Burnt Offerings – Robert Marasco

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Mit dem Roman „Burnt Offerings – Haus der toten Seelen“ stürzte ich mich wieder in das Horrorgenre. In diesem Buch lernen wir das Paar Ben und Marian, die gemeinsam mit der Tante und ihrem Sohn in ein günstiges Herrenhaus auf dem Land ziehen. Die Eigentümer haben aber nur eine Voraussetzung für die Familie: Im Dachgeschoss lebt Mrs. Allardyce. Marians Aufgabe ist es täglich drei Mahlzeiten vor die Tür von Mrs. Allaydce zu stellen und sie in keiner Weise zu stören. Doch nach und nach passieren ungewöhnliche Dinge im Haus. Was hat es mit Mrs. Allardyce auf sich?

Der Autor Robert Marasco hat mit seinem Werk einen schaurigen Spukhausroman konzipiert, der mich besonders durch eine tolle Atmosphäre begeistern konnte.

An der Seite der Familie begibt man sich als Leser ins Haus. Schon von Anfang an empfand ich, dass irgendwas komisch erscheint. Nach und nach kommen ungewönliche Ereignisse ans Licht, bei denen man als Leser nach einer Erklärung sucht. Dadurch entstand meiner Meinung nach die meiste Spannung, weil der Roman eher von seinem Grundkonzept ruhiger gestaltet ist. Es gibt keine actionreiche Szenen, sondern die Handlung plättschert (in einem positiven Sinne) düster vor sich hin.

Die Figuren passen total gut in das Buch. Eine Familie aus der Großstadt zieht aufs Land. Es war sehr interessant zu sehen, wie sich die einzelnen Charaktere unter Einfluss des Hauses entwickeln. Hier möchte ich Ihnen nicht viel vorwegnehmen! Ich kann nur sagen, dass es an mancher Stelle verstörend sein kann.

Auch wenn das Buch im Horror-Genre einzuordnen wäre, bin ich der Meinung, dass sich das Buch super für Leser*innen eignet, die mal in dieses Genre schnuppern wollen. Keine Sorge: Sie werden nach dem Lesen immer noch schlafen können!

Das Ende des Buches war für mich persönlich zufriedenstellend, jedoch wurde nicht jede meiner Fragen beantwortet.

Fazit: Der Spukhausroman konnte mich hinsichtlich seiner Atmosphäre und der gesamten Story überzeugen. Ich hatte viel Spaß beim Lesern! Aus diesem Grund bewerte ich das Buch mit starken 4 Sternen!

Ein Freund – Charlie Gallagher

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Es stand für mich wieder ein neuer Thriller aus dem Harper Collins Verlag an und ich war gespannt, was das Buch bieten kann. In dem Thriller geht es um:

Ein Fremder. Ein Versprechen. Ein tödliches Spiel, dem du nicht entkommen kannst.

Weil die Polizei im Fall seiner Tochter nicht weiter kommt, ist Danny überrascht, als ein Fremder ihm Informationen anbietet. Im Gegenzug soll Danny seinem neuen Freund ebenfalls helfen. Er willigt ein, dabei ahnt er nicht, auf welch makaberes Spiel er sich eingelassen hat – denn der Freund nutzt Danny lediglich für seine eigenen Zwecke, für ein Spiel, das sein Leben nicht bloß verändern, sondern beenden wird …

Auch wenn die Plotidee in anderen Bücher in einer modifizierten Version schon vorkam, fand ich trotzdem, dass der Thriller durchaus ein gutes Buch ist, welches man bei einer heißen Kakao an einem regnerischen Tag verschlingen kann.

Das Buch ist total gut geschrieben. Der Autor hat einen sehr fesselnden Schreibstil, welcher mich kaum losgelassen hat. Ich kam hervorragend durch die Seiten und hatte somit viel Lesefreude mit diesem Buch.

