Crush – Tracy Wolff

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Bis dato habe ich wenig aus diesem Genre gelesen, jedoch mich letztes Jahr dazu entschieden, den ersten Band mit dem Titel „Crave“ zu lesen. Dieser hat mir ganz gut gefallen und ich wusste, dass auf Grundlage des miesen Cliffhangers am Ende des ersten Bandes ich den zweiten Band lesen musste.

Handlungstechnisch knüpft der zweite Band direkt an den ersten Band an. Graces Leben ist weiterhin auf den Kopf gestellt worden. Während ihr Geliebter Jaxon, der mächtigste Sohn einer Vampirfamilie ist, hat Grace nun auch ihre wahre Identität erfahren. Doch sie muss aufpassen, denn es lauern neue Gefahren. Sie muss so schnell wie möglich versuchen, ihre neuen Fähigkeiten zu erlernen, damit sie diese gegen die Gefahren einsetzen kann. Sie steht vor einer großen Herausforderung: Jaxon vs. ihre Freunde. Ist sie bereit Opfer zu bringen?

Eins kann ich sagen: Meiner Meinung nach kommt der zweite Teil an den ersten Band nicht ran. Dennoch war es ein ganz gutes Buch, welches besonders hinsichtlich der Charakterentwicklung sich von einer gelungenen Seite zeigt.

In das Buch bin ich recht gut eingestiegen, obwohl ich ehrlicherweise ein bisschen die Handlung aus dem ersten Band vergessen habe. Dennoch konnte ich mich nach paar Seiten in der Handlung fangen. Wie erwähnt fand ich die Charakterdarstellung sehr gelungen. Besonders Grace Entwicklung fand ich sehr spannend und richtig gut, da Grace nach und nach reifer wird. Auch ihre Gespräche mit Hudson waren sehr amüsant. Doch Jaxons Beschützerinstinkt steht Grace immer noch ihr im Weg. Deswegen hat mich sein Instinkt auch irgendwie genervt, da Grace noch ihr vorhandenes Potential noch nicht entfaltet hat. Ist ja aber logisch, da ja sonst für die darauffolgenden Bänder keinen Charakterstoff mehr geben würde.

Handlungstechnisch fand ich die Geschichte im zweiten Band weniger spannend. Mir fehlten ein bisschen die unvorhersehbaren Wendungen, die im ersten Band vorhanden waren. Zudem fand ich den Handlungsverlauf sehr antizipierbar, sodass dies teilweise auch einen Einfluss auf die Spannung hatte. Dennoch sind noch viele Fragen am Ende offengeblieben, sodass ich sehr gespannt bin, was uns alles noch erwarten wird.

Fazit: Auch, wenn „Crush“, der zweite Band der Reihe, nicht so stark wie der erste Band ist, sticht dieser Band besonders unter der Charakterausarbeitung positiv heraus. Ich bin schon auf die kommenden Bänder gespannt. Ich bewerte das Buch mit vier Sternen!

Die Millionärsformel – Carsten Mashmeyer

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Carsten Maschmeyer kannte ich bisher von der Sendung „Die Höhle des Löwen“. Dass Herr M. ein Buch verfasst hat, das war mir bis dato noch nicht bekannt gewesen. Da ich mich sehr gerne mit Finanzen auseinandersetze, kam das Buch gelegen, sodass ich mich an dieses Buch rangewagt habe.

Herr M. geht heutzutage davon aus, dass es für uns Menschen viel schwieriger geworden ist, Millionäre zu werden. Ja und dieser These stimme ich auf jeden Fall zu – außer Sie sind ein Mensch mit einer innovativen Idee a la Zuckerberg, Musk und Co., welche die Menschheit begeistern wird. Deswegen setzt sich der Autor in diesem Buch mit diesem Thema auseinander und versucht in verschiedenen Kapiteln, Ihnen die Welt der Finanzen zu erläutern und Strategien darzustellen, die es ermöglichen, einen Schritt der ersten Million näher zu kommen.

