muss.

Im dritten Fall geht es um den Selbstmord eines Studenten. Während Sara und Jeffrey den Tatort sichern, passiert parallel dazu ein weiteres schlimmes Verbrechen. Sarahs hochschwangere Schwester Tessa wird von einem unbekannten Menschen mit einem Messer attackiert. In einem sehr kritischen Zustand muss sie sich schleunigst ins Krankenhaus begeben, sonst kann sie sterben. Es stellt sich heraus, dass beide Taten zusammenhängen. Als dann ein weiterer Mord passiert, beginnt das Spiel gegen die Zeit.

Rundum hat mir der dritte Fall für Jeffrey sowie Sara ganz gut gefallen. Slaughter konnte mal wieder zeigen, dass sie sehr in sich verschachtelte sowie sehr spannende Thriller schreiben kann, die an manchen Stellen unter die Haut gehen. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund, da sie sehr authentische Handlungsstränge entwickelt und Szenarien auf kleinste Detail beschreibt. Auch wenn ich den zweiten Band ungefähr vor einem knappen Jahr gelesen habe, konnte ich mich mal wieder schnell an unsere Protagonisten gewöhnen. Es hat mir Spaß gemacht, sie noch weiter kennenzulernen. Zudem fand ich schön, dass das Privatleben der Beiden im Vergleich zu dem ersten Band weniger Platz eingenommen hat. Dadurch wurde der Fokus viel mehr auf den Haupthandlungsstrang gelegt. Ich wurde auf jeden Fall gut unterhalten und freue mich schon bald Band vier zu lesen.

Fazit: Mal wieder ein toller Fall für Sara Linton und Jeffrey Tolliver. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Von mir gibt es 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5 Sterne.

Whispering Fields – Thomas Finn

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Von Thomas Finn konnte ich schon den ein oder anderen Roman verschlingen. Nach „Bermuda“ wagte ich mich nun an „Whispering Fields“ und ich war gespannt, was der Autor für einen Horror-Thriller entworfen hat.

In dem neuen Buch geht es zur Sommerzeit nach Lausitz. In der Nähe von komischen Kornkreise werden plötzlich kopflose Leichen aufgefunden. Aber auch Menschen verschwinden spurlos. Kommissarin Sarah Richter startet mit ihrem Team die Ermittlungen. Parallel dazu versucht Teenager Tim mit seinen Freunden sich auf die Suche nach dem vermissten Zwillingsbruder zu machen. Wer wird als Erstes das Rätsel lösen?

Ich finde, dass es dem Autor nach „Bermuda“ gelungen ist, einen weiteren spannenden Horror-Thriller zu verfassen. In diesem Buch finden Sie reichlich Spannung mit der gewissen Horror-Prise. Diese kommt besonders in der Nähe der Kornfelder zur Geltung. Planen sie zahlreiche Gänsehautmomente mit ein! Deswegen hat mich das Buch sehr unterhalten und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Ich fand es gut gewählt, dass man einerseits die Ermittlungen zu den Morden und dem Verschwinden verfolgt, aber anderseits auch die Teenager bei den privaten Ermittlungen verfolgt. Dadurch hat man eine Multiperspektivität gegeben. Lediglich fand ich nur schade, dass die Figuren wie Tim und Sarah recht distanziert gezeichnet wirkten. Besonders bei Sarah hätte ich mir eine tiefere Auseinandersetzung gewünscht.

Fazit: Mit „Whispering Fields“ konnte Finn mal wieder einen gelungenen Horror-Thriller konzipieren. Man darf schon gespannt sein, was vom Autor zukünftig erscheinen wird. Ich vergebe für dieses Buch vier Sterne!

Im Feuer – Pernilla Ericson

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Vorab durfte ich den Auftaktband um Lilly Hed lesen. In dem ersten Band „Im Feuer“ begibt man sich ins idyllische Nynäshamn in Schweden. Schweden erlebt einen Rekordsommer. Es kommt zu zahlreichen Bränden. So kommen auch Menschen um. Zufall oder eine clever gelegte Brandstiftung? Lilly stellt Ermittlungen auf, während parallel dazu Jesper als Feuerwehrmann gegen die Brände ankämpft. Lilly kommt nicht weiter, da alle Spuren wie aus dem Nichts verschwinden. Gibt es Hoffnung?

