(Unbezahlte Werbung)
Mit „Blutbringer“ konnte mich Cleave letztes Jahr im Sommer sehr begeistern. Somit war klar, dass ich den neuen Thriller des Autors mit dem Titel „Kellergrab“ lesen muss.
In diesem Buch geht es um ein Schriftstellerpaar Cameron und Lisa Murdoch, welches schon seit Jahren Thriller schreibt. In diesen gelingt es ihnen immer wieder brutale Verbrechen zu konzipieren. Dann verschwindet Camerons und Lisas Sohn spurlos. In den Ermittlungen um das Verschwinden gerät das Paar schnell in den Fokus, da ihnen vorgeworfen wird, dass sie hinter dem Verschwinden ihres Sohnes stecken. Wer könnte denn sonst perfekte Verbrechen inszenieren? Eine Hetzkamapagne gegen die Murdoch beginnt, die fast ihr Leben kosten wird.
Ich hatte am Anfang das Bedenken, dass die Ermittlungsarbeit um das Verschwinden vorrangig in diesem Thriller im Vordergrund stehen wird. Zum Glück kam es anders, da der Fokus auf das Verhalten der Eltern, besonders auf den Vater, gelegt worden ist. Seine Psyche wird durch den Autor detailliert sowie authentisch dargestellt. Ich konnte Camerons Sorgen und Emotionen selbst am eigenen Leib spüren – so authentisch gelang die Darstellung dem Autor!
Spannungstechnisch war das Buch abseits des Anfangs auf einem guten Niveau. Zu Beginn zog sich das Buch meiner Meinung nach sehr und ich konnte mich bis ungefähr zur 100er Seite nicht so richtig im Plot einfinden. Doch dann gelang mir die Kurve und das Buch konnte mich nervenzerrend catchen. Besonders die Wendungen waren meiner Ansicht nach sehr unvorhersehbar, da ich diese in keiner Weise erahnt habe. Dadurch hat mir das Buch dann auch total gut gefallen. Darüber hinaus hat die Kürze der Kapitel dazu beigetragen, dass ich durch das Buch flüssig durchkam.
Fazit: Nach „Blutbringer“ konzipiert Cleave einen weiteren nervenzerrenden sowie spannenden Thriller, bei dem ich ab Seite 100 das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Da mir der Anfang so mäßig zugesagt hat, bewerte ich das Buch mit 4,5 Sternen mit einer Tendenz nach unten.