Besonders gelungen wäre meiner Ansicht nach die Darstellung des Protagonisten, welcher durch das tragische Ereignis immer noch am Boden zerstört ist. Ich fand seine Gedankenwelt passend zu seinen Handlungen entwickelt und konnte mit ihm total mitfiebern. Auf der anderen Seite waren die Ermittlungen und somit die andere Perspektive (Ermittler) gut sowie transparent dargestellt, wodurch man insgesamt ein gutes Gesamtpaket in diesem Thriller enthält.

Spannung nahm ich in diesem Buch viel war, auch wenn es zu Beginn des Buches an mancher Stelle noch rasanter die Handlung sich entwickeln könnte. Hier kann ich aber mir vorstellen, dass sich der Autor mehr Zeit gelassen hat, das Setting, die Figuren etc. anhand von vielen unterschiedlichen Szenen vorzustellen. In Hinblick auf das Ende kann ich zudem auch viekle gute Sachen berichten, da ich dieses rundum als gelungen empfand.

Fazit:
Wer auf der Suche nach einem soliden Thriller mit viel Spannung sowie authentischen Figuren ist, wird mit diesem Buch viele Freude haben. Ich vergebe an dieser Stelle starke vier Sterne!

The Ravenhood (Band 1) – Kate Stewart

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Leider hatte ich bisher mit Büchern, die auf TikTok gehypt worden sind, keine gute Erfahrung gemacht. Dennoch war ich froh die Möglichkeit erhalten zu haben, den ersten Band der Reihe Ravenhood lesen zu dürfen.

In dem Buch geht es um Cecelia. Der Deal ist simpel: Ein Jahr lang soll die 19-jährige Cecelia zu ihrem entfremdeten Vater nach Triple Falls ziehen und in dessen Fabrik arbeiten. Im Gegenzug erhält sie Zugang zu seinem Vermögen. Angewiesen auf das Geld, um ihrer kranken Mutter helfen zu können, willigt Cecelia ein – nichts ahnend, dass sie als Tochter des Chefs dort nicht den einfachsten Start haben wird. Doch das ändert sich, als sie Sean kennenlernt. Der attraktive Kollege macht sie mit seinen Freunden bekannt, einer Gruppe junger Männer, die alle nach ihren eigenen Regeln leben und dasselbe Raben-Tattoo tragen. Verwirrt von ihren Gefühlen für Sean, aber auch für dessen geheimnisvollen Kumpel Dominic, ist Cecelia entschlossen, das Jahr zu nutzen, um herauszufinden, was – und vor allem wen – sie wirklich will …

In diesem Buch begeben wir uns an die Seite der jungen Protagonistin und verfolgen anhand kurzen Kapiteln ihr neues Leben . Ich fand, dass man durch den Schreibstil sehr nah der Protagonistin war, und man somit viele Gedankengänge hautnah verfolgen konnte. Bis zur 50 Seite hat mich das Buch gut unterhalten und dann irgendwann kam der Break und ich hatte bis zum Schluss wenig Spaß das Buch zu lesen. Wer gerne den Roman „Punk 57“ gelesen hat, wird auch schon wissen, um was es gehen wird.

Ich fand die Protagonistin sowie die zwei männlichen Hauptfiguren einfach nur nervig und naiv. Ihre Handlungen und Gedankengänge gingen eigentlich hauptsächlich nur um das eine Thema, nämlich: S**. Persönlich fand ich es einfach nur auf Dauer nervig, wenn sich jedes Kapitel nur um dieses Thema dreht. Dadurch fehlte mir einfach in diesem Buch der Inhalt. Ein Plot, welcher mich besonders durch die Spannung in ein Sog zog – dieser war einfach in diesem Buch meiner Meinung gar nicht so präsent. Ich möchte mich bei meiner Rezension auch möglich kurz halten, weil ich das Buch nicht mehr schlecht reden möchte. Wer gerne Romane wie „Punk 57“ liest, wird mit diesem Buch bestimmt Spaß haben. Für mich ist das Buch leider ein Flop, sodass ich an dieser Stelle schwache 2 Sterne vergebe und somit die Reihe nicht weiterverfolgen werde!

