Als das Böse kam – Ivar Leon Menger

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Ein weiteres Buch, auf welches ich mich dieses Jahr gefreut habe, war der Thriller „Als das böse kam“. In diesem Buch geht es um eine kleine Familie, die in völliger Isolation auf einer kleinen Insel tief in den Wäldern lebt. Darunter befindet sich die 16-Jährige Juno, die ihre Zeit mit dem Fischefangen oder Gesellschaftspielen verbringt. Ab und zu spielt sie gerne mit ihrem Bruder Boy. Leider hat sie kein schönes Leben, da die Familie ständig unter Angst lebt. Auf der anderen Uferseite lauert das Böse und Männer, die sich an Junos Vater für einen Verrat rächen wollen. Die Frage ist nun, wie lange kann die Familie in der Sicherheit vor der Außenwelt leben?

Für mich persönlich war der Thriller ein wahrer Pageturner. Ich bin so gut durch die Seite gekommen, sodass ich das Buch an einem Stück runterlesen konnte. Dies ist durch einen sehr flüssigen Schreibstil zu begründen. Dieser war sehr einfach gehalten, sodass sich das Buch einfach hervorragend gelesen hat. 

Die Geschichte verfolgen wir aus den Augen von der 16-jährigen Juno. Folglich kann man nicht davon ausgehen, dass Juno jede kleine Entscheidung rational und nachvollziehbar tätigt. Jedoch fand ich dies in keiner Weise schlimm, da die durchgängige Perspektive eines Teenies in einem Thriller für mich persönlich sehr neu war. 

Auch wenn ich finde, dass einzelne Stellen ein bisschen antizipierbar waren, fand ich diese Stellen und zusätzlichen Wendungen in diesem Thriller sehr spannend durch den Autor gestaltet. Da das Buch knapp 320 Seiten hat, kam das Ende auch recht schnell, was ich in keiner Weise schlimm fand. Hier kann ich mir vorstellen, dass mehr Seiten dem Buch eher geschadet hätten.

Fazit: Wer auf der Suche nach einem spannenden sowie leicht zu lesenden Thriller ist, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall anschauen. Ich bewerte „Als das böse kam“ mit 4,5 Sternen, aufgerundet auf 5 Sterne. 

Das siebte Mädchen – Stacy Willingham

Ich durfte „Das siebte Mädchen“ von der Autorin Stacy Willingham vorablesen und war sehr gespannt, was mich erwarten wird.

In diesem Thriller begeben wir uns in eine ländliche Idylle in Louisana, Amerika. Dort lebt die Psychologin Chloe. Vor zwanzig Jahren wiederfuhr der Frau indirekt eine schlimme Tragödie. Ihr Vater hat damals sechs Teenager entführt und umgebracht. Nun sitzt er seine Strafe als Serienkiller in einem Gefängnis ab. Nun wieder zurück in der Vergangenheit droht Chloes Welt wieder zusammenzubrechen. Eine ihrer Patientinnen verschwindet. Chloe ahnt, dass jemand zum 20 Jahrestag der Morde ihren Vater nachahmen will. Oder ist der wahre Täter von damals immer noch frei?

Kurz und knapp ich sagen, dass mir der Thriller durchaus gefallen hat, ich aber von der Spannungsgestaltung viel mehr erwartet habe, da ich schon recht früh richtig mit der Auflösung lag.
Aber jetzt mehr zu diesem Buch: Anhand mittellanger Kapitel begibt man sich ins ländliche Louisanna. Recht früh kann man erahnen, dass es sich bei diesem Buch eher um einen sehr ruhigen Thriller handelt, da kaum Ereignisse Schlag auf Schlag passieren. Wir haben genug Zeit zu Beginn um Chloe als Person sowie ihre Geschichte aus der Vergangenheit, anhand von diversen Zeitsprüngen, kennenzulernen. Dabei ist Chloe selbst die Erzählerin und man weiß eigentlich nur genau so viel, wie sie, sodass man als Leser*in genügend Spielraum zum Aufstellen von weiteren Hypothesen hat. Ich habe mir ein wirklich umfassendes Bild über Chloe bilden können und fand hier die Beleuchtung ihrer Psyche hervorragend.