Wie erwähnt, setze ich mich persönlich abseits von Thrillern und Co. gerne mit Sachbüchern auseinander, die sich mit Finanzen, Persönlichkeitsentwicklung oder Rhetorik auseinandersetzen. Da ich besonders im Finanzbereich viele Bücher schon gelesen habe, habe ich von diesem Buch erwartet, dass es mich hinsichtlich meines Wissens noch weiterbringen wird. Leider war es nicht so der Fall. Auch wenn der Autor schlüssig und praktisch die Finanzwelt erklärt, finde ich die Möglichkeiten zur Erlangung der Million ein bisschen alltagsfern. Mir fehlte persönlich die Anleitung zum ersten Schritt. Zudem greift der Autor keine neuen Ideen auf, sondern bezieht sich auf Vorhaben, wie das Besparen eines ETFs, die schon sehr bekannt sind. Darüber hinaus hatte ich das Gefühl, dass das Buch an vielen Stellen in die Länge gezogen worden ist.

Nicht, dass sie es falsch verstehen. Es ist durchaus ein sehr informatives Buch vor allem für Menschen, die sich mit der Finanzwelt noch nicht auseinandergesetzt haben. Für mich persönlich gab es kaum neuen Input.

Fazit: Für Neueinsteiger in diese Thematik bietet sich dieses Buch sehr gut an. Für Erfahrene wird es meiner Meinung nach, wenig neuen finanziellen Input geben. Folglich bewerte ich das Buch mit 2,5 Sternen, Tendenz nach oben.

Die Chroniken von Rotkäppchen – Christina Henry

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Christina Henry konnte mich mit ihrem „Die Chroniken von Peter Pan“ Band letztes Jahr sehr begeistern! Dann erschien ein wenig später der Band um die kleine Meerjungfrau. Diesen fand ich nicht so stark wie den Vorgänger, dennoch war er interessant. Jetzt war ich auf das Aufgreifen des Rotkäppchen-Märchen in diesem Roman gespannt. Top oder Flop?

Wie erwähnt geht es in diesem Buch um das Rotkäppchen. Sie ist in einer zerstörten Welt, geplagt von seiner Seuche, alleine auf sich gestellt. Ihre alleinige Hoffnung besteht darin, ihre Großmutter in ihrem Haus aufsuchen. Auf ihrem Weg dahin erwarten die Protagonistin viele Grausamkeiten, die besonders in der Nacht rauskommen und ihr gefährlich werden können. Wird sie es schaffen?

Hö? Worum ging es nochmal in dem Rotkäppchen-Märchen? Ja, diese Frage habe ich mir nach dem Lesen des Klappentexts sowie des Buches auch gefragt. Ich habe von diesem Buch eine Neuauflage des Märchen erwartet, wie es bei dem Band um Peter Pan der Fall war. Leider kam es komplett anders. Die Autorin entwirft in den Mittelpunkt der Geschichte ein Mädchen, welches sich lediglich in sehr wenigen Punkten dem wahren Rotkäppchen ähnelt – der Haarfarbe, des Ziels zur Großmutter zu kommen. Mehr gibt es irgendwie nicht und die Handlung weist meiner Meinung nach auch keine ersichtlichen Parallelen auf. Lediglich bietet der Interpretationsspielraum genug Platz, um eigene Parallelen in irgendeiner Weise zu finden. Folglich kann ich sagen, dass Leser*in, die sich auf eine Neuauflage des Märchen gefreut haben, eher enttäuscht werden. Falls sie nichts desto trotz auf das Buch einlassen wollen, müssen sie ihre Erwartungen ein bisschen zurückschrauben und eine Haltung gegenüber zu diesem Buch entwickeln, dass sie sich auf etwas komplett neues einlassen können.

