Die Stimme der Lüge – Ethan Cross

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Seit „Ich bin die Nacht“ bin ich ein großer Ethan Cross und Ackermann Fan geworden! Umso mehr freue ich mich nun, wenn immer ein neuer Band ansteht. Diesmal erschien der vierte Band der neuen Reihe von Ethan Cross.

In diesem geht es um einen heftigen Showdown. Francis Ackerman jr. ist in den Fängen des sogenannten Demon, Ackermans größtem Gegenspieler. Nun muss er in dessen bizarrer Realityshow gegen verschiedene Killer antreten und dabei sowohl sein Leben als auch das unschuldiger Zivilisten retten, die unfreiwillige Mitspieler geworden sind. Doch eine Hoffnung gibt es: Jede Folge liefert Nadia Shirazi vom FBI neue Hinweise, um Ackermans Aufenthaltsort zu finden und das Netzwerk des Demon ein für alle Mal zu zerstören. Es gibt nur ein Problem: Damit dieser Plan aufgeht, muss Ackerman lange genug am Leben bleiben …

Mal wieder schafft es Ethan Cross von seinen Einfallsreichtum und seiner Story völlig zu überzeugen. Auch wenn der Anfang sich bisschen zog, präsentiert uns der Autor danach einen heftigen Plot, wie man es von einem sehr guten Action-Film kennt. Viel Spannung, viele abrupte Szenenwechsel, viel Nervenkitzel und einfach tolle Figuren – besonders Ackermann.

Wenn Sie noch nicht die Reihe kennen, würde ich ihnen auf jeden Fall empfehlen mit Band 1 anzufangen. Beziehungsweise mit Shepherd-Reihe, damit sie einfach das Ackermann Universum besser kennenlernen können. In diesem Band werden nämlich viele Ereignisse aus der Vergangenheit aufgegriffen, sodass eventuell Ihnen an manchen Stellen der Kontext fehlen wird.

Sie erwartet zudem in diesem Buch kurze und knackige Kapitel, welche sich hervorragend lesen lassen – so wie immer vom Autor. Man kann so gut durch die Seiten fliegen. Ich würde sogar behaupten, dass man – wenn man die Zeit auch natürlich dafür hat – das Buch innerhalb eines Tages durchsuchten könnte! Einfach toll!

Ja man merkt, dass ich ein großer Ethan Cross Fan bin und ich warte schon sehnsüchtig auf kommende Werke!

Fazit: Fans von Ackermann Jr aufgepasst. Der neue Band ist erschienen und er ist wieder sehr stark! Ein Actionfilm im Form eines tollen Thriller! Ich spreche eine Leseempfehlung aus. 5 Sterne!

8 rules of love – Jay Shetty

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Jay Shetty verfolge ich schon seit einigen Jahren und so konnte mich letztes Jahr sein Buch „Think like a monk-Prinzip“ beeindrucken. Nun habe ich mich auf sein neues Buch „8 rules of love“ gefreut, welches vor kurzem erschienen ist.

In diesem Buch geht es um die Liebe. Niemand bringt uns bei, wie die Liebe geht. Romantische Filme, Serien, Bücher und Lieder beeinflussen zwar unser Denken und Fühlen, doch oft genug stellen wir fest: Wir haben eigentlich keine Ahnung. Bis jetzt. Frei von Überhöhung und Klischees zeigt uns Jay Shetty einen Weg auf, wie wir unsere Gefühle besser verstehen und nachhaltiger lieben. Basierend auf alten Weisheiten ebenso wie neuesten psychologischen Studien erläutert er, wie wir Liebe finden und pflegen und auch nach ihrem Ende weitermachen können. In seinem umfassenden Ratgeber widmet sich Jay Shetty der Liebe in all ihren Facetten: von der Selbstliebe über erste Dates, das Zusammenziehen und Gründen einer Familie bis hin zum Beenden einer Beziehung und dem Neuanfang nach gescheiterter Liebe. In seinen 8 Rules of Love finden wir für jeden Beziehungsstatus den richtigen Rat und lernen nach und nach, uns selbst, unsere Partner:innen und die Welt besser zu lieben, als wir je für möglich gehalten haben.

