Drei Witwen – Catherine Quinn

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Bei dem neuerschienen Thriller „Drei Witwen“ handelt es sich im weiteren Sinne um einen Familienthriller, der mir persönlich sehr oft Nervenkitzel zubereitet hat. Aber um was geht es genau in diesem Buch?

Wie aus dem Nichts wird in einer Wüste von Utah eine Männerleiche aufgefunden. Bei dem Opfer handelt es sich um Blake Nelson, einen zurückgezogenden Mann, welcher abgeschieden mit seinen drei Frauen auf einer Farm lebt. Eine der Frauen ist Rachel, welche aus einer Mormonenfamilie stand. Die zweite Frau ist eine Ex-Prostituierte Tina, die Blake alles bietet, was Rachel nicht hat. Zuletzt kommt da noch die sehr junge und schüchternde Emily, die psychisch komplett von Blake abhängig ist, nachdem ihre Familie mit ihr gebrochen hat. Jede der Frauen hat ein Motiv, aber jede der Frauen versucht sich zu schützen und teilweise helfen die Frauen untereinander. Wer steckt wirklich hinter dem Mord oder war es ein Selbstmord?

Im Thriller wird die Geschichte jeweils aus den drei Frauenperspektiven geschildert. Dieses Erzählkonzept fand ich für dieses Buch sehr gelungen, da man somit tiefe Einblicke in die Psyche der Figuren hatte und zugleich selbst als Leser spekulieren konnte, wer wirklich ein Motiv hat und bei ihren Aussagen blöft. Ich fand, dass besonders durch die Ich-Erzählperspektive die Geschehnisse sowie die Emotionen noch stärker zur Geltung kamen. Außerdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass ich mich beim Lesen irgendwie für eine Figur und ihre Version entscheiden musste. Dadurch gerät man als Leser in diesen Konflikt mit den Figuren, welcher mir sehr gefallen hat.

Die Spannung wächst in diesem Buch stetig, jedoch fiel mir auf, dass besonders im dritten Viertel des Buches die Spannung leicht abgefallen ist. Ich hatte das Gefühl, dass der Plot sich im Kreis gedreht hat und man als Leser sehr wenig vorankam. Hier könnte man es ein bisschen kürzen. Dennoch erwartet den LeserIn nach der Spannungssenkung ein attraktives Finale, welches ich sehr gerne gelesen habe. Action und tolle Wendungen fand man hier sehr viele.

Zuletzt bleibt mir zu sagen, dass ich aufgrund eines sehr flüssigen Schreibstils hervorragend durch das Buch durchkam. Gute, kurze sowie knackig geschriebene Sätze ermöglichen somit einen ununterbrechenden Lesefluss.

Fazit: Der Thriller „Drei Witwen“ hat mir von seiner Idee sowie der Umsetzung sehr gefallen. Ich fand das Erzählkonzept gelungen, da man somit jede der Frauen gut kennenlernen konnte und sich selber ein Bild über die ganze Situation auf Basis ihrer Erzählungen machen konnte. Zudem hat das Buch an den meisten Stellen die nötige Spannung, um vom Buch begeistert zu werden. Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen, jedoch abgerundet auf 4 Sternen.

606 – Catherine Fox

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Ich muss schon sagen, dass das neue Buch „606“ von Catherine Fox mich von Anfang an hinsichtlich des Covers sowie Klappentexts angesprochen hat. Ich finde, dass es abseits des Mainstreams-Thriller-Genre zu verordnen ist, da die Handlung sehr einzigartig ist.

In ihrem neuen Buch passiert etwas unerwartendes in einem Hochsicherheitsgefängnis in Nevada. 606 der gefährlichsten Verbrecher – darunter Serienmörder, Vergewaltiger sowie Psychopathen – stürmen aus dem Gefängnis raus, da die Tore ihnen geöffnet werden. Sie verbreiten Chaos und Schrecken und somit beginnt die größte Menschenjagd der Geschichte. Unter den Flüchtigen befindet sich John Kradle, der diesen Ausbruch als eine Chance sieht, seine Unschuld zu beweisen. Ihm wird unterstellt, dass er seine Frau, sein Kind sowie eine weitere Person umgebracht hat. Dies will er abstreiten und macht sich auf dem Weg. Allerdings merkt er nicht, dass eine Aufseherin namens Celine Osbourne sich auf die Jagd nach ihm macht. Sie hat persönliche Gründe ihn zu hassen und sie weiß genau wo er hin möchte…

Beim Lesen dieses Buches hatte ich schon das Gefühl, dass es mich von der Handlung sehr an die zweite Staffel von der amerikanischen Serie „Prison Break“ erinnert. Also Prison Break Freunde: Dieses Buch ist was für euch!