Und so stürzt man sich an der Seite von Red sowie weiteren Charakteren wie Reds Bruder und Co. In eine apokalyptische Welt, die von einer Seuche geplagt ist. Es lauern viele Gefahren, Mensche explodieren aufgrund des Virus und es kann noch schlimmer kommen. Zudem erfährt man noch auf Grundlage von Rückblenden von der Vergangenheit, als das Virus langsam die Oberhand auf der Erde übernommen hat.

Ich konnte mich leider nur teilweise auf die Handlung einlassen. Zum einen fiel es mir schwer zur Protagonistin eine Bindung aufzubauen, da sie recht anstrengend und besserwisserich war. Dadurch konnte ich für sie auch keine Sympathien entwickeln. Anderseits fehlte mir in der Geschichte die Spannung. Abseits von paar Wendungen, die gut und unvorhersehbar waren, zog sich die Handlung sehr. Es kam zu vielen Wiederholungen, welche somit den Lesefluss auch negativ beeinflusst haben.

Fazit: Wie man es schon rausliest, bin ich von diesem Buch enttäuscht als begeistert worden. Meiner Ansicht nach wurde die Thematik im engeren Sinne verfehlt, da das Märchen um Rotkäppchen kaum aufgegriffen worden ist.

Schade, da die Geschichte viel Potential aufgewiesen hat. Somit kann ich das Buch schweren Herzens leider nur mit 2 Sternen bewerten.

Chatter – Ethan Kross

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Kennen sie die Stimme in ihrem Kopf mit der sie täglich kommunizieren?

Der Psychologe Ethan Kross präsentiert uns mit seinem neuen Buch viele Studien, Fallbeispiele sowie Tipps hinsichtlich der stummen Stimme in unserem Kopf. Der Autor stellt dar, inwiefern die stummen Gespräche unser Leben, unsere Arbeit und unsere Beziehungen prägen. Zudem warnt Herr Kross, wie einfach die Stimme unsere Stimmung runterziehen kann. Jedoch zeigt der Autor auch, wie man mit ganz einfachen Tricks, die stumme Stimme in unserem Kopf zum Positiven hinwenden kann. Begeben sie sich auf ein Abenteuer!

Ich finde, dass es dem Autor hervorragend gelungen ist, ein derartig kompliziertes psychologisches Thema in einer sehr erfrischenden Art und Weise darzustellen. Auf knapp 270 Seiten präsentiert der Autor uns viele Persönlichkeiten bei denen der Einfluss der stummen Stimme sich zum positiven oder negativen hingewendet hat. Es war spannend herauszufinden, welche unterschiedlichen psychologischen Studien, welche Effekte und Ergebnisse offenbarten. Besonders detailliert beschrieben sowie praktisch auf das eigene Selbst anwendbar, fand ich den Werkzeugkasten, den der Autor dem Leser*In mit in die Hand gibt. Man erhält viele nützliche Tipps, die uns Menschen ermöglichen, die Stimme in unserem Kopf zum positiven hinzuwenden. Glauben sie mir, dass sie nach diesem Buch, eine andere Perspektive zu unserem Gast im Gehirn einnehmen werden. Für mich war dieses Buch somit sehr belehrend und innovativ! Ich habe für mich persönlich viel mitgenommen! Klare Leseempfehlung!

Fazit: Ethan Kross gelingt es ein derartig kompliziertes psychologisches Thema sehr erfrischend und aktiv zu thematisieren! Insbesondere der Werkzeugkasten, welcher nochmal am Ende des Buches zusammengefasst dargestellt wird, fand ich sehr gut! Ich bewerte das Buch somit mit 5/5 Sternen!

Der tote Priester – Nadine Matheson

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Den ersten Band „Jigsaw Man“ um DI Henley und ihr Team fand ich vor zwei Jahren in seinen Grundzügen gut, auch wenn ein bisschen Luft nach oben war. Jetzt war ich schon auf die Fortsetzung gespannt!