Dieses Sachbuch eignet sich wirklich für jeden – egal, in welcher Lage eine Person sich befindet. Jay Shetty schafft es auf eine lockere Art und Weise dieses komplexe Thema anhand guter Beispiele sowie Praxisübungen auf die nötigsten Informationen runterbrechen. Es werden nicht nur 0815 Themen angesprochen, sondern weitere vielfältige Gebiete dieses Themas, welche teilweise in unserer Gesellschaft außen vor sind. Es wird meiner Meinung an keiner Stelle zu trocken. Alles ist sehr transparent erklärt worden, wodurch ich im Allgemeinen auch sagen, dass ich einige Sachen dazu gelernt habe – auch wenn auf der anderen Seite viele Aspekte bekannt waren. Dennoch ist es ein wirklich lesenswertes Sachbuch, dass man vielen Menschen weiterempfehlen kann. Vor allem Menschen, die noch viel über die Liebe an sich erfahren wollen.

Fazit: Shetty konzipiert ein spannendes Sachbuch über die Liebe, welches sie an vielen Stellen mit interessanten Informationen, Praxisübungen und Fragen bereichern wird. Von mir gibt es 4,5 Sterne, abgerundet auf 4 Sterne.

Schere, Stein, Papier – Alice Feeney

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Feeneys letzten beiden Thriller habe ich richtig genossen! Nun habe ich mich auf ein weiteres Werk der Autorin gefreut! In Feeneys neuen Thriller geht es um ein Ehepaar. Adam Wright ist Drehbuchautor, ein Workaholic. Und er ist gesichtsblind, kann weder Freunde noch Familie erkennen. Nicht einmal seine eigene Frau.
Amelia Wright ist Einzelgängerin. Sie arbeitet mit ausgesetzten Tieren und fühlt sich von ihrem Mann nicht wahrgenommen. Hat ihre Ehe überhaupt noch einen Sinn?
Jedes Jahr an ihrem Hochzeitstag schreibt seine Frau Adam einen Brief. Und behält ihn für sich. Bis zu diesem Jahr …
Als das Paar einen Wochenendtrip in eine zum Ferienhaus umgebaute Kapelle in den schottischen Highlands gewinnt, ist beiden bewusst, dass es die letzte Chance sein könnte, ihre Ehe zu retten. Doch sie haben die Reise nicht zufällig gewonnen. Einer von ihnen lügt. Und diese Lüge ist tödlich …

Die schottischen Highlands stellen für mich persönlich eine wunderbare atmosphärische Kulisse, sodass ich sehr gespannt war, wie diese umgesetzt wird …  und ich muss sagen, dass die Autorin ein tolles Setting entwirft. Die Highlands mit der Kapelle und der ganzen Wetterlage konnte ich mir richtig gut vorstellen. Reines Kopfkino – einfach toll!

Spannungstechnisch fand ich besonders die erste Hälfte des Buches sehr gelungen! Die Spannung entsteht besonders durch das fehlende Vertrauen zwischen den beiden Hauptfiguren sowie dem Setting. Man weiß nie so richtig, was Adam und Amelie als Nächstes erwarten wird, sodass man gespannt von Kapitel zu Kapitel liest. Darüber hinaus fand ich die Briefe im Buch sehr gelungen, welche mich zudem auch sehr zum Nachdenken über die Hintergründe der Figuren angeregt haben.

Die zweite Hälfte des Buches fand ich von der Spannungsgestaltung her nicht so stark. Insbesondere durch teils absurde Situationen sowie zähe Momente habe ich mich durch die zweite Hälfte des Buches quälen müssen. Folglich muss ich dann sagen, dass mich die Auflösung des Buches dann auch nicht abgeholt hat. Es war natürlich alles logisch und schlüssig, aber ich habe an dieser Stelle von Feeney noch mehr erwartet.