Der Einstieg sowie der allgemeine Handlungsverlauf sind meiner Meinung nach der Autorin sehr gelungen. Wir verfolgen die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven: John Kradle, Celine Osbourne sowie einzelnen weiteren Nebenfiguren wie einzelnen weiteren Flüchtigen, bei den man die Möglichkeit auch erhält in ihre Psyche abzutauchen. Dadurch wird es sehr spannend und es beginnt ein Katz und Maus – Spiel. Mich hat besonders die Perspektive von John fesseln können, da ich sein Schicksal bemitleiden fand. Folglich fand ich John auch sympathisch, obwohl er auch ab und zu mal komisch handelte. Eventuell hätte ich mir bei ihm noch die ein oder andere tiefere Ausarbeitung gewünscht, da die Autorin sowieso ab und zu mal einige Rückblenden in das Buch integriert hat. Jedoch gebe ich mich mit dem Ergebnis der Charakterentwicklung zufrieden, da ich auch denke, dass eine viel ausführlichere Charakterausarbeitung den Rahmen dieses Buches sprengen würde.

Spannungstechnisch entwickelt sich das Buch grandios, da immer wieder die Autorin Momente für einen Nervenkitzel einbaut. Zudem konnte man nie vorausahnen, was John auf seinem Weg als Flüchtiger erwartet, sodass diese Ungewissheit die Spannung auch positiv beeinflusst. Was mir ergänzend nicht gefallen hat, war das Ende, da ich das Gefühl hatte, dass es recht „plötzlich“ kam. So hatte ich keine Möglichkeit mich darauf vorzubereiten. Folglich hätte ich mir persönlich auch ein viel spektakuläres Ende gewünscht, jedoch ist dies nur eine subjektive Empfindung.

Fazit: Mit ihrem neuen Thriller „606“ entwickelt die Autorin Catherine Fox eine recht frische Idee, welche gut in einem Plot dargestellt wird. Abseits ein paar Kritikpunkte hat mir das Lesen dieser Geschichte sehr viel Spaß gemacht, sodass ich mich auch auf weitere Bücher der Autorin freue. Ich bewerte das Buch mit 4 Sternen.  

Arkham Horror: Litanei der Träume – Ari Marmell

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Im Mystery-Krimi Roman „Arkham Horror – Litanei der Träume“ geht viel Skurriles vor sich. Wie aus dem Nichts verschwindet ein Student der Miscatonic Universität. Sein Mitbewohner Elliot Raslo ist erschüttert und entscheidet sich dazu, selbst die Ermittlungen aufzunehmen. Doch Elliot hat es nicht leicht, da er unter einem Problem leidet. In seinem Kopf hört er Gesänge, jedoch weiß er nicht woher die kommen. Bei seinen Nachforschungen trifft Elliot auf einen Mann, der auf der Suche nach einem Artefakt ist, von welchen Elliotts verschwundener Freund auch besessen war. Gibt es da in irgendeiner Weise einen Zusammenhang? Und was hat es mit der Wiedergeburt eines alten Mythos zu tun?

Obwohl ich den ersten Band er „Arkham Horror“-Reihe nicht kenne, hatte ich keinerlei Probleme in das Buch einzufinden. Das Buch spielt in der Arkham Horror-Welt, bei welcher es sich um eine surreale Welt handelt, welche besonders durch das namensgleiche Brettspiel berühmt geworden ist.