Mal wieder wird es sehr brutal. Ein Pastor wird in einer kleinen Londoner Kirche brutal ermordet aufgefunden. Im Nebenraum finden Henley und ihr Team eine weitere Person, welche halbtot angekettet auf dem Boden liegt. Was hat es mit dem Tod des bekannten Pastors auf sich? Und wer hat den Mann im Nebenzimmer angekettet? Ist er sogar der Mörder gewesen? Henley und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf mehr Leichen, die auf die gleiche Art und Weise zu Tode gequält worden sind, wie der junge Mann.

Insgesamt hat mir der zweite Band um Henley und ihr Team viel besser als der Vorgänger gefallen. Obwohl ich bei diesem Thriller leichte Startschwierigkeiten hatte, fand ich das Buch von seiner Gestaltung viel strukturierter und spannender gestaltet. Der Autorin ist es viel besser gelungen, einzigartige Wendungen an den richtigen Stellen zu platzieren, welche der Spannung einen positiven Schub verpasst haben. So war die Spannungsgestaltung im Allgemeinen gut, jedoch gab es meiner Meinung nach auch viele zähe Momente, welche das Buch in die Länge gezogen haben. Hier kann ich mir vorstellen, dass wenn diese nicht vorhanden sein würden, das Buch ein Spannungsfeuerwerk wäre. Darüber hinaus fand ich noch die Gestaltung der Atmosphäre toll!

Zudem wäre die Charakterausarbeitung zu loben. Man hat in diesem Band viel mehr Zeit bekommen Henley und ihr Team tiefgründiger kennenzulernen. Ich fand, dass im ersten Band die essentiellen Figuren zu distanziert entworfen worden sind, sodass man sich in diese nicht so richtig hineinversetzen konnte. Zum Glück war es in diesem Buch anders, wodurch ich mir in einem kommenden Band erhoffe, dass ich für Henley und Co. noch mehr Sympathien gewinnen kann.

Schreibstiltechnisch habe ich auch nichts auszusetzen, da die Autorin sehr bildhaft und flüssig schreiben kann. Das hat mir gut gefallen!

Fazit: Wenn der zweite Band besser als der erste Band ist… Der Autorin ist es gelungen einen viel stärkeren Band als im Vergleich zu Auftakt zu schreiben. Es hat Spaß gemacht diesen brisanten Fall zu lösen! Ich bewerte das Buch mit 4 Sternen!

Mörderfinder (Band 2) – Arno Stobel

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Der erste Band der Mörderfinder-Reihe um Max Bischoff gehörte zu Einen meiner Lieblingsthriller aus dem Jahr 2021. Somit stand für mich schon sehr früh fest, dass ich Band 2 lesen möchte. 

In diesem Band steht natürlich unser Protagonist Max Bischoff wieder im Vordergrund. Diesmal geht es um einen sehr verschachtelnden Fall. Max bekommt einen Anruf von einer Ex-Kollegin, welche ihm mitteilt, dass ihr Neffe sich das Leben genommen hat, weil er des Mordes beschuldigt worden ist. Obwohl Max nicht mehr bei seiner Einheit ist, versucht er den Fall als Privatermittler zu lösen. Doch dabei stößt er viel auf Widerstand sowie eine unklare Beweislage. Was hat es mit dem Selbstmord des jungen Mannes auf sich?

Strobel kann meiner Meinung nach einen gelungenen Nachfolger in der Mörderreihe mit diesem Buch präsentieren. Die Geschichte beginnt von Anfang an mit einem rasanten Tempo. Zudem weist der Autor einen sehr flüssigen Schreibstil, sodass man als Leser hervorragend durch die Seiten kommen sollte. Besonders die Perspektive eines kaltblütigen Killers wird dem Leser direkt präsentiert, welche mir persönlich sehr gefallen hat. Hier hat man genügend Spielraum zur eigenen Spekulation.