Schade!

Sorry – Bianca Iosivioni

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Seit ein paar Wochen herrscht auf Instagram ein Hype um den Roman „Sorry“. Da in vielen Beschreibungen die Rede von einer guten Mischung aus Gefühlen sowie Thrill vorliegt, habe ich mich an das Buch rangewagt und mich gefragt, ob das Buch den Hype wert ist?

Es geht nach San Francisco. Die junge ehrgeizige Journalistin Robyn ist geschockt, als die Polizei bei ihr auftaucht: Ihr Ex-Freund Julian wurde als vermisst gemeldet. Mit einem Schlag stürzt die Vergangenheit auf sie ein, und alles ist wieder da: Die Sehnsucht, der Schmerz – und die Enttäuschung. Dabei möchte Robyn nichts mehr, als zu vergessen. Zutiefst beunruhigt fragt sie sich, was Julian zugestoßen sein könnte, und findet Zuflucht bei ihrem besten Freund Cooper. Doch das, was sie für Cooper empfindet, geht längst über eine Freundschaft hinaus. Als er unter Verdacht gerät, mit Julians Verschwinden zu tun zu haben, weiß Robyn nicht mehr, was sie noch glauben oder fühlen soll – und vor allem, wem sie noch vertrauen kann. Vielleicht nicht einmal mehr sich selbst …

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich bei diesem Roman nicht auf den Hype-Zug aufspringen werde. Durchaus ist das Buch vom Inhalt spannend, jedoch konnte es mich nicht so sehr überzeugen, wie ich es erwartet habe. Dies hängt damit zusammen, dass ich als Thriller-Leser den Verlauf der Handlung sehr antizipierbar empfand. Mir war schnell klar, worauf das Buch hinaus laufen wird.
Dennoch gab es im Buch viele gute Spannungsmomente, die für einen ausreichenden Thrill-Faktor sorgten. Jedoch hatte ich irgendwie nach dem Beenden des Buches das Gefühl, dass der Plot spannungstechnisch nicht seinen Höhepunkt erreicht hat. Mir fehlten bei diesem Buch somit die unvorhersehbaren Wow-Momente.

Die Figuren fand ich rundum gut entworfen. Man bekommt viele Einblicke in die Psyche der Protagonistin und konnte sie durch die Rückblicke in die Vergangenheit noch näher kennenlernen. Aber auch Julian erhielt in den Rückblenden viel Spielraum, sodass man an dieser Stelle sich ein Bild über Julian bilden konnte und somit die ein oder andere Spekulation über sein Verschwinden aufstellen konnte. Die Protagonistin fand ich gut entworfen, auch wenn sie zum Ende des Buches hin, nervige Charaktereigenschaften aufwies bzw. Handlungen getätigt hat, die für mich unlogisch waren.

Auch wenn in diesem Buch ein psychologischer Schwerpunkt gelegt worden ist, finde ich, dass man diesen an manchen Stellen ein bisschen intensivieren könnte. Es wurde somit ein solider Grundbaustein gelegt, welcher aber noch ausgeweitet werden könnte.

Schreibstiltechnisch ist das Buch gut entworfen worden. Es liegt eine angenehme Kapitellänge vor und das Buch liest sich im Allgemeinen gut.

Fazit: Meiner Meinung nach wird das Buch dem Hype leider nicht gerecht. Mir fehlt es noch mehr an „Thrill“, und es gab noch die ein oder andere Schwachstelle bei den Figuren sowie dem psychologischen Tiefgang. Aus diesem Grund bewerte ich das Buch mit 2,5 Sternen.