Durch sehr sympathische Charaktere stürzen wir uns in ein Abenteuer voller Mystik sowie Fragen. Mir hat das Abenteuer in der Arkham Welt von Anfang an sehr viel Spaß gemacht, da es mal von der Idee her was Anderes war. Der Horror-Faktor offenbart sich in diesem Buch nach und nach und ist meiner Meinung nach von seinem Maß her, ideal. Die Figuren wie Elliott aber auch Daisy oder Nebenfiguren wie Chester sind sehr passend, wenn auch nicht sehr tiefgründig, zum Plot entworfen worden. Besonders Eliott Art fand ich sehr entsprechend gestaltet worden. So wies das Buch auch die nötige Spannung auf, damit ich am Ball dranbleibe. Zum Ende hin erwartet den Leser ein Ende mit vielen Horror-Faktoren, welches ich auch als ein Highlight dieses Buches ansehe. Folglich kann ich auf dieses Buch sehr positiv zurückblicken und freue mich auf weitere Geschichten aus dem Arkham Horror-Universum!

Fazit: Dieser Band aus dem Arkham Horror Universum ist ein Roman, gemischt aus guten Kriminalelementen, unvorhersehbaren Mystik-Aspekten sowie langsam entstehenden Horror-Elementen. Dadurch ist dieses Buch sehr einzigartig und hebt sich von vielen anderen Büchern ab. Ich bewerte das Buch mit sehr starken vier Sternen.

Lady of the Wicked (Band 2) – Laura Labas

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Wer meine Rezension zum ersten Band der „Lady of the wicked“-Dilogie gelesen hat, weiß, dass ich den ersten Band geliebt habe. Für mich war es eins der besten Fantasy-Romane aus diesem turbulenten Jahr. Jetzt erschien vor ein paar Tagen der zweite Band und ich habe mich auf die Fortsetzung um Darcia, Val und Co. gefreut.

Wer den ersten Band noch unbedingt lesen möchte, sollte ab jetzt nicht mehr weiterlesen, da ich kurz auf den Inhalt dieses Bandes zusprechen kommen möchte.

Die Handlung des zweiten Bandes knüpft direkt an die Handlung des ersten Bandes an. Darcia würde zur Herrin der Wicked ernannt. Mit all ihrer Macht versucht sich nun die Herrin an der Königin der magischen Stadt Babylon zu rächen. Gemeinsam mit Val, der noch immer mit seinem eigenen unschönen Fluch und seiner Erlangung seiner Freiheit zu kämpfen hat, muss sich Darcia auch ihrer eigenen Schuld stellen. Schwierige Aufgaben, welche vor den beiden Protagonisten stehen. Als wäre dies schon keine große Herausforderung, wächst eine dunkle Macht in Babylon.

Das Wiedersehen mit Darcia, Val, Ruth und Co. gelang mir sehr schnell. Ich hatte das Gefühl, dass ich nach paar Seiten wieder komplett bei den Figuren sein konnte und nicht drei Monate seit dem ersten Band vergangen sind. Und so begann die Geschichte sehr spannend. Durch einen sehr flüssigen Schreibstil sowie die Ich-Perspektive bin ich hervorragend durch das Buch durchgekommen. Ich fand, dass man besonders durch die Erzählweise, als Leser wieder sehr nah an den Figuren dran war. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, die Geschichte aus den einzelnen Perspektiven zu verfolgen. Besonders Ruths Perspektive fand ich in diesem Band enorm stark, da man so die Möglichkeit hatte, sie noch näher kennenzulernen.

Während wir im ersten Band uns noch in New Orleans befanden, geht es jetzt nach Babylon. Zum ersten Band habe ich angemerkt, dass ich mir einen Tiefgang hinsichtlich des Settings noch mehr gewünscht hätte. Im Vergleich zum ersten Band nehme ich eine Steigerung war, jedoch nicht so stark, wie ich es mir erhofft habe. Dennoch kann man sich beim Lesen alles bildlich vorstellen!

Die Plotgestaltung ist der Autorin auf jeden Fall gelungen. Wie im ersten Band erwartet den LeserIn in diesem Buch viel Spannung, viele Wendungen sowie viele Emotionen, welche durch die facettenreichen Figuren untermauert werden. Aus diesem Grund ist es ein wirklich gelungenes Buch, auch wenn ich den ersten Band ein bisschen spannender fand!

Fazit: Insgesamt kann ich sagen, dass der Autorin ein solider Abschluss ihrer Dilogie gelungen ist. Ihr könnt auf euch ein tolles Wiedersehen mit Darcia, Val, Ruth und Co. freuen! Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen, abgerundet auf vier Sterne! Zudem bin ich gespannt, ob es in irgendeiner anderen Weise einen neuen Reihenauftakt aus dieser Welt geben wird!