Spannungstechnisch entwickelt sich das Buch sehr gut. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Lediglich ein Handlungsabschnitt, welcher vor einer sehr unvorhersehbaren Wendung zum Ende des Buches vorzufinden wäre, war meiner Meinung nach ein bisschen zäh. Hier fehlte mir persönlich das gewisse Etwas, welches die Spannung auf dem konstanten Niveau halten hätte. Doch dann mit der Wendung kam die bekannte Strobel-Spannung und ich flog regelrecht durch die Seiten durch. Das Ende war durch den Autor gut durchdacht worden, sodass ich als langjähriger Thriller sehr positiv überrascht worden bin. Ein Kompliment an den Autor. Folglich blicke ich positiv auf den zweiten Band dieser Reihe zurück und freue mich schon auf den dritten Band!

Fazit: Strobel konzipiert einen spannenden & verschachtelten Fall, in dem Max wieder an seine Grenzen geführt wird. Es ist reichlich Spannung vorhanden und ich kann Ihnen ein sehr spannendes Ende versprechen. Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen, abgerundet auf vier Sterne!

Vertrauen – Dror Misjami

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Vor mehr als zwei Jahren begeisterte mich der Autor mit seinem Werk „Drei“, welches sehr facettenreich war. Nun erschien „Vertrauen“ und ich war gespannt, ob dieses Werk meine hohen Erwartungen erfüllen wird.

In diesem Kriminalroman geht es um zwei parallelverlaufenden Handlungsstränge. Einerseits wird vor einem Krankenhaus ein Neugeborenes aufgefunden. Anderseits verschwindet wie aus dem Nichts ein Tourist aus einem Hotelzimmer. Über die beiden Fälle bekommt Kommissar Avi Avraham Wind. Bezüglich des Vermisstenfalls stellt der Protagonist dieses Buch direkt Ermittlungen auf und begibt sich in ein Geflecht voller Lügen und Gefahren. Hängen beide Fälle irgendwie zusammen? Oder ist dies ein reiner Zufall?

Das Buch konnte mich trotz einer tollen Figurenausarbeitung leider nicht so sehr begeistern, wie es bei „Drei“ der Fall war.

Der Start in das Buch gelang mir gut. Die Handlung sowie die Figuren waren sehr transparent gezeichnet. Jedoch je mehr man im Handlungsverlauf vorankam, wurde es in meinen Augen immer komplizierter. Es entstanden sehr viele Nebenstränge sowie tauchten immer mehr Figuren auf, sodass ich leider den Überblick ein bisschen verloren habe. Darüber hinaus fehlte es mir irgendwie an Lebendigkeit. Die Ermittlungen waren recht träge dargestellt worden und an manchen Stellen zogen sich diese sehr in die Länge. Dies ist damit gut begründen, dass es für mich dann zu „detailliert“ war. So war auch die Spannunggestaltung meiner Ansicht nach noch ausbaufähig.

Auf der anderen Seite konnte mich die Charaktergestaltung der wichtigsten Figuren beeindrucken. Man konnte hinter die Fassade der Figuren blicken, sodass man als Leser ein sehr umfangreiches Bild erhalten hat. Folglich hatte man den Eindruck, dass die Figuren sehr authentisch handelten und dachten. Zudem wurden anhand der Figuren gesellschaftskritische Fragen beantwortet.

Fazit: Der Kriminalroman „Vertrauen“ konnte mich nicht derartig begeistern, wie es beim Vorgänger der Fall war. Auch wenn der Autor sein Können besonders in der Figurengestaltung darstellen konnte, fehlte es mir besonders bei den Ermittlungen an Spannung sowie Lebendigkeit. Nichts desto trotz ist es ein gutes Buch. Somit bewerte ich diesen Roman mit 3 Sternen.

Teufelsnest – Terry Goodkind

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Kate Bishop führte bisher ein recht entspanntes Leben. Doch wie aus dem Nichts erhält sie die Nachricht, dass ihr Bruder brutal ermordet worden ist. Die zuständige Ermittlerin teilt Kate mit, dass sie ihren Bruder sehr gut kannte und dieser eine besondere Gabe aufwies. Er konnte Mörder sehr gut identifizieren. Kurze Zeit später wird die Protagonistin von einem Mann kontaktiert, der all ihre Fragen beantworten kann. Der Mann ist Schriftsteller und arbeitet mit zahlreichen internationalen Geheimdiensten zusammen. Er hat was rausgefunden, was Kates Leben auch belasten könnte.