Der Geisterbaum – Christina Henry

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Nachdem die letzte Märchenadaption um Sleepy Hollow und die davor um Rotkäppchen mir gar nicht gefallen haben, war ich jetzt gespannt, ob „Der Geisterbaum“ mich endlich mal wieder abholen wird. In diesem Roman geht es, wie schon der Titel verrät, um einen besonderen Baum.

Als die Leichen von zwei Mädchen in der Stadt Smiths Hollow auftauchen, weiß die 14-jährige Lauren, dass die blutige Tat ungesühnt bleiben wird. Schließlich konnte die Polizei auch den Mörder ihres Vaters nicht finden, dessen Leiche ein Jahr zuvor im Wald gefunden wurde: Sein Herz war ihm herausgerissen worden, und zwar unter dem berüchtigten Geisterbaum. Warum musste Laurens Vater sterben? Wieso vergessen die Bewohner von Smiths Hollow, dass aus ihren Reihen immer wieder Mädchen verschwinden? Und welches blutige Geheimnis bewahrt der schreckliche und Lauren doch so vertraute Geisterbaum? Sie ahnt, dass sie in Gefahr ist – und dass sie die nächste ist, die ihr Leben verlieren soll …

Jaaaaaaa! Endlich hat Henry meiner Meinung nach eine gelungene Adaption verfasst, die sowohl spannend aber auch gruselig ist. Mitten im Geschehen lernen wir Lauren kennen, welche sich im Teenie-Alter befindet. Die Geschichte wird grundsätzlich aus ihrer Perspektive geschildert, jedoch kommen noch weitere Perspektiven hinzu, wodurch man im Allgemeinen einen guten Überblick über das Buch bekommt. Natürlich gibt es die ein oder andere Figur, die anstrengend ist, aber da musst man eben durch.

Die Geschichte beginnt recht ruhig und ich hatte schon Angst, dass der Roman mich wieder nicht überzeugen wird. Doch dann kehrt immer wieder die ungeheuerliche, düstere Atmosphäre, welche unterschwellig von guter Spannung begleitet wird, auf. Einzelne Szenen sind der Zeit entsprechend sehr authentisch entworfen worden. Man hat teilweise beim Lesen das Gefühl, als würde man sich bei Stranger Things befinden! Spannung ist vor allem am Ende reichlich vorhanden und ich fand es so schade, dass das Ende doch dann so schnell kam und so abrupt beendet wurde.

Fazit: Mal wieder ein gelungener Henry Roman, der besonders durch eine tolle Atmosphäre sowie Spannung mich beeindrucken konnte. Leider kam aber das Ende zu kurz und es gab die ein oder andere Schwäche, welche dafür sorgt, dass ich dem Buch doch dann nur 4 Sterne vergeben kann.

A Magic Steeped in Poison (Band 1) – Judy I. Lin

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Wie ich mich auf diesen Fantasy-Roman gefreut habe, da die Thematik mit dem Tee schon recht neu für mich war und zudem das Cover ein wahrer Hingucker ist! Im ersten Band von „A Magic steeped in Poison“ geht es um ein Mädchen namens Ning. Ning hat nur ein Ziel: Sie muss das Leben ihrer kleinen Schwester retten, denn nach dem Tod ihrer Mutter könnte sie nicht noch einen Verlust ertragen. Und so nimmt sie die Einladung zum Wettkampf der mächtigsten Tee-Magier des Reiches an, obwohl sie gar nicht für sie bestimmt ist. Denn wer diesen Wettkampf gewinnt, hat einen Wunsch frei. Ning reist in die kaiserliche Stadt, deren Reichtum und Extravaganz ein Schock für sie sind, und betritt eine völlig neue Welt. Hier ist sie umgeben von Feinden, jede Runde ist ein Kampf auf Leben und Tod, und nichts als ein paar getrocknete Kräuter sind Nings Waffe. Nur ein Fremder scheint in ihr mehr zu sehen als sie selbst. Wird er ihr helfen, den Wettkampf zu gewinnen, oder ist er für sie die größte Gefahr?