Bluttat – Enger/Lier Horst

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Die Bücher „Blutzahl“ (Band 1) sowie „Blutnebel“ (Band 2) fand ich im Allgemeinen gut gelungen. Aus diesem Grund habe ich mich schon seit längerem auf den dritten sowie vermutlich letzten Band der Blix & Ramm Reihe gefreut … und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin.

Im dritten Band kommt eine Ermittlerin namens Sofia, welche eine Bekanntin von Alexander Blix ist, ums Leben. Sie war auf der Suche nach der Lösung einer rätselhaften Mordserie. Blix geht von einer grausamen Hinrichtung aus und stellt gemeinsam mit der Reporterin Emma Ramm Ermittlungen auf. Doch vier Tage später stehen die beiden Protagonisten des Buches selbst im Fokus der Polizei, da Alex einen Mann erschossen hat, während Emma der blutigen Tat beiwohnte. Was ist genau passiert und hat Blix einen unschuldigen Mann auf dem Gewissen?

Das Buch war für mich das stärkste Band dieser Reihe, da der Thriller ein großes Maß an Spannung verknüpft mit einem Hauch an Emotionen aufweist. Schon seit längerem hat mich ein Thriller nicht so emotional ergriffen, wie es jetzt beim dritten Band der Blix & Ramm Reihe der Fall war. Natürlich auch wenn in den ersten beiden Bändern die Fälle emotional waren sowie die Fälle das Privatleben unserer Protagonisten sehr beeinflusst haben, legen Enger und Lier Horst bei diesem Band noch eine Schippe drauf. Diesmal wird es nicht die Emma belasten, sondern Alexander. Bleiben sie gespannt und holen sie sich viel Nervennahrung!

Das Buch ist im Vergleich zu den ersten Büchern anders gestaltet. In den einzelnen Kapiteln wird jeweils die Handlung aus den letzten paar Tagen sowie aus der Gegenwart (Verhör Blix) erzählt. Auch wenn ich unübersichtliche Zeit- und Handlungswechsel innerhalb von Kapitel nicht mag, fand ich, dass bei diesem Buch das Erzählkonzept so durchgängig war, sodass ich keinerlei Probleme hatte.

Alex sowie Emma sind mir seit dem ersten Band irgendwie ans Herz gewachsen, sodass ich es schade fand, dass die Reihe höchstwahrscheinlich zu Ende gehen wird. So kann ich sehr positiv auf die Reihe zurückblicken und spreche somit eine Leseempfehlung für jeden Thriller-LiebhaberIn aus. Begebt euch ins kalte Norwegen!

Fazit: Was war das für ein guter Band! Enger und Lier Horst steigern sich mal wieder und konzipieren einen spannenden Thriller mit einem Hauch an emotionalen Szenen! Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen, Tendenz nach oben!

Bioterror – Tim Curran

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Vor ungefähr sechs Jahren passierte etwas Schreckliches im Irak. Ein Projekt namens BioGenesis – ein genetisch modifizierter Organismus – wird entworfen und getestet. Der Test des Projekts war jedoch ein kompletter Reinfall, da ein Team vor Ort von dem Organismus angegriffen und infiziert wird. Aus diesem Grund wurde alles und jeder im Anschluss verbrannt. Nun befinden wir uns in der Gegenwart in Chicago. Eine Journalistin namens Shawna für Zeugin eine Entführung eines Obdachlosen. Sie stellt Nachforschungen auf und stößt dabei auf diesen Organismus, welcher sich nach und nach immer mehr verbreitet. Lässt sich die Verbreitung noch stoppen?

Das knapp 600-seitige Buch hat in meinen Augen viel zu bieten. Es ist eine gelungene Mischung aus Spannungsroman, Horror sowie Politik-Thriller. Besonders den politischen Teil hätte ich in dieser Art nicht erwartet.