Goodkind entwirft mit seinem Buch „Teufelsnest“ einen spannenden Thriller, der eine mysteriöse, nicht direkt auffallende, Stimmung aufweist. In das Buch bin ich leider mit vielen Startproblemen eingestiegen. Ich empfand den Anfang als recht träge, da man auf den ersten 150 Seiten handlungstechnisch sehr langsam vorankommt, da man anhand von Gesprächen zwischen den wichtigen Figuren, in die Thematik eingeführt wird. Natürlich kann man damit argumentieren, dass ein thematischer Input für das Verständnis essentiell ist. In diesem Fall vertrete ich aber die Meinung, dass dieser Input viel kürzer gehalten werden könnte.

Doch dann nach der Einführung entwickelte sich die Handlung rasant. Es passierten Schlag auf Schlag Ereignisse, sodass man kaum hinterhergekommen ist. Ein sehr auffälliger Kontrast lag somit zum Anfang vor. Spannung war reichlich vorhanden und diese hielt sich bis zum Ende des Buches auf einem hohen Niveau. Es hat Spaß gemacht, immer tiefer in die Thematik anhand der Handlung einzutauchen, da besonders hier, die mysteriösen Elemente noch stärker zu Geltung kamen.

Hinsichtlich des Erzählprinzips kann man sagen, dass wir die Geschichte durchgängig an der Seite von Kate erleben. Dadurch erhalten wir nur ihre Perspektive und wissen nicht, was im Hintergrund passiert. Dadurch erwarten den Leser viele Wendungen, die der Autor an der richtigen Stelle einbaut. Zu der Figurengestaltung kann ich sagen, dass ich Kate, aber auch die weiteren Figuren wie AJ und Jack sympathisch fand. Nichts desto trotz fand ich ihre Charakterausarbeitung an manchen Stellen ausbaufähig.

Fazit: Das Buch „Teufelsnetz“ hat mir – unabhängig vom Anfang und der schwächelnden Charakterausarbeitung – gut gefallen. Es lag dann nach dem Beginn eine tolle Spannung vor, die dafür gesorgt hat, dass mich die Geschichte gecatcht hat. Wer also auf der Suche nach einem guten Thriller mit einer mysteriösen Unternote ist, sollte sich dieses Buch anschaffen. Zudem lässt sich sagen, dass noch weitere Werke aus diesem Setting bald publiziert werden. Ich bewerte das Buch mit starken 3 Sternen.

Der 13. Mann – Tsokos/Schwiecker

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Letztes Jahr publizierte das Autorenduo Tsokos & Schwiecker den ersten Band um Anwalt Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Justus Jarmer. Dieser hat mir gut gefallen, sodass ich mich auf diesen zweiten Band gefreut habe.

In diesem Buch kommt es wieder zu einem brisanten Fall. Ein Mann namens Krampe taucht in Roccos Anwaltskanzlei auf. Dieser wollte mit seinem Kumpel einen Skandal aufdecken, jedoch ist sein Kumpel spurlos verschwunden. Kurze Zeit später wird der Freund tot aufgefunden. Herr Krampe verfällt in Panik, da er Angst hat, jetzt auch auf der Abschlussliste zu stehen. Denn der Skandal der aufgedeckt werden soll, ist kein kleiner Skandal. Es geht nämlich um Pädophilie und Macht.

In das Buch habe ich gut reingefunden. Schon im ersten Band habe ich die Kürze der Kapitel sehr gelobt, da ich das Gefühl habe, dass man so sehr gut durch das Buch durchkommt. Anderseits hat man beim Lesen auch irgendwie keine Lust aufzuhören, da man immer herausfinden möchte, was im nächsten zwei- bis dreiseitigen Kapitel passieren wird.