Bevor ich auf Details eingehe, muss ich schon sagen, dass sich das Buch unfassbar gut gelesen hat. Ich kam sehr gut durch die Seiten und es gab keine unnötigen Längen. Darüber hinaus lag ein gutes, teils schnelles Erzähltempo vor, welches mir ermöglicht hat, gut durch die Seiten zu kommen. Dennoch hat dieses schnelle Erzähltempo auch bisschen einen negativen Einfluss auf das Buch. Man beginnt das Buch und schon ist man nach ein paar Seiten beim Wettkampf und ein paar Seiten später, passiert schon das nächste große Ereignis. Für mich persönlich war das Tempo der wechselnden Handlungen ein bisschen zu schnell, da ich so irgendwie das Gefühl hatte, dass ich nicht jeden Handlungsort genau kennenlernen durfte. Irgendwie fehlte mir da immer etwas. Aber auch beim Magiesystem hatte ich das Gefühl, dass ich es nicht ausführlich genug kennenlernen durfte.

Die Figuren hingegen fand ich sehr gut entworfen. Mit Ning als Protagonistin wurde ich erst recht spät warm, jedoch mochte ich sie als Figur sehr. Sie ist sehr empathisch und mutig. Die weiteren Figuren wie Kang, Zhen etc. wiesen meiner Meinung nach das besondere Etwas auf, da man sie nicht auf den ersten Blick durchschauen konnte. Sonst lässt sich sagen, dass die Figuren detailliert ausgearbeitet worden sind.
Besonders loben würde ich das Ende, da es das Highlight des Buches darstellt. Rasant erzählt, viele Emotionen und ein hohes Maß an Spannung! Es bleiben auf jeden Fall am Ende viele Fragen offen, sodass ich schon auf Band 2 gespannt bin.

Fazit: Tolle Figuren, ein grandioses Ende, aber doch irgendwie alles viel zu schnell erzählt, sodass man kaum hinterherkommt. Ich freue mich trotzdem auf Band 2 und vergebe für diesen Band starke 3,5 Sterne.

Old Country – Matt und Harrison Query

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Auf den Horrorroman „Old Country“ habe ich mich schon sehr lange gefreut, da der Klappentext sich so unfassbar gut anhört.



In diesem Buch geht es nämlich aufs Land nach Idaho. Dort lernen wir Harry mit seiner Frau kennen. Harry, ein Afghanistan-Veteran, der mit einer PTBS zu kämpfen hat, und seine Frau Sasha können ihr Glück kaum fassen: Ihr Angebot für eine kleine Farm in Idaho wurde angenommen! Die Nachbarn: Auf der einen Seite ein Nationalpark, auf der anderen Seite Dan und Lucy, ein älteres Ehepaar, mit dem sie sich auf Anhieb gut verstehen. Die beiden leben seit Jahrzehnten in dieser Gegend, und bei ihrem ersten Besuch erklären sie den Neulingen allerhand: Wie sie die Apfelbäume im Garten richtig zuschneiden, wie man einen Zaun aufstellt, der so stabil ist, dass ihn die Hirsche aus dem Nationalpark nicht niedertrampeln – und wie man mit dem bösen Geist fertig wird, der seit Menschengedenken in diesem Tal wohnt …



Der Roman hat mir an sich total gut gefallen, da ein spannender Plot vorliegt und sich insgesamt ein guter roter Faden durch das Buch zieht.



Dem Autorenduo ist es unfassbar gut gelungen, eine sehr düstere Atmosphäre zu entwerfen. Das bietet aber auch der Handlungsort sehr her. Verlassende Landschafen, das Ungewisse, teils Triste, bedroht durch nicht definierbare Mächte. Wirklich toll umgesetzt, wodurch ich sehr viel Spass beim Lesen hatte.