Die letzten 100 Seiten des Buches stehen teils in einem Kontrast zum ruhigen Beginn, da wie aus dem Nichts schnell Ereignisse hintereinander passieren. Teilweise passieren diese so schnell, dass man kaum hinterherkommt. Hier hätte ich mir ruhigere Sequenzen gewünscht, damit man die Ereignisse ein bisschen “verdauen“ kann.

Fazit: Für mich persönlich ist der Thriller „Das siebte Mädchen“ ein guter Thriller, der eher zum Anfang ruhig gestalten ist, und am Ende zu schnell erzählt wird. Positiv hervorzuheben wäre die Beleuchtung der Psyche der Protagonistin! Ich vergebe starke 3 Sterne!

Die Komplizen – John Katzenbach

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Vom Autor John Katzenbach habe ich bisher keinen Thriller gelesen, sodass ich mich auf mein erstes Buch des Autors gefreut habe. Der Klappentext von diesem Buch hat mich sehr neugierig gemacht!

In diesem Buch stehen die Jack Boys im Vordergrund, die im Darknet sich virtuell treffen und ihre Morde planen. Dabei sollen die Morde nach ihrem Vorbild Jack the Ripper ausgeführt werden. Die Fotos der Leichen landen im Anschluss bei zufällig ausgewählten Polizeistationen. Die Ermittler sind geschockt und wissen nicht weiter. Doch dann rein zufällig hackt sich ein Collegestudent namens Connor in den Chatroom der Jack Boys. Die Jack Boys haben Angst, dass sie auffliegen werden, sodass Connor auf deren Abschussliste kommt. Dabei haben die Jack Boys aber Großvater Ross noch nicht kennengelernt.

Mich konnte mein erstes Katzenbach Buch überzeugen. Anhand eines dreigeteilten Plots sowie detailreichen Beschreibungen begeben wir uns in ein spannendes Abenteuer. Die Wechsel zwischen den Perspektiven sind durch den Autor sehr schlüssig und übersichtlich gestaltet worden. Besonders den Chatroom der Jackboys fand ich sehr abwechslungsreich.

Über die Charaktere erfahren wir sehr viel, da Katzenbach sich ausreichend Zeit lässt, dass man die Figuren kennenlernt. Besonders stark fand ich die ausführlichen Beschreibungen über Großvater Ross, den man einfach nur mögen kann. Aber auch Connor habe ich gemocht.

Spannung war in diesem Buch viel vorhanden. Man muss sich zu Beginn erst bisschen gedulden, da eher der zweite und dritte Teil spannungstechnisch sehr stark waren. Zudem war das Ende große Klasse!

Fazit: Mich konnte mein erster Katzenbach Thriller begeistern. Tolle Beschreibungen, übersichtliche Perspektiwechsel und reichlich Spannung! Kann diesen Thriller empfehlen!

Willkommen in Wisewood – Stephanie Wrobel

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Das erste Buch der Autorin „Darling Rose Gold“ habe ich gelesen und ich fand es für einen Thriller recht langweilig. Nun wollte ich mit „Willkommen in Wisewood“ der Autorin eine neue Chance haben.

In dem neuen Thriller geht es um Natalie, die schon seit längerer Zeit von ihrer Schwester nichts gehört hat. Ihre Schwester Kit ist nach dem Tod deren Mutter in eine Gemeinschaft in Wisewood gezogen, die ihr dabei helfen soll, alle Ängste abzuwerfen, um in der Zukunft ein besseres und freieres Leben zu führen. Plötzlich erhält Natalie eine Mail aus Wisewood mit der Aussage: „Wir wissen, was du getan hast. Möchtest du es deiner Schwester selbst sagen oder sollen wir das übernehmen?“ Aus diesem Grund reist Natalie schnell nach Wisewood. Vor Ort gibt es sehr komische Regeln und Natalie merkt schnell, dass sie Kit nicht so leicht finden kann und, dass man zurück aus Wisewood nicht mehr so schnell wegkommt.