Das Buch insgesamt hat mir von der Struktur sowie hinsichtlich des Falls richtig gut gefallen. Besonders durch die parallel entstehenden Brände wird die bedrohliche Stimmung verstärkt. Ich war sehr gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird.

Mit Lilly konnte ich mich recht schnell anfreunden. Sie wirkte sehr sympathisch und ich hatte genügend Momente, um in ihre Psyche reinzublicken. Diesbezüglich bin ich weiterhin gespannt, was man über die Vergangenheit von Lilly im zweiten Band erfahren wird. Auf der anderen Seite war der zweite Protagonist Jasper durch die Autorin ungewöhnlich gewählt worden. Leider war es sehr clicheebehaftet. (Leichter Spoiler). So fand ich auch die sich entwickelnde Beziehung zu Lilly sehr voraussehbar und monoton. Hier hätte ich mir etwas Anderes gewünscht, da es somit auch stereotypisch wurde.

Doch darüber konnte ich hinwegsehen und habe die Geschichte mit Interesse verfolgt. Das Ende war für mich persönlich zufriedenstellend! Ich freue mich somit auch auf den zweiten Band.

Fazit: Insgesamt war der Auftaktband „Im Feuer“ ein solider Auftaktband, welchen ich mit 3,5 Sternen (abgerundet) bewerten kann. Man darf schon auf Band 2 gespannt sein.

Todesfall – Randi Fuglehaug

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Mit dem Kriminalroman „Todesfall“ bin ich in eine neue nordische Reihe gestartet. In diesem Buch geht es nach Norwegen. Zwischen schneebedeckten Bergen und spiegelglatten Seen findet jährlich ein großes Sportfestival statt. Die Starreporterin Agnes Tveit begibt sich zu diesem Festival. Vor Ort findet ein grausames Ereignis statt. Ein Fallschirm einer Springerin geht nicht auf und die Frau kommt mit höchster Geschwindigkeit auf dem Boden auf. War es eine Fehlkonstruktion oder Manipulation? Agnes nimmt die Ermittlungen auf. Sie kannte das Opfer und grabt immer weiter. Dunkle Geheimnisse treten ans Tageslicht.

Obwohl ich am Anfang mit der Protagonistin ein bisschen Startprobleme hatte, fand ich diesen Kriminalroman im Großen und Ganzen gelungen. Der Autorin gelingt es einen immer werdenden komplexen Fall zu entwerfen, bei dem man als Leser viel zum Rätseln hat. Je mehr man im Buch vorankommt, desto mehr Motive und Tatverdächtige tauchen auf. Ich konnte somit gut miträtseln und wurde ein paar Mal auf die falsche Fährte gelockt.

Der Autorin gelingt es schön den Schauplatz, Norwegen, darzustellen. Ich konnte mich bildlich total an den Ort hineinversetzen. Neben der ganzen Natur werden gesellschaftliche Probleme durch die Autorin angesprochen, welche im Buch auch anhand diverser Figuren zum Ausdruck kommen. Dadurch erlangt dieses Buch auch einen authentischen Charakter. Lediglich hat mir die Kapitelgestaltung hier in diesem Buch nicht gefallen. Das Buch ist in Tage unterteilt, sodass man teilweise über 50 Seiten mit einzelnen Absätzen lesen muss, um einen Tag abzuschliessen. Dadurch hatte ich nicht das Gefühl, dass ich eine Pause mal zwischendurch ablegen kann und durchgängig weiterlesen muss. Dies ist natürlich nur eine subjektive Meinung.

Fazit: Insgesamt hat mir der erste Fall für Agnes gut gefallen. Auch wenn mir Kleinigkeiten gestört haben, hatte ich dennoch Spaß dieses Buch zu lesen. Man darf schon auf Band zwei gespannt sein. Von mir gibt es solide 3,5 Sterne mit einer Aufrundung auf vier Sterne.

Kingdom of the Wicked (Band 1) – Kerri Maniscalco

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Ist das Buch den Instagram-Hype wert?

Schon seit langer Zeit habe ich gemerkt, dass um diesen Roman ein großer Hype rumgegangen ist. Da ich gerne zur Abwechslung Fantasy lese, habe ich mich an dieses Buch rangewagt.