Die Geschichte wird aus der Sicht von Harry aber auch aus der Sicht seiner Frau Sasha geschildert. Es entstand eine gute immer wieder wechselnde Erzähldynamik. Besonders gut hat man nämlich die unterschiedlichen Charaktereigenschaften anhand der Erzählungen der Figuren im Ich-Schreibstil gespürt. Zudem waren die Figuren gut ausgearbeitet, sodass man diese umfangreich kennenlernen durfte.



Spannungstechnisch fand ich das Buch rundum gelungen. Es lag vorwiegend ein konstantes Spannungsniveau vor, welches mehr Höhen als Tiefen aufwies. Meiner Meinung nach zog sich nämlich der Anfang und dieser könnte mehr Dynamik vertragen.



Fazit:

Zu diesem Roman kann ich viele gute Sachen sagen, da es ein spannendes Buch mit einer sehr tollen Atmosphäre ist. Für jeden Fan von (leichten) Horrorbüchern kann ich eine Leseempfehlung aussprechen! Von mir gibt es 4,5 Sterne, abgerundet auf 4 Sterne.

Spekulatius und Bammelchen – Tobias Goldfarb

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Auch wenn ich normalerweise hauptsächlich Thriller lese, greife ich für meinen Unterricht sehr gerne zu Kinderbüchern. Und so hat es mir Spekulatius angetan. Perfekt zur Osterzeit ist nun dieses Buch erschienen. Ein neues Abenteuer für den Weihnachtsdrachen.

Spekulatius langweilt sich. Es ist noch sooo lange hin bis Weihnachten. Doch da kommt die alte Möwe Krakra auf der Weihnachtsinsel vorbeigeflogen. Sie erzählt Spekulatius von dem kleinen Osterhasen Bammelchen, der so viel Angst davor hat, beim Eierverstecken entdeckt zu werden, dass er kein Osterhase mehr sein will. Von Ostern hat Spekulatius noch nie etwas gehört. Außerdem möchte er Bammelchen gerne helfen. Mit Krakra macht er sich auf den Weg, um den kleinen Hasen zu finden. Eier verstecken kann doch nicht so schwer sein!

Mal wieder ein schönes (Bilder-)buch, welches wichtige Themen wie Hilfsbereitschaft oder den Umgang mit Mut etc. thematisiert. Schön aufgearbeitet, kindgerechte Zeichnungen sowie eine einfache Sprache, welche sich durch die kleinen Leser hervorragend lesen lässt. Während jedem Lesen gibt es neue Sachen aufzugreifen und zu besprechen. Deswegen kann ich nur positives über diesen Teil der neuen Spekulatius Geschichte berichten. Für Fans der Reihe auf jeden Fall ein Must-Read. Wer die Reihe aber noch nicht kennt, wird mit diesem Buch (hoffentlich) Fan werden!

Mörderfinder 3 – Arno Strobel

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Die ersten beiden Bänder der neuen Bischoff-Reihe habe ich mit viel Interesse gelesen und habe mich somit endlich auf Band 3 gefreut. Ein neuer Fall steht für Bischoff an. Keine andere als die Leiterin des KK 11 in Düsseldorf, Polizeirätin Eslem Keskin, die bislang kein gutes Haar an ihm gelassen hat, bittet Max um Hilfe. Er soll in dem kleinen Weinort Klotten an der Mosel inoffziell in einem nie gelösten Vermisstenfall ermitteln. Keskin ist in ihrem privaten Umfeld auf neue Hinweise zu dem über zwanzig Jahre alten Fall gestoßen und hofft, dass es Max gelingt, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Doch kaum vor Ort ereignet sich ein Mord. Max ist bald an etwas dran, aber ignoriert alle Warnungen. Eine Entscheidung, die ihn das Leben kosten könnte.

Strobel hat meiner Meinung nach immer noch einen der flüssigsten Schreibstile, die man als Thriller-Autor haben könnte. Jedes Mal bin ich begeistert, wie gut sich die Bücher des Autors lesen lassen.