Fazit: Mich konnte Feeney mit ihrem neuen Thriller nicht so begeistern, wie erhofft. Besonders die zweite Hälfte des Buches empfand ich als langatmig, sodass ich schlussendlich dem Buch nur drei Sterne geben kann.

Die Schuld, die uns verfolgt – Oetker & Nguyen

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Von A. Oetker habe ich in der Vergangenheit die Zara & Zoe Reihe mit sehr viel Interesse verfolgt, sodass ich mich auf die neue Reihe mit T.L. Nguyen gefreut habe. In diesem Buch begeben wir uns in die Hauptstadt Deutschlands, Berlin. An einem brütend heißen Sommertag wird in Berlin-Wedding ein kleines Mädchen entführt. Zur gleichen Zeit ereignet sich im brandenburgischen Rheinsberg in einer kleinen Bankfiliale ein Überfall mit Geiselnahme. Zwei Fälle, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber im Verborgenen zusammenhängen. Als an diesem Morgen bei Linh-Thi Schmidt, Deutsch-Vietnamesin und Polizeioberkommissarin in Rheinsberg, und ihrem Ehemann Adam Schmidt, Kriminalhauptkommissar der Berliner Polizei, die Diensthandys klingeln, ahnen sie noch nicht, was ihnen bevorsteht: ein Tag, der sie beide an ihre Grenzen bringt und Erinnerungen weckt an jene alte Schuld, die Adam und Linh-Thi zusammengeführt hat und seither verfolgt.

In das Buch bin ich problemlos eingestiegen, da der Schreibstil einfach zu lesen ist und man die wichtigsten Informationen direkt an die Hand bekommt. Der Fall bzw. die beiden Fälle an sich waren spannend erzählt. Man springt zwischen den Fällen sowie auch in die Vergangenheit und taucht nach und nach in das Buch ein. Stück für Stück legen sich einzelne Puzzlesteine zusammen und es wird immer klarer, wie die Geschichten im Buch zusammenhängen. Spannend wurde es besonders zum Ende des Buches hin! Da konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Auf der anderen Seite hat mir die Figurengestaltung semi gefallen. Ich konnte mich mit Adam sowie mit Linh kaum anfreunden, da ich beide Figuren nicht greifbar fand – auch wenn man besonders, über eine Figur viele Informationen erfährt. Ich weiß leider auch nicht woran es gelegen hat, sodass ich auf jeden Fall den zweiten Band lesen möchte, um mehr über die Figuren zu erfahren. In den Figuren schlummert nämlich sehr viel Potential!

Fazit: Ein ordentlicher Auftakt in eine neue Reihe, mit zwei spannenden Fällen im Vordergrund! Ich wurde gut unterhalten, konnte mich mit den Figuren noch nicht so richtig anfreunden! Deswegen gebt es an dieser Stelle gute drei Sterne.

Das Sanatorium – Sarah Pearse

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Auf den Thriller „Das Sanatorium“ war ich sehr gespannt, weil sich der Klappentext einfach so gut angehört hat. Und so stürzte ich mich in das Sanatorium in einer bergischen Landschaft.

In dem Buch geht es um Elin, welche sich zu einer Verlobungsfeier ihres Bruders Isaac in ein Luxushotel begibt. Früher war das Gelände ein Sanatorium, in dem Turbekulosepatienten behandelt worden sind. Auch wenn dies schon Vergangenheit ist, ist die dunkle Vergangenheit noch zu spüren. Vor Ort erscheint trotzdem alles friedlich. Doch dann verschwindet Isaacs Verlobte und kurze Zeit später gibt es eine tote Person. Als dann noch ein Schneesturm das Hotel von der Außenwelt abschottet, droht die Situation zu eskalieren.