In diesem Buch begeben wir uns nach Sizilien. Die junge Hexe Emilia findet ihre Zwillingsschwester Victoria brutal ermordet. Ihre Welt bricht schlagartig zusammen. Egal wer es getan hat. Er oder sie soll bestraft werden. Egal was es koste – sogar dunkle Magie würde Emilia einsetzen, auch wenn das sie in Gefahr bringen würde, da potentielle Hexenjäger sie aufspüren könnten. Auf der Suche nach dem Mörder trifft Emilia auf Wrath, einen Höllenfürsten, von dem sie von ihrer Familie gewarnt worden ist. Doch Wrath behauptet, er würde ihr helfen wollen. Kann sie ihm vertrauen?

Vorab fand ich die Idee genial, dass die Handlung auf der Mittelmehrinsel Sizilien spielt, da es mal kein 0815 Ort ist, wie man es aus anderen Romanen kennt. Da ich sehr oft auf der Insel Urlaub gemacht habe, hatte ich auch beim Lesen direkt das Gefühl vor Ort zu sein. Der Autorin ist es wirklich gelungen, die sizilianische Welt mit ihrer fantastischen Küche authentisch darzustellen. Natürlich kam die Prise Magie und der Zauber dazu, aber diese passten hervorragend rein. Hier hätte ich mir jedoch noch mehr Tiefgang gewünscht.

Schreibstiltechnisch fand ich das Bucb große Klasse. Es waren keine zu langen aber auch keine zu kurzen Kapitel vorhanden – die Kapitellänge war optimal gewählt, sodass ich hervorragend durch das Buch durchkam. Da die Geschichte aus Emilias Perspektive geschildert wurde, war man als Leser*in ihr sehr nah. Mit Emilia stellt die Autorin eine sehr interessante Persönlichkeit in den Vordergrund, die besonders sympathisch dargestellt worden ist. Ab und zu habe ich einzelne ihrer Handlungen hinterfragt, jedoch war ihre dann ihre Entwicklung interessant zu verfolgen. Zu dem ganzen fand ich ihre Interaktion mit Wrath sehr amüsant.

Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß Emilias Suche nach dem Mörder*in zu verfolgen und freue mich aufgrund des Cliffhangers auf den zweiten Band.

Fazit: Mit dem ersten Band zu „Kingdom of the Wicked“ entwirft die Autorin ein tolles Urban-Fantasy-Abenteuer, welches einen spannenden und emotionsreichen Plot mit einer italienischen Note beinhaltet. Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen mit einer Tendenz nach oben. Das Buch ist meiner Meinung nach den Hype aus dem Internet wert!

Freunde für immer – Kimberly McCreight

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Letztes Jahr fand ich McCreight Thriller „Eine perfekte Ehe“ richtig stark, sodass ich auf jeden Fall den neuen Thriller der Autorin lesen musste.

In dem neuen Buch begeben wir uns mit fünf Freunden auf ein Anwesen, da einer der Freunde sein Junggesellenabschied feiern möchte. Vorher waren es sechs Freunde, da ein Mädchen namens Alice sich aus Schuldgefühlen das Leben nahm. Was ist in der Vergangenheit passiert? Vor Ort im Anwesen verschwinden plötzlich zwei Charaktere. Die Polizei des Gebiets nimmt die Ermittlungen auf und stößt dabei auf einen Wagen, in dem eine Leiche zu finden war. Parallel dazu merkt die zuständige Detective Julia, dass die Leiche aus dem Wagen ähnliche Verletzungen aufweist, wie ein Fall vor acht Jahren. Reiner Zufall?

Wie schon es beim ersten Thriller aus dem letzten Jahr der Fall war, bin ich der Meinung, dass der Autorin es sehr gelungen ist, ein nervenzerrendes Verwirrspiel zu entwerfen. Ich hatte sehr oft das Gefühl, dass ich auf dem richtigen Lösungsweg war, und wurde dann nochmal in eine komplett andere Richtung entworfen. Genial. Darüber hinaus fand ich das Erzählkonzept gelungen, da man zwischen den gegenwärtigen Ermittlungen von Detective Julia und dem vergangenen Wochenende der Freunde im Anwesen im Wechselspiel wechselt.