Erstmal kann ich sagen, dass mir dieser Thriller viel mehr als das erste Buch der Autorin gefallen hat. Hier fand ich, dass die Figuren viel tiefgründiger ausgearbeitet worden sind, als es beim ersten Buch der Fall war. Zudem herrschte eine viel düstere Atmosphäre als im ersten Buch. Hier kann ich aber sagen, dass diesbezüglich noch viel Luft nach oben ist, da das Setting einen schaurigen Eindruck hinterließ, welcher aber durch weitere Elemente verstärkt werden könnte.

Schön fand ich, dass man neben der Hauptgeschichte auch einen Nebenstrang verfolgt, und man erst später erfährt, um was und um wen es in diesem Strang geht. Dadurch kann man auch die Geschichte viel besser verstehen. Spannungstechnisch war das Buch gut, auch wenn ich viele zähe Momente wahrgenommen habe. Darüber hinaus fehlte mir ein Spannungshöhepunkt, der dem Buch einen „Kick“ gegeben hätte. Nicht falsch verstehen. Die Wendungen sowie der Höhepunkt in diesem Buch, die aufgetreten sind, waren gut, jedoch in meinen Augen habe ich bei einer derartigen exponentiellen Spannungsentwicklung zum Schluss ein viel heftigeres Feuerwerk erwartet. So ist das Ende auch als eine der Stärken des Buches zu betrachten.

Fazit: Mir hat das Buch von Wrobel viel mehr gefallen als ihr erstes Buch. Es war spannender, atmosphärischer und tiefgründiger. Dennoch nahm ich ein paar Schwächen wahr. Somit bewerte ich das Buch mit 3,5 Sternen, Tendenz nach unten.

Miracle Mindset – Hal Elrod

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Bücher, die sich mit Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen, lese ich sehr gerne zur Abwechslung zu Thrillern und Krimis. An dieses Buch wollte ich mich schon seut langem wagen, sodass ich nun endlich dieses Buch in meinen Händen habe und es lesen kann. Im Fokus dieses Buches steht die geistige Einstellung des Menschen und inwiefern man am besten seine Ziele erreichen kann. Der Autor Hak Elrod nimmt uns mit auf eine Fahrt in die menschliche Psyche und zeigt und sogar, inwiefern man kleine Wunder bewirken kann.

Ich fand, dass es dem Autor sehr gelungen ist, die Thematik kurz, aber sehr informativ zu vermitteln. Mit einer besonderen Leichtigkeit entführt und Elrod in ein derartiges komplexes Thema. Anhand von sehr übersichtlichen Kapiteln zerlegt der Autor die komplexe Thematik in kleine Bausteine. Nebenbei gibt es viele kleine praktische Übungen, die dabei helfen, das Theoretische ins Praktische umzusetzen. Diese kleinen Übungen fand ich sehr hilfreich sowie motivierend. Mir hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, über dieses Themengebiet was zu erfahren und konnte somit zahlreiche Informationen aufnehmen, die ich versuchen werde, umzusetzen. Somit kann ich dieses Buch nur jedem/jeder empfehlen, die was in ihrem Leben ändern oder bewegen möchten. Klare Leseempfehlung!

Poppy – Kristine Getz

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Auf diesen neuen Thriller mit dem Titel „Poppy“ habe ich mich sehr gefreut, da ein sehr aktuelles Thema unserer Gesellschaft in diesem Buch in den Vordergrund rückt. 