In das Buch bin ich jedoch mit leichten Problemen eingestiegen, da ich erstmal mit den ganzen Perspektiven und Orts- sowie Zeitwechsel klarkommen musste. Ehrlicherweise habe ich mindestens um die 200 Seiten gebraucht, um zurecht zu kommen und so merkte ich auch nach dem Beenden des Buches, dass ich keine eindeutige Transparenz erhalten habe. Was ich auch schade fand, war, dass ich mich nicht so richtig beim Lesen an einer Person orientieren konnte. Es waren so viele Figuren vorhanden, wodurch man leicht den Überblick verlieren konnte. Dennoch war die Geschichte sehr spannend. Ich fand den Verlauf der Handlung sehr interessant entworfen sowie sorgten die einzelnen Horror-Elemente für den nötigen Nervenkitzel. An manchen Stellen habe ich sogar hinsichtlich der Brutalität der Beschreibungen mich gewundert und musste ab und zu mal pausieren. Es treten grandiose Wendungen auf, die einen Hauch an Hollywood-Flair aufweisen. Deswegen finde ich das Buch von der Plotgestaltung auch große Klasse. Würde man noch so einen klaren Protagoniste/in sowie nicht ein ständiges „Hin und Her“ haben, würde das Buch ein großes Highlight sein. So empfand ich das Buch eher als eine mühsame aber spannende Lektüre, die für den nötigen Nervenkitzel sorgen kann.

Fazit: Mit „Bioterror“ entwirft der Autor einen sehr interessanten Roman, in welchem es um eine mächtige biologische Waffe geht, welche die Welt zerstören kann. Wie erwähnt, liegt ein spannender Plot vor, welcher jedoch unter einem „Hin und Her“ leidet. Ich bewerte das Buch mit 3,5 Sternen, Tendenz nach unten.

Isegrim – Czaya

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Das Buch mit dem Titel „Isegrim“ von Czaya war für mich persönlich was Besonderes, weil es in Bezug auf mein Lieblinggenre etwas Anders war. In diesen Roman steht der Autor selbst im Fokus, in dem er über eine einzigartige Freundschaft zu fünf Wolfen berichtet. Während seines Filmstudiums bekam er die Aufgabe einen Film zu drehen, sodass er sich vorgenommen hat, einen Film über Wölfe zu drehen. Czaya besuchte in einem Freizeitpark in einem regelmäßigen Abstand die fünf Wölfe und lernte sie nach und nach kennen. Zudem lernte er kennen, auf welche Art und Weise Wölfe ihr Leben führen und inwiefern sich das Denkmuster der Tiere von unseren unterscheiden…. Sowie wie man es auf unser Leben übertragen kann.

Erstmal fand ich es cool, dass trotz einer ernsten Thematik, das Buch einen recht lockeren sowie flüssigen Schreibstil aufweist, der sich meiner Meinung nach, richtig gut lesen lässt. Auch wenn der Roman knapp 200 Seiten aufweist, empfand ich den Inhalt sowie die darin enthaltene Message sehr intensiv und aussagekräftig. Für mich war es sehr spannend zu lesen, wie sich die Wölfe verhalten und welche Denkmuster sie aufweisen. Zudem fand ich schön, wie Czaya selbst die Verknüpfung zu dem Menschen gezeigt hat, sodass dieses Buch auch einen belehrenden Charakter aufweist. Egal ob man sachlich etwas über Wölfe lernt, ihre Denkmuster versucht auf das eigene Leben zu übertragen oder eine andere Perspektive zu erhalten. Dieses Buch bringt einfach viele positive Sachen mit sich, sodass es einfach lesenswert ist. So kann ich sagen, dass für mich die Seiten sehr schnell verflogen sind und ich auch mit einer sehr guten Meinung auf das Buch zurückblicke. Jetzt heißt es: Warten bis der erste Thriller des Autors erscheint!

Fazit: Mit „Isegrim“ verfasst der Autor Czaya einen Roman, der viel mehr als eine Autobiographie ist. Es ist ein wirklich starkes Buch, welches sehr informativ, spannend sowie belehrend gestaltet ist. Ich bewerte das Buch mit 5 Sternen!

Verstorben – Sabine Fitzek

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Letztes Jahr mochte ich sehr den zweiten Band um Kammowski und Co. mit dem Titel „Verrückt“. Nun geht die Kammowski-Reihe in die dritte Runde und Sabine Fitzek präsentiert mit „Verstorben“ einen neuen Kriminalroman mit einer brandaktuellen Thematik.