Dadurch, dass im Plot ganze Zeit neue Fragen auftauchen, war das Buch spannend. Ich wollte ganze Zeit herausfinden, was es wirklich mit der Vergangenheit und dem Unfall auf sich hat. Ich war gefesselt… Lediglich die Charakterausarbeitung fand ich persönlich ausbaufähig. Ich fand die einzelnen Freunde sehr eintönig und blass entworfen worden. Ich hatte in keinem Moment das Gefühl, dass ich etwas tiefgründigeres über die Figuren herausfinden konnte. Dadurch konnte ich auch zu diesen keine Beziehung aufbauen.

Fazit: Wer also kein Problem mit einer blassen Charakterausarbeitung hat, sich jedoch auf ein grandioses Verwirrspiel einlassen möchte, sollte sich diesen neuerschienenen Thriller zulegen. Ich bewerte das Buch mit 3,5 Sternen, mit einer Tendenz nach oben.

The Beautiful – Renee Andieh

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Mit dem neuerschienenen Roman „The beautiful“ begibt man sich auf eine Reise ins Jahr 1872 nach New Orleans. Man lernt Celine kennen, die vor kurzem in der Stadt angekommen und zugleich fasziniert von ihr ist. Sie wollte eigentlich in New Orleans ein friedliches Leben führen, jedoch lernt sie hauptsächlich Freunde aus der Unterwelt kennen. Einer dieser Freunde ist der rätselhafte Sebastien. Irgendwas ist an ihm mysteriös. Parallel dazu erschüttern zahlreiche Morde die Stadt. Celine ist losgelöst und weiß selber nicht mehr, was Realität und was Fiktion ist.

Ich habe mir von der Geschichte sehr viel erhofft, da das Setting sowie die damit verbundene Geschichte viel zu bieten hat. Und so habe ich mich in dieses Abenteuer in New Orleans gestürzt und kann behaupten, dass der Beginn des Buches recht träge gestaltet ist. Es passiert handlungstechnisch wenig und ich hatte das Gefühl, dass man sich im Kreis bewegt. Doch so ab der Hälfte des Romans ging es bergauf. Es wurde spannender, da Wendungen und Ereignisse aufgetreten sind, die für den Nervenkitzel gesorgt haben. Zu dem ganzen möchte ich die Perspektive eines Serienkillers hervorheben, da diese Kapitel aus seiner Sicht grandios waren.

Charaktertechnisch fand ich das Buch ok. Sebastien als ein rätselhafter und geheimnisvoller Protagonist fand ich in seiner Gestaltung gut gewählt, jedoch hatte ich das Gefühl, dass er mir persönlich zu weit zum Leser*in distanziert war. Auf der anderen Seite lernen wir Celine kennen. Sie fand ich in ihre Gestaltung authentisch entworfen, fand jedoch ihre Schwärmerei für Sebastien an manchen Stellen einfach too much – too much, dass es mich irgendwann sehr genervt hat.

Folglich kann ich im Allgemeinen sagen, dass dieses Buch durchaus viele Ansätze aufweist, diese jedoch nicht im vollen Maße ausgeschöpft werden. Dennoch glaube ich, dass ich mich an den zweiten Band ran wagen möchte, da das Ende des Romans schon spannend und neugierig auf das nächste Buch gemacht hat.

Fazit: Insgesamt kann ich sagen, dass „The beautiful“ ein gut durchdachter Roman ist, jedoch in seiner vollen Gestaltung, noch viel Luft nach oben ist. Nichtsdestotrotz bleibe ich wahrscheinlich dran und möchte „The Damned“ lesen. Ich bewerte das Buch mit 2,5 Sternen, Tendenz nach unten.

How to & What if – Randall Munroe

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Randall Munroe war bisher ein Fremdbegriff gewesen. Doch vor kurzem entdeckte ich seine Bücher, welche ich von der Gestaltung sowie dem Inhalt so interessant fand, sodass ich mir sofort „what if“ sowie „how to“ zulegen musste.

Letzteres befasst sich mit der Bewältigung von Aufgaben. Es gibt zur Bewältigung von Aufgaben immer einen richtigen sowie falschen Weg. Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch richtige Wege, die von der Idee so skurill sind, dass keiner daran denken würde, diese zu nutzen. Munroe Buch „How to“ knüpft an diesen Ansatz an und zeigt uns die skurrilsten Wege, um verschiedene Situationen im Alltag zu lösen.