In dem Buch geht es um eine kleine Familie. Eine berühmte Bloggerin namens Lotte hat mit ihrem Mann ein Bloggerprofil für ihre Tochter Poppy eingerichtet und ist seit ein paar Jahren ein Internetstar. Täglich werden neue Beiträge von ihrer Tochter hochgeladen. Doch eines Tages kurz nach einem neuen Post verschwindet Poppy. Millionen von Fans sind erschüttert. Keiner weiß wo Poppy ist. Hat Poppys Verschwinden etwas mit dem Verschwinden eines anderen Mädchen zu tun, welches vor ein paar Tagen auch verschwunden ist, aber dann wiedergefunden wurde? Kommissarin möchte trotz ihrer psychischen Labilität den Fall lösen, da Poppy in ihr etwas berührt. Etwas, das sie längst vergessen wollte. 

Erstmal fand ich total cool, dass ein sehr aktuelles Thema, nämlich soziale Medien, in diesem Buch intensiv thematisiert werden. Dadurch stellt dieses Buch die Gefahren und Konsequenzen eines nicht vorsichtigen Verhaltens dieses Themas hervorragend dar.

Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen. Es war reichlich Spannung vorhanden, da man an der Seite einzelner Figuren wie z.b der Kommissarin, der Mutter usw. das Verschwinden von Poppy aufklären möchte. Der Fall an sich ist sehr verschachtelt, sodass man sehr aufmerksam das Buch lesen muss, da einzelne essentielle Details überlesen werden können. Deswegen ist es ein toller Plot, der mir gut gefallen hat. Auch das Ende wäre positiv zu bewerten. 

Leider fand ich die Figuren und die damit verbundene Charakterausarbeitung recht schwach. Ich konnte einfach keine Bindung zu den Figuren aufbauen. Besonders bei der Mutter von Poppy fand ich es enorm schwer, ihre Gefühlslage wahrzunehmen und zu fühlen. Dies ist auch damit zu erklären, dass sie recht eintönig beschrieben wird und man erst sehr spät etwas über sie herausfindet. Natürlich sind die späten Offenbarungen gewollt, jedoch haben diese die Figur mehr negativ als positiv beeinflusst. 

Ja und persönlich habe ich sehr lange gebraucht, um die ganzen skandinavischen Namen zu unterscheiden. Da habe ich gemerkt, dass ich bei diesen besonders lange brauche :D. 


Fazit: Wäre die Figurenausarbeitung besser gewesen, würde ich fünf Sterne verteilen. So vergebe ich diesem Thriller vier schwache Sterne. 

How to kill your family – Bella Mackie

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Platz 1 der Sunday Times Bestsellerliste?! Ja richtig gelesen! Deswegen hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Buch!

In diesem Roman geht es um Grace, welche eine Serienmörderin ist. Zurzeit hat sie nur ein Ziel: Sich an ihrer Familie zu rächen. Sie wurde damals einfach nicht in die Familie aufgenommen, da sie nicht der Norm der reichen Familie ihres Vaters entsprach. Aber sie ist nicht nur auf ihre Rache aus. Sie möchte auch ihre Mutter rächen, welche einfach links liegen gelassen worden ist. Grace begibt sich somit auf ein Killerkommando. Gehen ihre Pläne auf?

Das Wichtigste an diesem Buch soll eindeutig der Humor sowie die sarkastische Art der Protagonistin sein. Auch wenn man ihre Gedanken im weiten Sinne nachvollziehen kann, war ihre Art für mich doch ein bisschen zu drastisch. Zudem wird bei diesem Buch versprochen, dass man Grace auf Anhieb direkt sympathisch finden wird. Bei mir war es leider nicht so der Fall, da ich zu Grace keine Bindung aufbauen konnte. So entsprach ihre Art und ihr sarkastischer Humor nicht dem meinen Humor. Dennoch war es interessant herauszufinden, was so in der Vergangenheit und im Hintergrund der Familie passiert ist. Aus diesem Grund liegt deswegen auch die gewisse Tiefe im Buch vor, wodurch man sich darauf einlassen kann.
Von der Spannung her war das Buch okey. Ich hätte mir aufgrund meiner hohen Erwartungen noch mehr Spannung erhofft, gebe mich aber zufrieden damit, wie es gekommen ist. So lässt sich aber sagen, dass das Finale gelungen war, da in diesem die ein oder andere Überraschung wartet. Zu guter Letzt hat mich noch die langen Kapitel gestört, da sich das Buch deswegen gezogen hat.

