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Der Klappentext war der Grund, warum ich mich an diesem neuerschienenen Roman gewagt habe. In diesem Buch begeben wir uns an einen Bahnhof in Peterborough. Während alle Menschen zuhause am Schlafen sind, ist ein Mann an Gleis 7. Kurz bevor ein Güterzug an ihm vorbeirast, stürzt der Mann sich aufs Gleis. Er kommt um. Dabei beobachtet Lisa Evans ihn. Die Frau sowie die Ermittler sind schockiert. Ermittlungen werden aufgestellt, da es nicht das erste Mal war, dass jemand sich an dieser Stelle umgebracht hat. Was hat es mit Gleis 7 auf sich?
Meiner Meinung nach weist dieser Roman interessante Ansätze auf, wird aber an vielen Stellen einfach zu sehr in die Länge gezogen. Auch wenn ich ein Detaillreichtum total mag, war es bei diesem Buch too much, da dadurch die Handlung im Buch sehr schleppend vorankam und ich mich oft an vielen Stellen gelangweilt habe.
Was zu loben wäre, wäre der Ich-Schreibstil. So konnte man die Handlung und Gegebenheiten aus der Perspektive von der Protagonistin Lisa Evans verfolgen. Ein Erzählstil in der dritten Person würde meiner Ansicht nach das Buch negativ beeinflussen. Obwohl man viel über sie erfährt, war Lisa für mich dennoch nicht greifbar. Aber auch der Ermittler Lockhart war zu distanziert. Hier fände ich es besser, wenn man bei Lisas Perspektive sich auf das Wesentliche konzentrieren würde und folglich Lockhart mehr Handlungsspielraum geben würde.
Von der Spannungsgestaltung kann ich sagen, dass das Buch eher ruhig gehalten ist. Die Spannung wird in meinen Augen hauptsächlich durch die tragischen Ereignisse verursacht. Von Action oder ähnlichem fehlt jegliche Spur. Dadurch hat mich das Buch nicht so gecatcht wie erwartet, sodass ich nicht immer den Drang hatte, weiterzulesen.
Fazit: Mich konnte der neue Roman von Doughty leider nicht so begeistern, wie erhofft. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass sich dieser ruhige Spannungsroman für den ein oder anderen Leser*in eignen wird. Von mir gibt es leider nur zwei Sterne.