Durchaus hat mir das Buch gefallen. Es war sehr lustig, sodass ich an vielen Stellen schmunzeln musste. Natürlich wurde an manchen Stellen auch übertrieben, sodass man hier von vorne rein, mit einer anderen Haltung an dieses Buch herantreten muss. Das Buch ist eine leichte Kost, da man es gut zwischendurch immer einen Abschnitt lesen kann.

Und jetzt kommen wir zu „what if“. In diesem Buch befasst sich der Autor mit verrückten Fragen und versucht diese hochwissenschaftlich aber auch kreativ auf seine eigene Art und Weise zu beantworten – was wäre wenn?. Seine Erklärungen werden mit lustigen Zeichnungen untermauert!

Mir hat dieses Buch ein bisschen mehr als das erste Buch gefallen, da es neben einer humorvollen Note auch eine belehrende Note aufweist. Indirekt kann man mit diesem Buch viele neue Sachen erfahren, mit denen ich mich zum Beispiel kaum auseinandergesetzt habe. Es wird an keiner Stelle zu trocken und seine Erklärungen werden ja mit einer humorvollen Note versehen, sodass sich die einzelnen Fragen/Kapitel sehr flüssig lesen lassen!

Folglich kann ich im Allgemeinen sagen, dass die beiden Bücher sich für Leser*In eignen, welche für zwischendurch Mal was humorvolles sowie belehrendes lesen möchten. Es sind somit gute Bücher für zwischendurch. Ich bewerte das erste Buch „how to“ mit drei Sternen und „what if“ mit 4,5 Sternen, sodass ich das Gesamtpaket mit 4 Sternen bewertet!

Das unglaubliche Leben des Wallace Price – T.J. Klune

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Letztes Jahr gehörte TJ Klunes Roman „Mr. Parsannus Heim für Magisch Begabte“ zu meinen Jahreshighlights. Aus diesem Grund habe ich mich nun sehr auf das neue Werk des Autors gefreut, welches in diesem Jahr im April erschienen ist.

In dem neuen Roman lernen wir den selbstverliebten und kalten Wallace Price kennen, welchen man kurz und knapp als „Workaholic“ betiteln kann. Eines Tages fällt Wallace tot um und landet in einer Zwischenwelt zwischen Leben und Tod. Dort lernt er einen Teeladen kennen, in dem viele verschiedene weitere Menschen arbeiten und leben. Einer der Menschen ist ein Wächter namens Hugo, der Wallace auf seine Reise ins Jenseits vorbereiten soll. Doch Wallace ist dazu noch nicht bereit, sodass er ein bisschen Zeit bekommt, um sein Leben rekapitulieren zu lassen. In dieser Zeit lernt Wallace eine andere Seite des Lebens kennen – eine Seite mit dem wahren Sinn des Lebens.

Es ist kein Geheimnis, dass ich aufgrund des ersten Romans sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte. Nach dem Beenden des Buches kann ich aber nun behaupten, dass meine hohen Erwartungen im großen Maße erfüllt worden sind. Auch wenn der neue Roman meiner Meinung nach nicht an „Mr. Parsannus (…)“ rankommt, ist des dennoch ein sehr lesenswertes Buch, welches eine maßgebliche Thematik – den Tod – in den Vordergrund stellt.

Klune thematisiert ein derartig schwieriges Thema auf so eine andere Art und Weise, sodass das Buch einem Leser*in eine andere Perspektive auf den Tod liefert. Zudem kann ich Ihnen versprechen, dass sie in diesem Buch eine Achterbahn voller unterschiedlicher Gefühle durchleben. Sie werden weinen, lachen, aber auch sehr zum Nachdenken angeregt. Folglich kann man sagen, dass es nicht nur ein Buch für zwischendurch ist. Dieses Buch ist eine tolle Reise bei der man wirklich tollausgearbeitete Charaktere kennenlernt, wie es schon beim vorherigen Roman war. Egal ob Nelson, Hugo, Mei oder Apollo – dies sind Figuren, die noch lange in meinem Kopf dableiben werden. Lediglich fand ich das Ende persönlich nicht so stark wie erhofft, jedoch möchte ich diesbezüglich nicht auf Details zu sprechen kommen, da diese sonst das Buch spoilern werden.

Fazit: TJ Klune hat mit seinem neuen Roman ein sehr wichtiges Thema aufgegriffen und dies in einer wunderbaren Geschichte mit tollen Figuren verpackt. Sie erwartet in diesem Buch viele Emotionen. Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen, Tendenz nach oben!