Fazit: Durchaus ist „How to kill your family“ ein interessanter Roman, der tiefgründig ausgebaut worden ist. So richtig hat Grace meinen Humor nicht getroffen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass viele von euch den sarkastischen Humor von ihr lieben werden! Ich bewerte das Buch mit soliden drei Sternen!

Der Gastgeber – Arne Gerrit

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Nika führt ein sehr anonymes Leben. Mit ihrem falschen Pass wohnt sie in Airbnb Wohnungen. Wenn sie auszieht, hinterlässt sie keine Spuren. Dieses Leben hat laut Nika ihre Vorteile, da niemand sie aufspüren kann. Auch nicht die Männer, die Rache an ihr ausüben wollen. Plötzlich entdeckt sie in einer Wohnung etwas, was sie aus der Fassung bringt. An einer Wand in einer Kammer hängen Bilder von diversen Frauen und eine Frau sieht aus, wie Nika. Was hat es damit auf sich? Parallel dazu versucht eine Kommissarin einen Fall mit einem gestohlenen Fahrrad zu lösen.

Der Klappentext war der Grund, weswegen ich diesen Thriller lesen wollte. Und so habe ich mich an den Plot rangewagt.

In das Buch bin ich mit leichten Schwierigkeiten eingestiegen, da der Einstieg für mich persönlich zu schnell war. Dennoch habe ich mich irgendwann gefangen und aufmerksam die Story verfolgt.

So verfolgen wir die Geschichte aus Nikas Sicht, bekommen aber auch die Einsichten in die Ermittlungen der Kommissarin sowie die Perspektive einer weiteren Person. Um wen es sich dabei handelt, müssen sie selbst herausfinden! Diese ist aber sehr gruselig!

Der Plot an sich hat mir von der Grundidee gut gefallen. Dennoch fehlte es mir besonders in der ersten Hälfte des Thrillers an Spannung, sodass ich schleppend vorankam. In der zweiten Hälfte des Buches nahm ich mehr Spannung wahr.

Zu den Figuren kann ich sagen, dass diese meiner Meinung nach gut für den Plot ausgewählt wurden. Besonders die Idee einer Airbnb-Nomadin war für mich sehr erfrischend. Dennoch hätte ich mir noch eine tiefere Ausarbeitung gewünscht, da ich das Gefühl habe, dass ich Nika nicht so richtig kennengelernt habe.

Dennoch erwartet den Leser*In am Ende ein interessantes Finale, welches sich gut lesen lässt und man die ein oder andere Überraschung erwarten kann.

Fazit: Für mich persönlich war der Thriller „Der Gastgeber“ ein guter Thriller, welcher in seinem vollen Potential nicht ausgeschöpft worden ist. Es gibt viele gute Ansätze in der Figurengestaltung sowie Spannungskurve, die in meinen Augen weiterentwickelt werden könnten. Deswegen bewerte ich das Buch mit drei Sternen!

Der Flucht von Ashburn House – Darcy Coates

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Adrienne hatte bisher kein leichtes Leben. Doch zusammen mit ihrem Kater Wolfgang, einem Koffer und knappe 20 Dollar hat sie nun das Glück, in das alte Anwesen ihrer verstorbenen Tante Edith einziehen zu dürfen. Ein Jackpot?

Kurze Zeit später passieren unheimliche Dinge im Haus und der Umgebung. Wie sind diese zu erklären? Anscheinend lebt etwas Böses in diesem Haus, welches Adrienne ständig beobachtet.