Dieser Thriller hinterlässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Ich empfand den Einstieg in das Buch sehr mühsam. Die Autorin lässt sich sehr viel Zeit das Setting detailliert einzuleiten. Dies ist meiner Meinung immer wichtig, wenn man Bücher mit einem derartigen Schauplatz konzipiert. Leider muss ich aber sagen, dass ich viel über das Setting herausgefunden habe, mich aber die Dramaturgie, die mit dem Ort hervorgeht, nicht überzeugen konnte. Es war für mich nicht so düster, wie ich es erwartet habe. Darüber hinaus passiert im Einstieg – so um die 150 Seiten – sehr wenig. Es hat sich gezogen.

Doch dann als der Mord passiert, kommt die Geschichte ins Rollen. Es wird spannend und an der Seite von Elin stürzen wir uns in die Ermittlungen. Elin als Detective Inspector hatte interessante Ermittlungsarten und man konnte ihr gut über die Schulter schauen. Mit ihr als Protagonistin konnte ich mich dann auch anfreunden und es war spannend, sie als Person in derartigen Extremsituationen kennenzulernen.
Zum Ende des Buches hin steigt noch einmal die Spannung, flacht jedoch mit der Auflösung und dem Ende ab. Dieses fand ich persönlich nicht so stark, wie erwartet. Hier hätte ich noch mehr Wendungen erwartet.

Fazit: Die Geschichte in diesem Thriller ist spannend geschrieben und es hat Spaß gemacht mit Elin den Fall zu lösen. Leider wurde aber das Potential des Settings nicht komplett ausgeschöpft und in dem Einstieg sowie dem Ende hätte ich mir noch mehr das gewisse Etwas erhofft. Ich bewerte das Buch mit 3 Sternen.

Stone Blind. Medusas Story – Nathalie Haynes

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Die griechische Mythologie stellt für mich die spannendste Mythologie dar. Aus diesem Grund habe ich mich gefreut, dieses neue Werk zu lesen, in welchem die Geschichte von Medusa in den Vordergrund rückt.
Bei den Schwestern wächst nämlich Medusa auf. Jedoch merkt sie schnell, dass sie anders ist. Zudem ist sie eine Schönheit, wodurch sie sehr oft vom Meeresgotten Poseidon im Tempel bedrängt wird. Kurz darauf passieren schreckliche Dinge und Medusa kann ihren Zorn nicht zähmen. Sie wird zu dem Wesen, welches wir heute kennen – die Schlangenfrau. Man kann ihr nicht in die Augen schauen, sonst wird man zu Stein. Medusa flieht in die Einsamkeit, jedoch will Perseus aufsuchen. Kann das gut gehen?

Medusas Geschichte wird in diesem Buch neu aufgekurbelt. Adaptionen, wie diese, gefallen mir sehr und ich muss sagen, dass mir die Geschichte rundum gut gefallen hat. Nicht nur kommt Medusa zu Wort. Man kann auch die Eindrücke weiterer Götter wie Athene zu Gesicht bekommen. Dies fand ich total cool, auch wenn auf der anderen Seite ich das Gefühl hatte, dass dadurch der Fokus auf Medusa an manchen Stellen im Buch verloren gegangen ist. Folglich wiesen die Figuren wie Medusa als Protagonistin nicht die nötige Figurenausarbeitung und die Tiefe, die ich mir gewünscht habe.

Dafür toll ausgearbeitet sind die Einblicke in die Götterwelt und somit die damit verbundene griechische Mythologie. Man erhält viele Einblicke, welche ich bisher noch nicht so wahrgenommen habe. Zudem werden viele moralische Fragen in Hinblick auf Medusa aufgegriffen, die mich als Leser zum Nachdenken angeregt haben. Diese waren zum Beispiel, ob man Medusa wirklich als Monster betiteln kann, weil sie ihr Schicksal nicht auswählen konnte?

Zu guter Letzt möchte ich den Humor im Buch sowie den flüssigen Schreibstil loben. Durch beide Aspekte kommt man hervorragend im Buch voran und es macht Spaß durch die Seiten zu fliegen.