Im Buch begeben wir uns in Krankenhaus Moabit. Seit einigen Monaten erreicht die Berliner Staatsanwaltschaft immer neue Beschwerden über einen Pfleger namens Maik, welcher angeblich die Mutter einer Frau namens Kerstin umgebracht hat. Aber Maik zeichnete sich bisher als sehr kompetent sowie verlässlich aus. Für den Fall soll nun Kammowski unbemerkt ein paar Nachforschungen in dem Krankenhaus nachstellen. Zudem kommt eine weitere Beschwerde von einer Patientin ein, die einen Pfleger mit „krüpelligen Ohren“ beschuldigt, sie töten haben zu wollen. Was steckt hinter den Vorwürfen?

Mit ihrem neuen Kriminalroman greift Sabine Fitzek eine Thematik auf, die in den letzten Jahren sehr präsent war: Morde in Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern. Kein anderes Thema sorgte bei der Bevölkerung für mehr Schock als dieses. Und so verpackt die Autorin diese Thematik verbunden mit einem spannenden Plot in dieses Buch.

Das Wiedersehen mit Kammowski gelang mir sehr gut, sodass ich schon von Anfang an gut in das Buch reinfinden konnte. Mir hat es Spaß gemacht zu verfolgen wie Kammowski diskret versucht, etwas über die Unterstellungen im Krankenhaus zu forschen. Aber auch die Kapitel aus der Sicht von Maik oder anderen Figuren empfand ich als gut strukturiert sowie schlüssig. Zudem waren die Ermittlungen von Fitzek gut beschrieben worden, sodass ich mir auch den Fall im Allgemeinen sehr gut vorstellen konnte. Lediglich fehlten mir in diesem Buch „WoW-Momente“, die für ein Feuerwerk sorgen könnten. Natürlich war das Buch spannend, aber mir fehlte einfach das gewisse Etwas. Trotzdem denke ich, dass dieses Buch für jeden Krimi-Fan eine Empfehlung ist, da es von der Thematik anders sowie hochaktuell ist.

Fazit: Mit „Verstorben“ entwirft die Autorin Sabine Fitzek einen hochaktuellen sowie durchaus spannenden Kriminalroman, der in seinem Aufbau sowie in seinem Verlauf schlüssig ist. Ich bewerte das Buch mit 3,5 Sternen, Tendenz nach oben.

Das Eulentor – Andreas Gruber

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Andreas Gruber kenne ich namentlich schon von seinen Thriller-Reihen, welche auf meiner Leseliste aufgeschrieben sind. So wagte ich mich, nachdem mich im letzten Jahr „Der Judasschrein“ von Gruber überzeugen konnte, an „Das Eulentor“, welches Ende November rauskommt.

In seinem neuen Buch geht um eine Expeditionsgruppe, die 1911 sich auf den Weg an den Nordpol macht, um Forschungen anzustellen. Eine Gruppe voller unterschiedlicher Menschen, die vor Ort merken, dass die Expedition abgebrochen werden muss. Jedoch stoßen sie kurz vor Abreise auf einen mysteriösen Schacht, welcher senkrecht und angeblich endlos tief in die Erde führt. Tatsächlich sollen andere physikalische Gesetze im Schacht vorliegen. Entspricht dies der Wahrheit oder nur einer Lüge? Die Gruppe wagt den Abstieg in den Schacht – in den Schacht, wo Tod und Wahnsinn nah beieinander sind.

Falls Sie sich denken: „Oh der Plot kommt mir bekannt vor?“. Ja dies ist durchaus möglich, da Gruber die Geschichte schon vor mehr als zehn Jahren in einem anderen Verlag publiziert hat. So überarbeitete nun Gruber seine Geschichte stilistisch und ergänzte den Plot, welcher um 1911 spielt, um eine Geschichte in der Gegenwart, genauer gesagt im Jahr 2021. Dadurch hat man als Leser zwei zeitlich verschobene Plots, welche aber thematisch sich mit dem Schacht gleich befassen.