In diesen Horror-Roman bin ich sehr gut eingestiegen, da ich den Einstieg sehr übersichtlich empfand. Im Fokus des Buches steht Adrienne, welche als Freelancerin kaum über die Runden kommt. Doch nun scheint sie in ihrem Leben endlich Glück zu haben. An der Seite von Adrienne stürzen wir uns in die Geschichte um das Anwesen, und begeben uns in eine leichte Horrorstory. Mit Adrienne als Protagonistin konnte ich mich schnell anfreunden, obwohl ich ihre Taten manchmal unlogisch zu ihren Gedankengängen empfand. Trotz ihres leicht anstrengenden Charakters war es dennoch interessant zu sehen, wie sie sich durch die Geschichte durchgeschlagen hat. Gut gewählt von der Autorin fand ich die Integration von Adrienne’s Kater Wolfgang in den Plot, welcher der Geschichte eine humorvolle Note verliehen hat.



Spannungstechnisch war das Buch im Großen und Ganzen gut. An den richtigen Stellen, als die Spannungskurve langsam schwächer wurde, traten Ereignisse auf, die wieder der Spannungskurve einen positiven Schub verpasst haben. Zudem fand ich die einzelnen Gruselmomente gut gewählt, wenn auch diese an manchen Stellen, eventuell ein bisschen zu überspitzt dargestellt worden sind. Zu guter Letzt kann ich noch sagen, dass mir die Kapitellängen sehr zugesagt haben, da diese optimal von ihrer Gestaltung ausgewählt worden war.



Fazit: Leser*innen, die gerne Mal wieder einen soliden Horror-Roman lesen wollen, sollte sich an dieses Buch ranwagen. Es war spannend und an machen Stellen gruselig. Lediglich tat ich mich an manchen Stellen mit Adrienne als Protagonistin sowie einigen überspitzten Szenen schwer. Von mir gibt es 3,5 Sterne, aufgerundet auf vier Sterne!



Ps. Grüßt beim Lesen Kater Wolfgang von mir 😜

Amazon unaufhaltsam – Brad Stone

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Wie Amazon zu dem Imperium geworden, der ist, das fand ich seit langem schon interessant, sodass ich mich endlich an dieses Sachbuch gewagt habe. Im Fokus in diesem Buch steht natürlich der Gründer Jeff Bezos, der von verschiedenen Seiten durch den Autor dieses Buches gezeichnet wird. Ich habe mir erhofft, viel über diesen Mann herauszufinden….

… leider kam es aber nicht so wie erhofft. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass ich als Leser ins kalte Wasser geworfen worden bin, da der Einstieg recht holprig verlief. Irgendwie war es so, dass mir ein gewisser thematischer Input gefehlt hat. Nach einer kleinen Recherche und weiterer Lesermeinungen habe ich herausgefunden, dass der Autor dieses Buches schon einen so gesehen „ersten“ Teil um Bezos und Amazon geschrieben hat. Deswegen würde ich Ihnen empfehlen, erst diesen ihnen zu Gemüte zu führen.

Dennoch habe ich das Buch komplett gelesen und fand es irgendwann ab der Hälfte sehr strukturiert und gutgeschrieben. Man hat zahlreiche Einblicke in Amazon selbst, wie zum Beispiel die Entwicklung von Amazon Prime erfahren. Darüber hinaus fand ich schön, dass das Buch recht aktuell ist, da der Einfluss der C-Pandemie in diesem Buch thematisiert wird. Schade fand ich nur, dass man recht wenig über Bezos Lebensstil und Co. erfahren hat.

Fazit: Ein recht holpriger Start, gefolgt von sehr interessanten sowie aktuellen Informationen! Ich hatte andere Erwartungen an das Buch und diese wurden nur teilweise erfüllt. Ich bewerte das Buch mit 2,5 Sternen, aufgerundet auf 3 Sterne!