Fazit: Medusas Geschichte neu aufgekurbelt. Trotz einzelner Schwächen im Roman in Hinblick auf die Figuren, hat mir das Buch rundum gut gefallen. Gutes Aufgreifen der Mythologie, viel Humor, toller Schreibstil und viele Fragen, die zum Nachdenken anregen. An dieser Stelle bewerte ich das Buch mit starken 3,5 Sternen.

Das Buch – Patricia Walter

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Walters letzten Thriller habe ich verschlungen. Aus diesem Grund habe ich nun auf den neuen Thriller „Das Buch“ gefreut und war sehr gespannt was mich erwarten wird.



In diesem Buch geht es um einen brutalen Serienkiller, der von der Presse der „Puppenmörder“ genannt wird. Dieser entführt die junge Krimiautorin Kara Bender. Er hält sie in einem düsteren Keller gefangen und zwingt sie, ein Buch über sein Leben zu schreiben. Für Kara, die unter Klaustrophobie leidet, beginnt ein Albtraum. Doch das Buch ist ihre einzige Chance zu überleben.



Das Konzept und die Idee hinter diesem Buch fand ich sehr erfrischend. Wir verfolgen die Geschichte an Seite von Kara und durchleben ihre ganzen Emotionen wie ihre Ängste etc. am eigenen Leib. Zudem verfolgen wir durch weitere Perspektiven die Ermittlungen um das Verschwinden von Kara. Dadurch entsteht ein gutes Erzählkonstrukt, wodurch man nicht den Eindruck hat, dass man etwas nicht mitbekommt.



Die Geschichte ist sehr spannend entworfen. Besonders die Anfangszeit von Kara im Keller fand ich hochspannend, da man nie so richtig wusste, was die Protagonistin demnächst erwarten wird. Den Verlauf der Handlung fand ich interessant und wendungsreich. Das Ende habe ich mir anders vorgestellt, gebe ich mich aber mit diesem völlig zufrieden. Ich hätte mir an dieser Stelle noch mehr spektakuläre Wendungen erwünscht.



Schreibstiltechnisch ist das Buch super geschrieben. Ich schätze Walters Schreibstil sehr, da er sich unheimlich flüssig liest. Perfekte Kapitellänge, keine unnötigen verschachtelten Sätze.



Fazit: Ein spannender Thriller aus Walters Feder mit einem interessanten Plot und Konzept im Vordergrund! Freue mich schon auf künftige Werke der Autorin! Diesem Buch gebe ich vier Sterne!

Die Herzchirurgin – Jack Jordan

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Anna hat bisher ein einfaches Leben als Ärztin geführt. Doch dann eines Tages kommt sie nach Hause und findet wildfremde Männer in ihrem Haus. Ihr Sohn Zack wurde entführt, die Babysitterin getötet. Nun soll sie einen beliebten Politiker bei einer OP absichtlich ermorden, sonst sieht sie ihren Sohn nie wieder. Wird Anna ihr Kind retten oder den Mann auf ihrem OP Tisch überleben lassen?

Was für ein Thriller! Das Buch „Die Herzchirurgin“ konnte mich sehr begeistern, da es ein wahrer Pageturner ist. Ich habe das Buch in einem Tag inhaliert, da der Autor einen derartig spannenden sowie emotionalen Plot entwirft, welcher wirklich unter die Haut geht. An der Seite von Anna – in der Ich-Perspektive – verfolgen wir die Story. Wir können Annas Emotionen voll am eigenen Leib spüren, weil sie ihre Gedankengänge und Emotionen mit uns teilt. Zusätzlich verfolgen wir die Story aus der Sicht einer Ermittlerin namens Rachel sowie Annas Kollegin namens Margot. Diese zwei zusätzlichen Perspektiven ergänzten die Geschichte gut, da man in diesen interessante Nebenhandlungen gut verfolgen konnte.

Wie erwähnt, ist das Buch sehr spannend entworfen. Ich hatte das Gefühl, dass es an keiner Stelle irgendwie langweilig wurde. Wenn es aber doch an einer Stelle ein bisschen ruhiger wurde, kam der Autor mit einem unvorhsehbaren Twist um die Ecke und konnte die Spannung wieder auf ein hohes Niveau bringen. Toll!