Das Buch hat mir im Gesamten richtig gut gefallen. Beide Handlungsstränge sind meines Erachtens nach schlüssig aber auch spannend erzählt worden. Besonders durch den flüssigen Schreibstil und den spannenden Plot bin ich hervorragend gut durch das Buch durchgekommen. Von Anfang an entwirft Gruber unterschwellig Horror-Elemente, welche je mehr man im Buch vorankommt, expliziter sich im Buch offenbaren. Man wusste als Leser nie so richtig, was die Gruppe als Nächstes erwarten wird, da reintheoretisch alles passieren kann. Es traten sehr gute Wendungen auf, die wiederum für gute Spannung gesorgt haben. Zudem herrschte im Buch eine sehr geheimnisvolle Atmosphäre, die durch das Setting verstärkt wird. Ich konnte mir durch Grubers Beschreibungen die kalte gefrorene Landschaft bildlich vorstellen – ein tolles Kopfkino war somit möglich. Folglich kann ich sagen, dass nach „Der Judasschrein“ mich „Das Euletor“ sehr gut unterhalten hat.

Fazit: Der Autor Andreas Gruber kann hervorragend mystische sowie geheimnisvolle Elemente in einen tollen Roman wie diesen integrieren. Das Buch ist durchaus eine Mischung aus Thriller und Abenteuerroman sowie sind im Buch zahlreiche Horrorelemente vorhanden, die unterschwellig nach und nach hervortreten. Für mich persönlich ist „Das Eulentor“ ein lesenswertes Buch, besonders jetzt zur kalten Jahreszeit. Ich bewerte das Buch mit 4,5 Sternen.

So eiskalt der Tod – Robert Bryndza

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Nachdem mich der erste Band der neuen Thriller-Reihe um Kate und Tristan sehr begeistern konnte, freute ich mich nun auf die Fortsetzung sowie das Wiedersehen mit den beiden Protagonisten in „So eiskalt der Tod“.

Im zweiten Band wird es wieder brenzlig für Kate und Tristan. Bei einem Tauchgang stoßt Kate mit ihrem Sohn auf die Leiche eines jungen Mannes. Der Fall wird nach paar Tagen direkt zur Seite gelegt. Kate ist skeptisch, da der verstorbene junge Mann ein hervorragender Schwimmer war und man auf seinem Leichnam unerklärliche Wunden gefunden hat. So stellt Kate mit Tristan Nachforschungen auf und stellt fest, dass der junge Mann als Opfer einem Serienkiller verfallen ist, welcher seit Jahren unentdeckt mordet.

Schon nach paar Seiten war ich wieder mit Kate und Tristan vertraut. Auch wenn der erste Band schon ein Jahr zurückliegt, hatte ich das Gefühl, als ob sich nicht geändert hat. Ein tolles Wiedersehen mit den beiden Protagonisten dieses Buches!

Der Fall ist meines Erachtens nach, wieder toll gestaltet. Kate und Tristan stoßen bei ihren Ermittlungen wieder auf viel Widerstand und sorgen für spannende Ermittlungen. Neben den Ermittlungen rücken wie im ersten Band die Privatleben der beiden Figuren in den Vordergrund. An dieser Stelle kann man sagen, dass das Privatleben nur einen kleinen aber maßgeblichen Teil in der Plotgestaltung einnimmt, jedoch hervorragend reinpasst. Durch die Kapitel aus dem Privatleben hat man die Möglichkeit noch näher beide kennenzulernen.

Spannungstechnisch fand ich das Buch mal wieder große Klasse. Auch wenn in diesem Thriller viel mehr die Ermittlungen im Vordergrund stehen, konzipiert der Autor einen konstanten Spannungsbogen, der sich fortlaufend auf einem hohen Niveau befindet. Zudem hat man durch die recht kurzgestalteten Kapitel keine Möglichkeit eine Pause einzulegen, da mich dieses Buch sog artig gefesselt hat. Besonders das Ende fand ich gut gestaltet, da der Autor noch einmal das Tempo ruckartig anzieht, sodass ich im Allgemeinen mit einem Lächeln auf dieses Buch zurückblicke.

Fazit: Bryndza verfasst mit „So eiskalt der Tod“ eine kürende Fortsetzung zum Ermittlerpaar Kate und Tristan, welche in einem hochbrisanten Fall mit viel Widerstand zu kämpfen haben. Somit freue ich mich umso mehr auf den dritten Band! Von mir gibt es fünf Sterne!