Gelungen empfand ich, dass man die Möglichkeit erhält, noch tiefer in die Figuren reinzuschauen, da man z.B. über Roccos Vergangenheit viel erfährt. Im ersten Band herrschte meiner Meinung nach noch eine gewisse Distanz zu Rocco und Co. Nun ist diese aber endlich aufgehoben. Die zwei Hauptfiguren finde ich weiterhin sehr sympathisch, sodass ich mich diesbezüglich auf Band drei auch schon freue, um die Figuren noch besser kennenzulernen.

Den Fall fand ich im Großen und Ganzen gut gestaltet. Es lag eine gelungene Spannung vor, damit ich als Leser am Ball dranblieb. Lediglich ein kleines Maß an Handlungsverläufen bzw. –passagen erweisen sich meiner Meinung nach ein bisschen unrealistisch. Diesen waren aber sehr gering, sodass ich darüber hinwegblicken konnte.

Fazit: Im Großen und Ganzen fand ich den zweiten Band um Rocco und Jarmer gelungen. Der Fall ist gut konzipiert und weist die nötige Spannung auf. Man kann die Figuren noch näher kennenlernen. Jedoch fand ich persönlich den ersten Fall viel spannender und realistischer. Somit bewerte ich das Buch mit starken vier Sternen!

Signs of Magic (1) – Mikkel Robrahn

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Mikkel Robrahn konnte mich von Anfang an mit seiner „Hidden-Worlds“-Trilogie begeistern. Umso mehr habe ich mich gefreut, als die Info verkündet war, dass der Autor eine neue Reihe schreiben wird. Nun hatte ich das erste Buch endlich in meinen Händen.

In dem Auftaktband lernen wir die beiden Protagonisten Albert und Matilda kennen. Matilda stammt aus einer wohlhabenden Familie und muss die Ehre ihrer Familie retten, da ihre Familie große Schulden hat. Aus diesem Grund erhofft sich sie bei dem Turnier der Superreichen, bei welchem ein jadegrüner schimmernder Fuchs gejagt wird, zu gewinnen. Parallel dazu treffen wir auf Albert, der als Pizzalieferant sowie Trickzauberer versucht, um die Runden zu kommen. Dann trifft er auf Matilda, worauf sein phantastisches Abenteuer beginnt.

Wie es bei der letzten Reihe war, habe ich mich sehr schnell in dem Auftaktband zurechtgefunden. Albert und Matilda konnte ich sehr schnell ins Herz gewinnen, da ich sehr sympathisch finde und es Spaß gemacht hat, das Abenteuer an deren Seite zu verfolgen. In der Charakterausarbeitung fand ich Albert viel stärker, da mir Matilda im ersten Band noch sehr blass in ihrer Darstellung erschien. So erhoffe ich mir, dass ich schon im Sommer im zweiten Band Matilda noch näher kennenlernen darf! Zudem fand ich den Hausmeister des Schlosses von Matilda namens Botzki richtig cool!

Eins kann ich auf jeden Fall sagen: Die Interaktion zwischen den Beiden – Matilda und Albert – ist dem Autor richtig gut gelungen, man kann oft lachen und ich bin gespannt, was noch alles passieren wird.
Auffällig ist, dass der Autor in diesem Buch im Vergleich zu seiner anderen Reihe andere Schwerpunkte setzt. Diese fand ich gut gewählt und ihr dürft gespannt sein, inwiefern sich die Magie in diesem Buch präsentieren wird. Handlungstechnisch war das Buch gut, da reichlich Spannung vorhanden ist. Lediglich einzelne Wendungen waren für mich recht vorhersehbar, was sich jedoch nicht als schlimm erweist.

Fazit: Mit dem ersten Band zu seiner neuen Reihe entwirft der Autor einen gelungenen Auftakt. Mich hat die Geschichte um Albert und Matilda gut gefallen, sodass ich mich schon auf den zweiten Band freue. Ich bewerte das Buch mit 4 Sternen!