In diesen Band bin ich wieder ohne Probleme eingestiegen, sodass ich im Plot direkt drin war. Im Vergleich zu den ersten beiden Bändern fand ich den neuen Fall für Bischoff teilweise nicht so spannend, wie es bei den Vorgängern den Fall war. Viel mehr hatte ich das Gefühl, dass bei diesem Punkt der Schwerpunkt auf die Ermittlungsarbeit gelegt worden ist und man vergeblich nach dem „Thrill“ sucht. In den Vorgängern war es nämlich genau anders, da ich das Gefühl hatte, dass in Band 1 und Band 2 den Leser actionreichere Szenen sowie ein höheres Tempo erwarten.

Dennoch hat es mir Spaß gemacht den Fall an der Seite von Bischoff zu lösen. Neben dem Hauptstrang geraten private Probleme des Protagonisten in den Vordergrund, was meiner Meinung nach ein bisschen die Spannungsentwicklung negativ beeinträchtigt hat. Nicht falsch verstehen – es war reichlich Spannung vorhanden, sodass ich das Buch innerhalb zwei Tagen durchgelesen habe. Dennoch muss ich zusätzlich sagen, dass ich trotzdem ein anderes Ende mir erhofft habe, da dieses meiner Meinung nach ein bisschen vorhersehbar war.

Fazit: Nicht der beste Bischoff-Thriller, dennoch bleibe ich an der Reihe dran und bin schon gespannt, was man aus Strobels Feder in Zukunft lesen wird. Diesmal gibt es aber nur drei Sterne.

Ghost Walk – Brian Keene

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Von Brian Keene habe ich bis dato noch kein Buch gelesen und war somit froh, mich endlich an meinen ersten Keene Thriller sich zu wagen. In Ghost Walk begeben wir uns an einen grausamen Pfad. Halloween steht vor der Tür und in LeHorn’s Hollow wird eine neue Spukattraktion eröffnet. Die Leute werden aus dem ganzen Land anreisen, um sich auf dem Ghost Walk zu gruseln. Aber mit einer Sache haben die Besitzer des Geisterweges nicht gerechnet. In den Wäldern lauert wirklich etwas – ein riesiges, uraltes Übel mit einem unermesslichen Hunger nach Leben. Bald werden die ahnungslosen Kunden sich anstellen … um zu sterben.
Erst als ich das Buch beendet habe, habe ich bemerkt, dass es sich hierbei um einen zweiten Teil einer Reihe handelt. Um ehrlich zu sein, würde mir dies aber sonst nicht auffallen. Dem Autor gelingt es nämlich von Anfang an die Figuren sowie den Ort sehr transparent darzustellen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir inhaltlich irgendetwas gefehlt hat.

Hauptfigur ist Levi. Obwohl er den Protagonisten des Buches darstellt, verfolgen wir die Geschichte zusätzlich aus weiteren Perspektiven, sodass mir seine Rolle als Hauptfigur bis dato nicht so ganz klar war. Dennoch konnte ich mich mit Levi schnell anfreunden und ich hatte viel Spaß die Geschichte an seiner Seite zu verfolgen.

Zum Buch allgemein lässt sich sagen, dass dieses Buch genretechnisch ein düsterer Thriller mit vielen gruseligen sowie mystischen Elementen ist. Besonders die Mystik erhält in diesem Buch einen hohen Stellwert, was mir rundum ganz gut gefallen hat.

Von der Spannung her fand ich das Buch gut, auch wenn es an manchen Stellen ein bisschen spannender sein konnte. Einzelne Szenen zogen sich und sorgten für langatmige Szenen, die meinen Lesefluss beeinflusst haben. Sonst kann ich eigentlich nur positives über das Buch berichten.

Fazit: Ghost Walk ist ein solider Mystik-Thriller, den ihn als gut empfand. Von mir gibt es 3,5 Sterne, Tendenz nach oben.