Am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen. Toll, intensiv, einfach geschrieben.

Fazit: Mich konnte dieser Thriller sehr begeistern. Es ist ein wahrer Pageturner, bei dem man das Schicksal einer Ärztin verfolgt, welcher vor einer wichtigen Wahl gestellt wird. Viele Emotionen, ein hohes Tempo – was will man mehr? Ich vergebe 5 Sterne an das Buch und spreche natürlich eine Leseempfehlung aus!

Weil. – Martin Muser

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Das knapp 130 Seitige Buch „Weil.“ aus dem Carlsen Verlag thematisiert die Reihe von fünf Jugendlichen, die in ein Haus auf dem Land fahren. Auf dem Weg dahin nehmen sie einen Anhalter mit, welchen sie aber nach kurzer Zeit wieder rausschmeißen. Seine Tasche schmeißen sie weg – ein fataler Fehler. Am nächsten Tag steht der Anhalter mit zwei weiteren Männern vor seiner Tür. Ein bösartiges Spiel beginnt … um Leben und Tod.

Der Jugendthriller mit knappen 130 Seiten konnte mich voll abholen. Auf diesen Seiten konnte der Autor mit viel Tempo eine spannende Geschichte um fünf Freunde verfassen, welche viele wichtige Fragen wie Moral, Ethik etc. in den Raum wirft. Bei diesem Buch geht es nicht um eine detaillierte Figurenausarbeitung, sondern viel mehr steht die rasante Geschichte im Vordergrund.

Es gibt in diesem Buch keinerlei Längen. Man fiebert mit. Man fühlt die Emotionen der Figuren. Man fliegt wirklich gut durch die Seiten – auch bedingt durch einen gut lesbaren Schreibstil, welcher keine unnötigen langen Nebensätze aufweist.

Wer also Lust auf ein kurzweiliges, aber hochspannendes Abenteuer hat, wird mit diesem Buch fündig werden. Rasant, Spannend aber auch ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es für diesen Jugendthriller fünf Sterne.

Der Spuk von Winslow Manor – Ambrose Ibsen

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Nach „Der Spuk von Rainier Asylum“ habe ich mich auf die Fortsetzung der Reihe um Sadie und Co. gefreut. Thematisch greift das Buch die Geschichte aus dem letzten Band auf und Sadie ist weiterhin auf der Suche nach der Wahrheit über ihre Vergangenheit. Eine Spur führt sie zu einem weiteren einsamen Herrenhaus. Ein Haus, in welchem das Herz des Bösen hausen? Vor Ort merkt Sadie, dass das Haus mehr zu verbergen hat, als das es auf den ersten Blick hergibt.

Im Vergleich zum letzten Band konnte mich das Buch von der Spannungsgestaltung sowie von dem Verlauf nicht so sehr begeistern, wie der Vorgänger. Mir fehlten in diesem Buch die unvorhersehbaren Momente, die mich zum Staunen bringen.

Anderseits hat mir trotzdem der Gruselfaktor wieder in diesem Buch begeistern. Das Herrenhaus beschreibt der Autor mit viel Detailreichtum, wodurch man sich als Leser hervorragend alles vorstellen kann. An manchen Stellen habe ich sogar Gänsehaut bekommen.

Mit Sadie konnte mich schon sehr anfreunden und es macht Band nach Band immer mehr Spaß mehr über sie und ihre Vergangenheit herauszufinden. Auf Grundlage des Endes bin ich schon gespannt, wie es bald weitergehen wird. Und diesbezüglich erhoffe ich mir, dass der kommende Band mich wieder so begeistern wird, wie der zweite Band!

Fazit: Nicht so stark, wie erhofft. Der dritte Band der Reihe konnte mich aufgrund der fehlenden Twists sowie der fehlenden Spannung nicht so begeistern. Dennoch bietet das Buch viele Gruselmomente, die toll zu lesen waren! Von mir gibt es drei Sterne!